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    Schon wieder vorbei…

    Ein großes Reiseteam hat sich wieder auf den Weg nach Bucov / Ploiesti gemacht und besucht dort das Hundelager, in dem 2000 Hunde aktuell untergebracht sind. Es werden Dächer gebaut, alles winterfest gemacht und die Hunde für die Galerie erfasst. Auch ein Besuch in Campina steht an, wo ebenfalls einige Dächer errichtet werden sollen.  

    Heute hatten wir uns fest vorgenommen, mit der Erfassung komplett fertig zu werden, damit wir morgen zu dritt (die anderen fliegen schon ganz früh morgens oder mittags) noch die letzten Dinge abschließen können. Und unser Plan ist aufgegangen, wir haben fast alle Kennel erfasst und hatten heute noch alle neuen Vetkennel Hunde vor der Linse…

    Natürlich vergeht in Bucov kein Tag, in dem nicht ein neuer Hund ins Shelter kommt. Auch heute wurden wieder Welpen gebracht, stilecht im Pappkarton, was schon nahezu fortschrittlich ist. Ab und an findet man immer noch Hunde, vor allem Welpen, die einfach in einen Sack gesteckt und ausgesetzt werden….

    Die Männer haben heute mit der gegenüberliegenden neuen Welpenkennelecke angefangen, denn der Außenzaun fehlte noch, sowie der Untergrund. Unbedingt sollte auch das heute fertig werden, damit die Welpen umgesiedelt werden können…

    In der Zwischenzeit haben wir zusammen mit den beiden Tierärztinnen Catalina und Irina die Hunde aus den vetkennels erfasst. Da es in den Vetkennels recht dunkel ist und man dort oftmals aufgrund der Lautstärke sein eigenes Wort nicht versteht, machen wir das immer draußen auf der Wiese. Für die Hunde ist das jedes Mal ein wenig wie Urlaub. Luft, Wind, Sonne, Gras… Sie genießen die kurze Zeit sehr, draußen zu sein, mit den Menschen Zeit zu verbringen. Umso schlimmer ist es, wenn sie wieder reingebracht werden. Irina ist aber so besorgt, wenn sie z. B. einen Schützling monatelang gepflegt hat, weil er schwer zusammen gebissen wurde, und ihn dann wieder in einen Außenkennel setzt, wo er dan eventuell wieder erneut angegriffen würde… Es ist die Wahl zwischen Pest oder Cholera. Im Vetkennel wird der Hund nicht glücklich, draußen im Kennel, wo es möglicherweise wieder zu Angriffen kommt, auch nicht…

    Der Weg zurück ist schwer.

    Wir bemühen uns, dass wir zeitnah alle Hunde der Vetkennels in unsere Galerie einstellen, denn sie sollten alle zeitnah einen Platz finden, denn sie sind wirklich arm dran. Ebenso gibt es dann neuen Platz für akute Notfälle, die täglich mediz. versorgt werden müssen.  Die restliche Zeit des Tages haben wir mit den Transportvorbereitungen verbracht, denn auch heute konnten einige Schützlinge in ein besseres Leben fahren! 🙂 Und gerade weil die letzten Tage echt hart waren, war das wieder etwas fürs Herz. Zu wissen, dass es diese Hunde geschafft haben, ist ein unvergleichlich gutes Gefühl! 

    Ebenso haben wir uns heute nach getaner Arbeit Zeit für einzelne  Hunde genommen. Selten in Bucov, aber wichtig für alle, die hier so hart gearbeitet haben…Auch mal Zeit mit denen zu verbringen, für die man das hier alles macht…

    Rührende Omi, die wir heute ihre erste Impfung bekommen hat…

    Wir starten morgen ein letztes Mal nach Bucov, das Herz ist jetzt schon schwer. Es war eine tolle große Gruppe, gut organisiert und strukturiert konnten wir einiges schaffen und der Winter ist so ein wenig leichter für alle, die da durch müssen…
    Danke, dass wir immer so viele Helfer haben, die ihren Urlaub dafür benutzen, um uns zu begleiten. Danke an unsere Unterstützer, Freunde, Spender….Danke, dass ihr jederzeit da seid, Anteil an unserer Arbeit nehmt und emotional genauso verhaftet seid wie wir… Es lässt einen nicht mehr los und man kann dem ganzen nicht einfach den Rücken zuwenden. 

    Wir berichten morgen nochmal kurz über den letzten Tag vor Ort und dann gehts nach Hause. Wir haben die Taschen voller Arbeit und die Rechner voller Bilder…

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    Willkommen in der Bucov Welt

    Ein großes Reiseteam hat sich wieder auf den Weg nach Bucov / Ploiesti gemacht und besucht dort das Hundelager, in dem 2000 Hunde aktuell untergebracht sind. Es werden Dächer gebaut, alles winterfest gemacht und die Hunde für die Galerie erfasst. Auch ein Besuch in Campina steht an, wo ebenfalls einige Dächer errichtet werden sollen.  

    Heute morgen begann der Tag wie immer. Die Männer vom Bautrupp fingen an zu messen und zu sägen, wir fuhren Stroh, teilten uns die Kennel auf und das „Alltagsgeschäft“ ging los. Doch irgendwie sollte es heute nicht so laufen wie sonst…

    Start der Baustelle.
    Wichtigstes Utensil: Die Schubkarre.

    Zuerst fanden wir JAXX tot, unseren Baustellen Hund…Gestern war noch alles ok, heute war er tot. Wir konnten keine äußeren Wunden feststellen, er scheint also nicht von anderen Hunden attackiert worden zu sein. Wir sind alle sehr traurig, er tat uns allen so leid, wie er einsam und allein immer im hinteren Teil auf seiner kleinen Hütte saß. Er war so happy über die letzten Tage, wo er so viel Kontakt mit uns allen haben konnte. Und nun dieses Ende… 

    Danach ging es irgendwie Schlag auf Schlag weiter. 3 weitere tote Hunde fanden wir in den nächsten zwei Stunden ebenfalls noch. Auch eine braune Hündin, die wir gestern noch umsetzen wollten, weil wir merkten, dass sie dort in dem Kennel so viel Druck bekam. Wir haben es nicht geschafft, sie war so scheu und unsicher…wir wollten es nochmal probieren, aber es kam so viel dazwischen, und wir hatten es nicht mehr auf dem Schirm. Umso mehr schmerzt es, dass sie nun tot ist. Wir hätten daran denken sollen, aber jeder der hier ist, merkt es nach 2 Tagen: Es sind so viele Eindrücke, so viele Bilder, so viele Infos, permanente Lautstärke, Anspannung, Stress. Der Kopf platzt…. Bucov ist nicht fair. Auch heute nicht. Es ist brutal und das wird es immer bleiben. 

    Nach diesen ganzen Unterbrechungen gingen wir weiter und es dauerte keine 15 min, bis wir den nächsten „Einsatz“ hatten, der durch Mark und Bein ging. Zwei Owtscharka Mix Rüden meinten sich in unserer Anwesenheit im Kennel prügeln zu wollen. Es entstand vermutlich durch Eifersucht, denn wir waren gerade mit dem einen der beiden Rüden beschäftigt, weil wir ihn erfassen wollten, als der größere Rüde wie aus dem Nichts auf ihn zuschoss und ihn oben am Hals packte. Und wir standen mittendrin. Nichts half. Kein Wasser, kein Brüllen, keine Steine, nichts…. Wir waren echt verzweifelt, weil die beiden Kerle sicherlich beide mehr als 40kg hatten und der Zwinger nicht wirklich groß war. Vor dem Kennel stand eine leere Schubkarre. Mir viel nichts anderes ein und nur weil wir zu dritt waren, gelang es uns, die Schubkarre in den Kennel zu holen wir schoben und drücken die Schubkarre zwischen die beiden Kolosse…und siehe da, sie ließen los…der eine Rüde verzog sich sofort in die Hütte, der andere Rüde stand völlig fertig in der anderen Ecke des Kennels. Und auch wir waren echt am Ende. Meine Hände zitterten, den Arm hatte ich mir an der Tür angedonnert… Diese Situation hat uns wieder einiges gezeigt. Niemals geht man alleine in die Kennels…die Lage kann immer kippen, es kann ein anderer Hunde aus dem Nichts kommen, den man gar nicht auf dem Schirm hatte und man kriegt u.U. gar nicht so schnell die Türen auf, wie man raus möchte. Ebenso ist man alleine nicht in der Lage, eine solche Keilerei alleine zu splitten, ohne dass man sich verletzt. Natürlich sind jetzt nicht in jedem Kennel zwei große Owtscharka Rüden, aber auch kleine Hunde können Kräfte entwickeln, die einen staunen lassen…

    Nach diesem Chaos Anfang brauchten wir erst mal eine Pause. Wir waren kraftlos, müde, traurig, mutlos…alles zugleich. Und wenn man dann einfach aus den hinteren Kenneln rausgeht und nach vorne Richtung Vetgebäude läuft, wird es ein bisschen besser. Dort sind die Puppy Kennel, die recht gut betreut sind, dort sind auch meist unsere Tierärzte, die das Leben hier ein wenig besser machen. Wo man Hilfe bekommt, auch mal mental…und: Unsere Männer bauen aktuell dort vorne, und das bedeutet Fortschritt. 

    Das Dach für die Puppies ist bald fertig.

    Wir haben dann nach einer kurzen Pause weitergemacht, auf zu Kennel 96. Welpen, mini Formate…kleine Geschöpfe, die einfach so froh sind, dass wir da waren. Und es war so eisig kalt dort. Der Wind zog durch jede Ritze und die Kleinen froren so arg. 

    Traurige Bilder, aber so ist das hier nun mal…
    In Bucov geht alles ein wenig anders von Statten. Infusionen bekommen die Hunde im Freien, nach der Kastration wird keiner speziell versorgt, jedes Stöckchen Holz wird im Kennel als super Spielmöglichkeit empfunden, Stroh ist für die Hunde reiner Luxus. Jeder muss schauen, dass er ans Essen kommt. Die Krallen wachsen in alle Richtungen, fest geschlafen wird selten, allen Hunden fallen fast im Stehen die Augen zu. Das ist auch immer wieder das, was neue Adoptanten teilweise nicht richtig verstehen: Wenn die Hunde nach dem Transport in Deutschland ankommen, sind sie eigentlich richtig ko… So viel Neues, nie richtig geschlafen, vielleicht dann mal während der Fahrt. Keiner der Hunde muss also nach Ankunft eine Stunde durch den Wald gezwergelt werden, alle sind völlig über den Punkt. Wir raten immer: Lasst die Hunde einfach einen Tag ganz in Ruhe, lasst sie schlafen….und danach, ja danach kann man schauen, was man alles so vorhaben kann… Aber wir schweifen ab, denn der Großteil der Hunde sitzt nicht im Transporter nach Hause, sondern sie stehen hier, in Bucov. Auch diese Nacht. Gerade die kleinen Welpen brauchen gerade mal 4 Minuten auf dem Arm, dann schlafen sie ein. Gestern sahen wir einen  älteren Rüden und ich dachte, er würde ohnmächtig werden, dabei ist er einfach nur im Stehen eingeschlafen und der Kopf sackte ihm plötzlich weg. Ja, hier sieht man Dinge, die man sich im realen Leben nie so wirklich vorstellen kann. 

    Dr. Bratur, unser Kastrationstierarzt in Bucov war heute auch wieder vor Ort und hat die neuankommenden Hunde kastriert. Täglich werden sie von den Hundefängern gebracht. Und es ist so wichtig, dass wir dran bleiben, und nicht nachlassen, weil wenn sich die Hunde auch noch hier in Bucov vermehren, wie es ganz früher hier der Fall war, haben wir verloren… Bitte helft uns, damit wir Woche für Woche diese Kosten finanziert bekommen. Aktuell sieht der Kastrationsbanner gar nicht gut aus für den Oktober. Wenn er so bleibt, müssen wir Termine mit Dr. Bratur absagen…Es wäre also mehr als fabelhaft, wenn ihr uns bei dieser Geschichte noch mal unter die Arme greifen könntet… Weil nachlassen können wir eigentlich nicht. Das ist ganz und gar nicht unsere Art…

    http://prodogromania.de/kastrationsaktion/ 

    Morgen starten wir alle zusammen den letzten gemeinsamen Tag und wollen nochmal alles geben. Morgen werden die Vetkennels erfasst und die letzten Zwinger. Wir wollen morgen so viel Stroh verteilen wie es nur geht. Eine weitere Lieferung Stroh ist für morgen angedacht. Ebenso wollen die Männer den Welpenauslauf fertigstellen und zwei weitere Boxen dort errichten. Unsere Notizzettel sind lang, die Stimmung ein wenig gedrückt. Der letzte ganze Tag ist immer schwer. Klar, wir haben viel geschafft, aber das Gefühl, alle hier zurückzulassen, wiegt schwerer auf. Mit unserem morgigen Transport werden wir uns aber das Herz ein wenig leichter machen, denn die Freude ist so groß, wenn man weiß, dass einige Hunde save in the car sind……..

    Wir sind nun alle save im Bett und hoffen, dass sich die Muskeln und Knochen nochmal startklar machen können für den morgigen Tag. Wir geben alles. Wie immer mit ganzem Herzen.

     

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    Ein stürmischer Tag.

    Ein großes Reiseteam hat sich wieder auf den Weg nach Bucov / Ploiesti gemacht und besucht dort das Hundelager, in dem 2000 Hunde aktuell untergebracht sind. Es werden Dächer gebaut, alles winterfest gemacht und die Hunde für die Galerie erfasst. Auch ein Besuch in Campina steht an, wo ebenfalls einige Dächer errichtet werden sollen. 

    Heute morgen früh haben wir mitgeholfen, einige Hunde für den diese Woche geplanten Transport vorzubereiten. Wir kannten die Hunde nun ja schon besser, wussten wo sie saßen und konnten so effektiv arbeiten. Nach gut einer Stunde war diese Aufgabe somit abgeschlossen. Die Sonne schien und man sah die vielen Welpen sich aufwärmen, denn die Nächte sind mittlerweile durchaus frisch.

    Oma LOLLE hat es bald geschafft, sie kann auch einfach nicht mehr.

     Ein Welpe sah aber gar nicht gut aus, und wir bemerkten schnell, dass hier etwas nicht stimmte. Er war schwer gebissen worden im Halsbereich, war super dünn und konnte nicht mehr selber laufen. Wir holten ihn dort raus und machten ihm eine kleine Box fertig, damit Irina ihn sich direkt anschauen konnte, wenn sie ins Shelter kam. Vormittags ist Tierärztin Irina immer im sanctuary, um dort die Kranken und die Notfälle zu versorgen. Der kleine Kerl fraß sehr gut und er ist nun im Vetcontainer untergebracht, wo es wärmer wird und er gut ans Fressen kommt.

    Danach machten wir uns weiter an die Hundeerfassung, denn mehr als 80 Kennels fehlten uns noch…und die Zeit sitzt uns im Nacken. Die Sonne hatte sich mittlerweile verzogen und Wind kam auf…

    Ein neues Gesicht für unsere Galerie.
    Gregi ist aus den vetkennels ausgezogen.

    Eine Hirtenhündin mit starken Hautproblemen…
    Ein sehr alter Schäferrüde, dem immer die Augen zugefallen sind.
    Ein freundlicher Kerl, der so dankbar über sein Strohbett ist, was ihm die Mädels gestern gebaut haben.

    Wir sind heute gut voran gekommen, aber es fehlen noch einige Kennels und die Vetkennels, die wir für Freitag auf dem Plan stehen haben. 

    Irina fand später noch weitere Welpen, die ziemlich fertig waren. Auch für jeden dieser Hunde wird gesorgt und selbst die Kleinsten bekommen eine Infusion, auf dem Boden, mittendrin…Ja, so läuft das hier in Bucov. 

    Auch beim Bautrupp ging es gut weiter, die Bleche kamen heute auf die zwei neuen Dächer…somit sind auch diese beiden fertiggestellt.

    Ab morgen ist vorgesehen, dass wir die sehr spartanischen Welpenkennels, die ohne feste Überdachung sind und bei jedem Regen einfach wirklich absaufen. Sie wurden einst behelfsmäßig errichtet, sollten nur temporär dort genutzt werden,  doch wie es hier so ist: Alles was halbwegs ein Gehege darstellt, wird hier genutzt in Bucov…

    Nur ein Provisorium…

    Wir besprechen morgen, wie wir das dort modifizieren können, wir haben ja gestern noch ganz viele tolle Menschen gefunden, die uns erneut nochmal mit knapp 800€ unterstützen, damit wir das Material bezahlen können…:)

    Kurze Besprechung zwischen Lorraine und Bettina.

    Heute kamen auch nochmal Doppelhütten, diese werden morgen verteilt. Das geht aber nur mit mindestens 3 Mann, weil sie a) super schwer sind und b) die Zwingertür dafür lange auf sein muss und die Hunde dann jede Gelegenheit nutzen, aus dem Zwinger auszubrechen. 

    Für die Vetcontainer haben wir von dem Direktor Sandu einige sehr massive Boxen bereitgestellt bekommen, die wir auch dort integrieren wollen. 

    Das Kies- und Reinigunsteam hat heute weiter gespachelt, Stroh verteilt, sauber gemacht…uns tun echt alle Knochen weh….aber wir machen weiter!

    Gegen Abend zog sich der Himmel mehr zu und man merkte, dass die Hunde im Vergleich zu den Tagen davor wirklich nervöser waren und die Stimmung war deutlich aufgeheizter. Wir hatten heute einige Kloppereien und mussten häufiger dazwischen gehen. Als wir nach Hause fuhren, setzte der Regen ein und es wurde deutlich kälter… und dann ist Bucov nochmal ein ganz anderer Ort…grau, dunkel, zugig…. Die Hunde merken, dass das Wetter sich ändert. Dass die warmen Tage langsam vorbei sind. 

    Heute Abend spät hat Irina im Vetcontainer noch zahlreiche Welpen versorgt, drei nahm sie abends mit nach Hause, die besonders schwach waren…

    Wir sitzen nun zusammen beim Abendessen, planen den Tag für morgen und stabilisieren uns gegenseitig. Denn was man hier jeden Tag sieht und erlebt, muss man doch verdauen und verarbeiten, weil es doch sehr sehr weit von unserer deutschen Realität entfernt ist. 

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    Tötung im Wandel

    Ein großes Reiseteam hat sich wieder auf den Weg nach Bucov / Ploiesti gemacht und besucht dort das Hundelager, in dem 2000 Hunde aktuell untergebracht sind. Es werden Dächer gebaut, alles winterfest gemacht und die Hunde für die Galerie erfasst. Auch ein Besuch in Campina steht an, wo ebenfalls einige Dächer errichtet werden sollen.

    Ein Tag in Campina. 9 Stunden Hochleistung. Viel geschafft…
    Der Ort Campina ist ein sehr trauriger Ort, denn dort wurden jahrelang still und leise hunderte von Hunde getötet. Die Kapazität ist relativ gering, aber es gibt viele Hunde in und rund um Campina. Und so schnell war die Kapazität überschritten und so schnell wurden dann wieder getötet. Ich war im Sommer 2017 das erste Mal dort, als bereits die ersten Gespräche liefen, dass Mihaelas NGO das Tötungsshelter übernehmen könnte. Ab Mitte August 2018 wurde das dann Wirklichkeit und Mihaela konnte die Verträge unterzeichnen. Sie ist nun auch für das Einfangen der Hunde verantwortlich und hat einen Mann, der ihr die Hunde einfängt und bringt. Vor Ort in Campina ist nun auch Manuel, den wir heute kennengelernt haben. Ein wirklicher Glücksfall, er spricht super Englisch und wir konnten uns heute lange unterhalten. Er arbeitet dort und ist quasi Mihaelas Verantwortlicher in erster Linie. Er hat eine super Übersicht, kennt alle Hunde, hat eine mediz. Grundausbildung und versorgt auch alle mediz. Notfälle, die im Gebäude untergebracht sind. Es tut gut, wenn man weiß, dass solche Menschen nun dort sind und diesen Ort so verwandelt haben. Ebenfalls waren heute auch einige andere Volontäre vor Ort, die Mihaela immer wieder unterstützen, wir haben bspw. auch einige bekannte Gesichert aus Bucov getroffen, die Mihaela auch an diesem Ort helfen. Es wird immer deutlicher, dass es auch hier eine Mentalität der Mithilfe und Unterstützung gibt.

    Adamson hat uns begrüßt. Ein toller sympathischer Opa.

     

    Die Männer konnten pünktlich um 10 Uhr starten, das Holz wurde direkt nach Bucov geliefert. In Campina sind die großen Paddocks von Mihaela nur sehr spärlich überdacht, so dass dort nun dringend vor dem Winter eine Lösung gefunden werden musste. Wir waren rechtzeitig dort.

     

    Auch wurden heute 20 kleine Doppelhütten nach Campina geliefert, die wir sofort verteilt haben, denn Hütten sind hier absolute Mangelware in Campina. Viele Hunde haben bisher nur Paletten…

    Näpfe wurden gespült…
    Neue Hütten für Campina.
    Und ein riesen Berg Stroh wurde geliefert…und verteilt. 🙂

    Das Erfassungsteam hatte heute eine riesen Aufgabe zu bewältigen: Alle Hunde in Campina mussten heute erfasst werden, wenn ab morgen sind wie wieder durchgängig in Bucov. Also haben wir uns wieder in 3 Teams aufgeteilt und los gings.. Zwinger für Zwinger….

    Und auch hier: So viele wunderbare Hunde. Junge, alte, große, kleine….Sie haben uns zum Großteil alle super freundlich begrüßt und sich wahnsinnig gefreut, dass wir da waren. 

    Ein Erfassungsteam konnte mittags nach Bucov fahren, weil wir ganz positiv gestimmt waren, alle Hunde in Campina auch mit zwei Teams erfassen zu können und in Bucov stehen ja auch noch ein paar Hunde…………………
    Das Saubermach Team hat heute in nullkommanix den Shelter Plan überarbeitet, alle Hütten verteilt, Stroh aufgefüllt und sauber gemacht…Und auch sie sind mittags gegen 14 Uhr schon nach Bucov gefahren, denn auch da ist noch unfassbar viel zu tun. Ihr seht: Wir ziehen durch ohne Ende, lassen keine Stunde vergehen, wo nichts passiert. Denn wir wissen: Wir sind jetzt hier und eine riesen Chance… 

    Aber wir haben es geschafft…Alle Hunde sind erfasst. Die Liste sind lang und dick, aber wir haben es gepackt und es ist ein gutes Gefühl! Mihaela war so froh und hat sich so sehr bedankt!! 
    Der Bautrupp ist morgen nochmal da und beendet den Dächerbau und reparieren morgen noch diverse Hundehütten. Sie sind also morgen noch in Campina. Heute Abend, um 18 Uhr, als die Sonne langsam unterging und es langsam leise in Campina wurde, war es ein sehr schönes Bild, was sich ergab: Die Hunde lagen satt und müde in ihre Strohbettchen, manchmal gab es noch ein bisschen Streit, aber man merkte: Alle waren müde. So viel war heute los… Und mir wurde klar: Was für ein Wandel! Was für Chancen…was für gute Zeichen. Danke, dass es auch so etwas gibt. Danke, dass wir so etwas begleiten und erleben dürfen. Wir kommen gerne und arbeiten doppelt hart, damit wir auch für Campina weiterhin am Wandel arbeiten können. Es ist ein zusätzlicher Punkt bei unserer Reise. Es sind zusätzliche Galeriearbeiten, es ist zusätzliche Verantwortung, aber wir stellen uns dem gerne! Die Zusammenarbeit mit der Tierhilfe Lebenswert macht deutlich, dass auch solche Dinge möglich sind. Dass man eine gute und stabile Kooperation aufbauen kann, ohne dass es wieder knallt und der eine den anderen wieder enttäuscht.  

    Wir essen nun alle gemeinsam und sind stolz, auf das, was wir heute Hand in Hand geschafft haben. Die Knochen tun weg, die Augen sind müde, aber wir sind happy. Bitte schaut gerne in der kommenden Zeit in unsere Campina Galerie, denn dort wird sich in der kommenden Zeit viel tun! 

    http://prodogromania.de/bilder/index.php/Ploiesti—Campina

    Beste Grüße und bis morgen!
    Anna 

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    Bucov ist Bucov.

    Ein großes Reiseteam hat sich wieder auf den Weg nach Bucov / Ploiesti gemacht und besucht dort das Hundelager, in dem 2000 Hunde aktuell untergebracht sind. Es werden Dächer gebaut, alles winterfest gemacht und die Hunde für die Galerie erfasst. Auch ein Besuch in Campina steht an, wo ebenfalls einige Dächer errichtet werden sollen. 

    Heute morgen konnten wir flott starten, denn alle Teams waren eingeteilt und jeder wusste, was zu tun ist. Ein kleiner Check bei den Welpen zeigte leider uns sehr schnell, wie traurig Bucov immer noch ist. Der kleine Welpe, den ich gestern im Tagesbericht als Foto einbaute, war leider heute morgen tot. Sein kalter Körper wog schwer in meinen Armen… die Stimmung war direkt mal im Keller. 

    Wir haben dann direkt angefangen mit der Hundeerfassung, damit wir etwas Sinnvolles tun und man nicht den traurigen Kloß im Hals so sehr merkt.  Und wir konnte uns direkt freuen, denn Chaplin hat sich toll entwickelt. Wir kenne ihn seit vielen Jahren und er war immer sehr zurückhaltend und so richtig konnten wir ihn nie lesen. Aber heute war er wie ausgewechselt. Fröhlich, aufgeschlossen, verträglich…richtig richtig toll!

    Und mit jedem weiteren erfassten Kennel wurde die Liste länger und die Zahl der persönlichen Favoriten größer…ganz ganz selten kommt es vor, dass in einem Kennel kein Hund erfasst werden kann, weil sie zu scheu sind.

    Tierärztin Catalina ist auch sonntags im Einsatz, sie hat heute die Hauthundekennels versorgt, Nassfutter, Öl, Supplemente und Medikamente. Und alle Hunde lieben Catalina… Ein kleiner Hoffnungsschimmer für viele Hunde und auch für uns…immer wenn wir nicht mehr weiter wissen, einen Notfall finden oder oder Lösung brauchen, sind unsere Tierärzte unsere erste Anlaufstelle…

    Als wir gerade in Kennel 17 standen und Fotos machten, Ohrmarken ablasen und Krallen schnitten, brach quer gegenüber im Kennel ein riesen Tumult los. Man hatte sofort unmittelbar Adrenalin im ganzen Körper, denn mittlerweile kennt man die Arten von Gebelle, die es hier gebt. Es gibt das „Wir haben Hunger“ Gebelle, das „uns ist langweilig“ Gebelle, das „ich finde meinen Nachbar ganz furchtbar“ Gebelle und das Gebelle, wenn eine Gruppe von Hunden einen einzelnen Hund umbringen möchte. Unmittelbar und sofort und mit aller Kraft. Und wir hörten das Gebelle aus eben dieser Kategorie, Kategorie dunkelrot. Und der Kollege hatte wirklich Glück. Unser Zwingertür von Kennel 17 ging sehr schnell auf, kein minutenlanges Gedrücke von verbogenen Türriegeln, keine Hunde, die mitraus wollten. Und vor dem Kennel, wo die Fetzen flogen stand eine Schubkarre mit einer Schaufel.  Das Opfer wurde nicht nur von dem eigenen Kennel attackierte, sondern der Nachbarkennel begann bereits, ihn durch den Zaun am Rückenfell zu zerren. Furchtbar. Also nicht lange Fackeln, Schippe in die Hand, und richtig viel Krach machen, ablenken, umlenken, damit sie bloß loslassen. Doch es reichte nicht, wir mussten in den Kennel. Also auch da Türriegel auf und zack rein. Und bloß nicht zucken, zimperlich sein oder Unsicherheit zeigen. Dann kann sich der Spieß sehr schnell rumdrehen und man selber wird angegriffen. Solch eine Situation ist nicht gerade ohne und voll mit Adrenalin, bei uns wie bei den Hunden… Aber wir waren anscheinend überzeugend und alle Angreifer ließen los, das Opfer – wir haben ihn MILOSCH     genannt, raffte sich auf und kam sofort zu uns, stellte sich zitternd an unsere Beine, das Blut lief… Wir machten einfach erst mal die Zwingertür auf und MILOSCH klebte an unseren Beinen…kurz mit der Moxon Leine gesicherten machten wir den ersten Check Up…Ohr eingerissen, Verletzung am Oberschenkel, super gestresst, aber super lieb…  Catalina und wir entschieden uns nun für einen ersten Notfall Platz, wo nur eine Hündin lebte, die gestern abgegeben wurde…. MILOSCH ging sofort in die Hütte und auch heute Abend schlief er dort fest. Was für eine Aufregung… aber MILOSCH hat es geschafft! 

    Die Männer waren heute wieder super fleißig und das komplette zweite Ständerwerk steht nun auch bei Kennel 122 – 125/1, so dass nun zeitnah wieder 10 Kennels überdacht sind. Wahnsinn…

    Ein kleiner Stöpsel, der sich über sein Stroh freut…

    Und auch die Mädels vom Kies und Sauberteam waren wieder sooo fleißig. Stroh wurde gefahren, alter Kies und Dreck entfernt, neu aufgekiest, Hütten verteilt…. So viel konnte heute geschafft werden!

    Brigitte und Agnes
    Birgit fährt neues Stroh…
    Die Einsatzgeräte des Trupps…
    Neuer Kies…die Oldies haben sich so gefreut.
    Ein echter Kraftakt.

    Schmusen muss auch mal sein. Birgit und FREY, der Baustellenhund.

    Morgen starten wir alle gemeinsam nach Campina, unser Einsatztag dort steht nun an. Auch da bauen wir Dächer, erfassen Hunde, füllen Stroh in die Hütten und schauen, wie wir sonst noch nützlich werden können. Es ist toll, so eine große Gruppe zu haben, die so viel auf die Beine gestellt bekommt. Eine gute Mischung aus alten Hasen und neuen Aktiven. Es läuft super und das Wetter ist auf unserer Seite… 
    Heute um 18 Uhr, bevor wir zu den Autos gegangen sind, waren wir nochmal bei den vetkennels… und dann steht man dort wieder, hockt sich zu den ganzen Seelen, die nun alleine durch die Nacht müssen, die hinter den Gittern stehen, leise weinen und traurig nach draußen schauen, in die freie Welt… Ja, wir machen so viel und wir schaffen so viel. Aber es gibt immer wieder diese Momente, wo man merkt, dass das Leben für Einzelne ganz weit davon weg ist, dass es gut ist… Und das macht manchmal ganz schön fertig. Aber wir müssen uns immer überlegen: Wir wäre es, wenn wir nicht hier wären. Wenn wir nicht bauen würden, wenn wir nicht fotografieren würden… was wäre das hier für ein Ort? 

    Wir melden uns morgen wieder mit den Infos aus Campina und sind schon sehr gespannt, wie es dort weitergehen wird. Was bisher feststeht: Die Zusammenarbeit mit Tierhilfe Lebenswert läuft super und wir ziehen hier wirklich gemeinsam an einem Strang. Macht Mut…für vieles, was noch kommen wird. 

    Bis morgen,
    Anna 

     

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    Tagesbericht aus Bucov.

    Ein großes Reiseteam hat sich wieder auf den Weg nach Bucov / Ploiesti gemacht und besucht dort das Hundelager, in dem 2000 Hunde aktuell untergebracht sind. Es werden Dächer gebaut, alles winterfest gemacht und die Hunde für die Galerie erfasst. Auch ein Besuch in Campina steht an, wo ebenfalls einige Dächer errichtet werden sollen. 

    Pünktlich um halb 8 ging es los zum Einkaufsmarkt mit allen ( mehr als 20 Leute sind wir bei diesem Einsatz), man besorgte sich Nahrungsmittel für den Tag, trank zusammen den ersten Kaffee und kurz nach 8 standen wir alle gemeinsam in Bucov. Wie immer starteten wir unseren Rundgang, zeigten neuen Aktiven die bisherigen Fortschritte und besprachen, wo neue Dächer errichtet werden sollen. Das Holz war gestern schon bestellt worden und kam auch pünktlich heute morgen in Bucov an. Auf unserem ersten Rundgang gab es leider direkt zwei unschöne Dinge zu erleben. Eine sehr dünne Hündin wurde gerade schwer in die Mangel genommen und von ihren Zwingerkollegen angegriffen. Zum Glück waren wir dort, konnten das Schlimmste verhindern. Sie hatte aber große Wunden und wurde durch Tierärztin Catalina versorgt und in den vetkennels geparkt. Ein paar Zwinger weiter lag mittig ein großer toter Hund, den wir aus dem Kennel herausholten. Einen starren Hund zu tragen gehört immer noch zu den Dingen, die in mir eine eisige Kälte verbreiten. Es tut immer so weh, wenn man solch eine Situation hat und genau weiß, wie schlimm die letzten Minuten für dieses Tier gewesen sein mussten… 🙁

    Es ging nahtlos weiter mit unserem Programm, die Sonne ging langsam auf und man merkte, dass es auch heute wieder sehr mild werden würde. 

    Ikarus genießt die Sonne…
    Gerade für die Kleinen ist das milde Wetter ein Segen!

    Wir teilten uns auf in Bautrupp, Erfassungsteam und Kies+ Hüttencheck Gruppe. Ebenso legten wir uns fest, dass wir uns mittags um 13 Uhr erneut alle treffen wollten, denn man verliert unfassbar viel Zeit, wenn man einzelne Leute auf dem Gelände sucht..es ist riesig, unübersichtlich, man kann nicht weit schauen und überall in den Kennels wuseln Hunde umher. Eine bunte, nervöse Masse…man erkennt nichts. Und dann ging es wieder los, abtauchen in die Kennels, Goldschätze ausgraben, Bilder machen, schöne und gute Veränderungen sehen, überrascht sein von all den Kräften, die gerade die jungen Welpen haben, sich durch dieses harte Pflaster durchzukämpfen. Sooo viele tolle Hunde waren es heute erst alleine an Tag 1…..

     

    Auf den Knien krabbeln, in die Hütten klettern…nichts bleibt unversucht.
    Das Holz wurde pünktlich geliefert, die Jungs konnten direkt starten!
    Und wenige Stunden später stand direkt das erste Holzgerüst!

    Die Werkzeugkiste ist immer dabei!
    JAXX – ein einsamer Kerl…

    Spät am Nachmittag setzten wir noch eine kleine Hündin um, auf die permanent vom Jungvolk eingedroschen wurde…Gelangweilte Junghunde sind so ziemlich das Gnadenloseste, was es hier gibt. Sie pöbeln, formieren sich zu halbstarken Gangs und sind selber einfach frustriert und gelangweilt. Eine kleinere zarte Hündin hat dem wenig entgegenzusetzen. Sie hat nun einen deutlich ruhigeren Kennel und war heute Abend schon ganz froh, dass sie ihre Ruhe endlich hatte.

     

    Ein paar Kennels weiter hat Mihaela einige Oldies untergebracht, diese gehen einem direkt wirklich ans Herz. Ganz ganz nette und ruhige Vertreter, die sich einfach über ein wenig geschenkte Zeit freuen…

    Tahiti unser Sorgenmädchen…wird nun täglich gefüttert…bitte halte durch!

    Und heute haben wir nebenbei noch wirklich dicke Monsterkrallen bei kooperativen Hunden schneiden können. Es muss so eine Qual sein, wenn die Dinger einwachsen, aber man legt hier nicht eben mal einen Hund in Narkose, um die Krallen zu schneiden. Die Hunde, die mitmachen und uns nicht auffressen wollen bei der Aktion, fühlen sich deutlich besser danach, wie diese kleine Hündin aus Kennel 7…. 

     

     

    Ein anderes Erfassungsteam hat eine Mama mit frisch geboren Babies in einem Kennel gefunden. Auch so etwas kommt immer wieder in Bucov vor… Die Kleinen wurden samt Mama von uns umgesetzt in einen Kennel, wo nur Mamas mit ihren Babies sind, jeder hat dort ein kleines Eckchen…

    Wir sind nun geschafft für den ersten Tag, gehen jetzt gemeinsam essen und starten dann morgen mit voller Power eine neue Runde! Drückt uns die Daumen, dass es trocken bleiben wird!

     

     

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    ❌Große Hauthundeaktion vor dem Winter ❄️📣❌

    Wir müssen vor dem Winter nochmal alles geben, damit wir so viele Hauthunde wie möglich behandeln lassen können! Im Winter haben sie ohne Fell kaum eine Chance und jetzt haben wir nochmal ein wenig Zeit, um die Behandlung starten lassen zu können.
    Die schweren Fälle bringen wir in der Klinik unter, die leichteren Fälle werden vor Ort mit Simparica behandelt.
     
    Es fehlt nicht mehr viel und wir können das nächste Simparica bestellen. 📝
    Bitte seid dabei, denn nur mit eurer Hilfe haben die Hauthunde eine Chance!! 🎀🎉
     
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    La Revedere!

    Wir sind aktuell wieder in Baile Herculane und besuchen dort unser Projekt in den Karpaten. Seit einigen Jahren sind wir nun vor Ort zusammen mit Mishu und seinem Team aktiv und bei jedem Besuch wird deutlich, wie wichtig dieses Zentrum dort ist. Wir nehmen euch gerne wieder auf unsere Reise mit und schreiben jeden Abend einen kleinen Bericht über unseren Tag.

    Heute morgen sind wir direkt zum Friedhof gefahren, weil wir dort die Mama von den Welpen finden wollten, die gestern gebracht wurden. Wir mussten einige Zeit dort suchen und zu dem Zeitpunkt war dort auch noch eine Beerdigung. Wir mussten uns also ein wenig zivilisiert verhalten. Nach 30min tauchte die Mama auf, das Gesäuge super dick. Leider kamen wir nie weiter als 15 Meter ran. Sie ergriff sofort die Flucht und die Straße war sehr nah. Wir haben nach einiger Zeit aufgegeben… Mishu will es morgen nochmal versuchen, aber es ist nicht einfach, weil der Friedhof zu vielen Seiten offen und von Straßen umgeben ist. Baut man zu viel Druck auf, rennt sie auf die Straße… Ich habe auch noch den Ort gefunden, wo die Babies von der Mama geparkt wurden. Es war ein Grab und man sah deutlich, dass die Babies dort schon länger gelebt haben. 2 von ihnen sind völlig panisch und krabbelt in die letzte Ecke, wenn man kommt. Die anderen 4 sind sehr munter und neugierig und haben heute wieder eine riesige Portion Nassfutter gefressen,,

    Merkwürdiger Ort.

    Als wir dann wieder im Shelter waren, haben wir noch einige Plastikkörbe an die Hunde verteilt, die die letzte Woche alle gereinigt wurden. Gerade bei den Welpen sorgt alleine so eine Veränderung für riesige Aufregung. Die Kleinen hier sind 20min staunend um diesen neuen Kasten umher gesprungen…Jede Abwechslung tut gut und schafft ein wenig Beschäftigung. Heute Mittag lagen sie dort alle gestapelt drin, ich hatte leider keine Kamera zur Hand.

    In der Mittagszeit machten wir uns an das Projekt „Mioritic“ scheren… Kein leichter Akt, ich habe ja schon in Bucov den riesen Mihai geschoren, nun war Kellogs an der Reihe. Er war völlig versifft und verfilzt, und hechelte non stop. Also Schermaschine geholt und ab ins kleine Lager. Dort war es ruhig und kühl. Der erste Durchgang ( hinterer Teil) ging ganz gut, sobald es Richtung Kopf ging, hatte Kellogs keine Lust mehr. Er zappelte und hampelte umher, da machte scheren wenig Sinn. Und wir kennen ihn noch nicht so gut, als dass wir da einem solchen großen Hund so viel Vertrauen schenken, dass er dann doch nicht lostackert. Wir haben uns geeinigt, dass die Brust und der Kopf einfach bei der Kastration schnell abgeschoren wird, er muss eh noch kastriert werden…

    Kelloggs vor der Schur im Auslauf.
    Nach der Schur gabs ’ne Belohnung.

    Später am Mittag habe ich noch einen Rundgang gemacht und allen eine kleine Überraschung gebracht. Wenn man die Leckerchen ganz gut portioniert und nicht einfach wild wie Kamelle in der Gegend umher wirft, gibt es in den allermeisten Gruppen gar kein Stress. Die Hunde passen sich sofort an die „geleitete“ Fütterung an und benehmen sich recht ordentlich, wenn man ihnen deutlich macht, dass man das hier selber entscheidet, wer wann was bekommt. Besonders habe ich mich über LORINE und FUCHUR gefreut, die ganz selbstverständlich und sicher das Futter aus meiner Hand nahmen. Im April war das noch nicht so möglich… Auch die 4 schweren Jungs und Mädels habe einen dicken Knochen bekommen, dann hatten sie endlich einmal auch was zu kauen. 

    Gogu hat heute bei den P Kennels das Dach fertiggestellt. Nächste Woche soll die Plattform betoniert werden, damit die Hunde nicht bei jedem Regen wieder total absaufen…und der ganze Zwinger ein reißendes Flussbett wird…

    Gegen Abend versorgten wir noch alle Mamas und Welpen mit Nassfutter, machten den letzten Rundgang mit Mishu und Alex. Für mich ist die Verabschiedung und das Wegfahren aus Baile immer sehr schwer, da ich hier mit meinem Herzen so dranhänge… Ich liebe diese Region Rumäniens, ich finde das Mediterrane so toll hier. Gerade die Sommer sind wunderbar. Sehr heiß, aber meist weht immer ein guter Wind. Das Obst und das Gemüse ist herrlich, hier gibt es nur wirklich reife Dinge. Kein Rumäne kauft noch grüne Tomaten. Und auch die Honigmelonen duften hier super stark. Wir haben noch massig Insekten hier, Schmetterlinge in allen Farben und ein riesiges Spektrum an Vögeln .., und gestern gab’s auch mal eine Schlange… Der Weg zum Tierheim ist wildromantisch. Zwischen Staketenzäunen, Kürbisranken und wildem Wein fährt man die kleine Schotterpiste hoch zum Tierheim. Überall sieht man die nur mit Händen errichteten Heupyramiden, mit denen das Futter für die Tiere im Winter hergestellt wird. Die Berge der Karpaten rahmen das ganze Panorama ein. Aber nicht nur diese regionale Schönheit gefällt mir so gut. Ich bin einfach auch gerne hier, weil Mishu und sein Team super gastfreundlich sind, alle versuchen so gut es geht mitzuhelfen und jeder jedem irgendwie hilft. Obwohl die Arbeiter meist kein Englisch sprechen, verständigt man sich mit Händen und Füßen, grüßt sich, schenkt sich die Suppe ein… Jeden Mittag essen alle zusammen, was ein schönes Ritual ist. Gogu, unser Baumeister, spricht sehr gut Deutsch, da er lange Zeit in Deutschland gearbeitet hat. Es gibt also immer ein paar Geschichtchen zu erzählen und die Stimmung ist immer gut am Pavillion, wo wir immer essen. Mir fällt es so schwer, das Team wieder hier alleine zulassen, weil man doch das Gefühl hat, dass sie für jede Hilfe dankbar sind. Mishu ist happy, wenn wir ihm mit den Hundegruppen helfen, wenn er weiß, dass wir alle Mamas mit Babies versorgen, die Hunde in den Auslauf schleppen und für die kleinen individuellen Maßnahmen sorgen, die den Hunden das Leben hier besser machen. Weil dafür bleibt dem Team im Alltag kaum Zeit. Damit ich nicht ganz so traurig abgereist bin und mir etwas von Baile bleibt, habe ich mir einige Flusskiesel für den Garten mitgenommen. Das Tierheim steht auf einem alten Flussbett und immer wenn etwas ausgehoben wird, kommen ganz tolle runde Flusskiesel zum Vorschein. Sie türmen sich mittlerweile zu Massen auf, und ich hatte die Idee, mir davon einige einzupacken. Sie werden nun stilecht in einem leeren Hundefuttersack nach Hause transportiert.  Und auch Wassermelonen haben wir vorhin noch auf dem Mark gekauft. Eine besser als die andere.  Der Tagesbericht trägt den Titel „La Revedere!“, was so viel bedeutet wie „Auf Wiedersehen!“ – denn ganz sicher werde ich alle wiedersehen. Beim nächsten Mal. 

    Ich freue mich schon so sehr auf den nächsten Besuch und werde mich Zuhause an die Galeriearbeit machen. Neue Hunde müssen eingestellt und einige Beschreibungen angepasst werden. Bedanken möchte ich mich schon mal ganz herzlich bei meinem Galerieteam, die mir immer so toll helfen, wenn ich vor Ort bin und schnell die Notfälle in die Galerie gepackt werden müssen. Danke auch an Gudrun, die wieder doppelte Arbeit gemacht hat, während ich zwischen den Hunden rumgekrabbelt bin. Danke auch an meine Mama, die meine Hunde fürstlich betreut hat. Ich glaube, die haben mich gar nicht vermisst… 🙂

    Wir lesen uns wieder. Danke für eure gesamte Unterstützung. 

    Anna 

    Das ist KHANA – sie hat sich jeden Tag über ihr kleines Töpfchen mit dem super Rinti gefreut…Gestern stand sie das erste Mal schwanzwedelnd am Tor und hat nicht in der Ecke gekauert…
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    Und sobald du die Antwort hast, ändert das Leben die Frage…

    Wir sind aktuell wieder in Baile Herculane und besuchen dort unser Projekt in den Karpaten. Seit einigen Jahren sind wir nun vor Ort zusammen mit Mishu und seinem Team aktiv und bei jedem Besuch wird deutlich, wie wichtig dieses Zentrum dort ist. Wir nehmen euch gerne wieder auf unsere Reise mit und schreiben jeden Abend einen kleinen Bericht über unseren Tag. 

    Heute morgen hat unser Tag begonnen mit der Erfassung von 15 Welpen, die alle fertig geimpft sind und dringend in die Galerie Einzug halten sollten. Viele waren super aufgeschlossen und vor allem drei Weimaraner Mix Welpen, die die Ruhe selber waren, haben uns sehr beeindruckt. Auch in Baile ist es so, dass man in jedem Kennel immer wieder verwundert ist, wie viele tolle Hunde dort Tag für Tag warten…

    Espi war so gerne auf dem Arm – sie ist schon in unserer Galerie.

    Unsere Family ( Mama mit 7 Babies) hatte heute ihren Vetcheck. Tierärztin Andreea hat alle untersucht, entwurmt und entfloht. Die Mama hat gut gefressen und auch die Welpen schlagen gut zu. Sonntag waren wir noch sehr besorgt, heute geht es schon viel besser…

    Gogu hat heute den Sichtschutz am Freilaufgehege angebracht. Wir wollten keine dicke Wand errichten, so dass das Polycarbonat ( damit wird in Rumänien irgendwie alles gelöst…) eine gute Alternative darstellte. 

    Auch der Pool wurde heute von Arbeiter Gaby ausgeleert, sauber gemacht und neu befüllt. Mishu hat eine kleine Pumpe, mit der das Becken ruckizucki leer ist.

    Heute waren wir im A-Haus lange unterwegs. Das Hundehaut steht nun gut 5 Jahre dort und hier und da müssen einige Sachen renoviert werden. Gogu hat aber schon alles auf dem Schirm. Auch die Hundehütten müssen teilweise ausgebessert werden. Teilweise sind sie schon ganz schön benagt. Das ist leider durch die Langeweile geschuldet, durch die die Hunde jeden Tag müssen. Viele Hunde, gerade im A Haus sind schon sehr lange bei uns im Tierheim: Socke, Flecki, Balko, Sherlock….alle teilweise schon über 2 Jahre…Da kann man aus Verzweiflung schon mal eine Hütte annagen. 

    Malago – ist so verzweifelt und klammert unfassbar an einem…
    MINELLA ist schon soo lange bei uns. 🙁

    Im A Haus haben wir einen super netten alten Rüden kennengelernt. Wir haben ihn Mr. Silver getauft, weil er ein ganz silbriges Fell hat. Er ist dort der sehr geschätzte Chef von einigen jüngeren Hündinnen und es ist ganz rührend, wie er sich einem in den Arm schmeißt..

    Flecky, hat die zwei Jahre in Baile nun voll…
    Socke mit Freundin – brutale Langweile…

    Da wir auch heute einige Hunde umgesetzt haben, um einen Zwinger in Mels Nest 2 zu bekommen, (damit wir dort noch einige kleine Hunde aus Mels Nest 1 reinzusetzen, das aktuell brechend voll ist), waren wir total happy und schmiedeten schon Pläne… Wer passt zu wem, wer braucht dringend mal eine neue Butze… Mitten im Gewühle traf ich Mishu, erzählte ihm von unseren Plänen. Er teilte mir verzeifelt mit, dass er eine Mama mit 7 Welpen inclusive Vater vor die Tür gestellt bekommen hat und er dringend einen guten Platz sucht. Und da uns partout kein leerer Zwinger einfiel – es gibt hier eigentlich nie freistehende Zwinger… – kam die Mama mit ihren Babies in den von uns frei gemachten Zwinger. Bumms…alle Planung und Idee dahin. Innerhalb von ein paar Minuten… Unsere gut geplante Ordnung klappte zusammen wie ein Kartenhaus im Wind. Alltag hier. Ich reise seit gut 6 Jahren nach Rumänien. Weder in Bucov, noch in Baile gibt es mal so eben freien Zwinger. Auch unsere Quarantäne ist so konzipiert, dass wir 4 Boxen haben, jede Box hat einen Außen- und einen Innenbereich. Aufgrund der Platzprobleme sind 8 verschiedene Gruppen nun dort untergebracht. Und selbst das reicht nicht aus. Die Mama mit den Babies von heute hätten auch dort besser reingesollt, aber wohin mit den anderen aus der Quarantäne? Klar kann man jetzt sagen: Baut doch noch ein paar Kennel…aber auch das verschiebt das Problem des Puzzelns nur temporär.  Aber so ist es halt nun mal… Alles Jammern und Heulen bringt nichts, da steht eine Mama mit 7 kleinen Babies. Sie schreien, haben Hunger, sind aufgeregt vom Transport…und natürlich setzt du sie dann in den Zwinger, der frei ist. Viel Zeit bleibt nicht. Körbchen rein, Welpenfutter geholt, passende Näpfe besorgt…  Nette Babies, einer schöner als der andere und eine super liebe Mama. Auch der Papa ist ein toller, ihn erfassen wir morgen.

    Willkommensgruß aus der Küche.

    Nach der ganzen Aufregung haben wir uns am Abend noch Zeit für die Quarantäne genommen. Alle Hunde besucht, alle gelistet. Insgesamt ist die Quarantäne wie folgt besetzt:
    2 ältere nette Rüden -> wir setzen sie morgen um, die Impfung ist abgeschlossen. 

    Mama SHEYLA mit ihren 4 Babies…auch für sie suchen wir morgen ein Plätzchen…

    Eine andere Mama mit 2 Babies. Sie ist noch sehr unsicher, und bleibt daher noch ein wenig in der Quarantäne, dort hat sie es ruhiger…

    Ein netter Rüde, der einen Autounfall hatte. Morgen kriegen wir Infos zu ihm…

    Wenn man hier ist, muss man ein Stück von seiner organisierten und nur Plan A Arbeitsweise ablegen, sonst kann man einfach völlig entnervt und fix und alle nach zwei Tagen wieder heimfahren. Hier ist kein Tag wie der andere, du weißt nie, was in einer Stunde wieder passiert, welcher Hund gebracht oder gefunden wird. Wer von den Hunden nun meint, sich nicht mehr vertragen zu wollen. Das gesamte Team hier ist eigentlich immer nur dabei beschäftigt, Lösungen zu finden. Jammern bringt nichts, es macht sich nichts von alleine. Niemand füttert einen aggro PLITSCH, wenn du es hier nicht selber löst. Niemand kümmert sich sonst um die Hundemama, die vorm Tierheimtor sitzt. Nie werden alle Hunde glücklich sein. Manche kommen hier sehr gut klar und für sie ist es ein Gewinn, dass sie hier sind. Wie zum Beispiel die dürre Mama vom Wochenende. Noch nie hatte sie einen Korb, noch nie hatte sie Nassfutter. Noch nie wurde sie tiermedizinisch versorgt. Ihre Welt ist so viel besser geworden. Aber dann sitzt da auch ein Socke, der eigentlich gar nicht mehr aufstehen will. Oder ein Gibbo, der sich in den Schwanz beißt, oder ein Mendel, der alles zusammenschreit, wenn er einen aus der Ferne sieht… Uns macht hier nicht nur die Sonne platt und müde – es ist wie immer: Vor allem diese unfassbar vielen Eindrücke und Charaktere…die vielen Hunde, die alle anders ihr Schicksal hantieren. Die vielen Probleme, die jeden Tag auftauchen…. man ist so froh, wenn man eine Lösung findet, und am nächsten Tag geht es wieder von vorne los. Aktuell merken wir auch, dass die Transporte aus Baile nicht wirklich ausgebucht sind. Gerade die großen Hunde, oft auch Rüden, bleiben hier zurück und damit wird die Gruppenzusammenstellung nicht immer einfach. Es ist teilweise zum Mäuse melken, zum Haare raufen und zum Aufgeben. Aber wenn wir mit Mishu abends unser schon ritualisiertes Eis essen, und man über den Tag spricht und sich gegenseitig ein wenig Mut macht und sich verspricht, dass wir morgen an Problem Nummer 165 ran gehen, dann gehts ein wenig leichter.  Und ja…hier sind alle drauf eingestellt, dass wenn man die Antwort hat, das Leben einfach die Frage ändert. Und das ist gut so. Sonst würde man nicht Jahr für Jahr dran bleiben. 

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    Der gemischte Tag…

    Wir sind aktuell wieder in Baile Herculane und besuchen dort unser Projekt in den Karpaten. Seit einigen Jahren sind wir nun vor Ort zusammen mit Mishu und seinem Team aktiv und bei jedem Besuch wird deutlich, wie wichtig dieses Zentrum dort ist. Wir nehmen euch gerne wieder auf unsere Reise mit und schreiben jeden Abend einen kleinen Bericht über unseren Tag. 

    Heute morgen ging es weiter mit dem Erfassen. Hundehaus C war dran, B haben wir ebenfalls komplett geschafft. Vor allem unsere Mioritic Mini Bande hat uns sehr erfreut. Mutig junge Hunde, die uns super freundlich begrüßt haben und eine ganz tolle Stimmung miteinander verbreitet haben. 

    Auch unsere Mama von gestern mit ihren 7 Welpen haben wir ausreichend versorgt. Sie ist klapperdürr und wir füttern nun auch die kleinen Welpen schon mit Nassfutter zu, damit sie weniger säugen muss. Sie schlägt sich tapfer…Wir haben sie MIRASU getauft. Ein Schatz. Morgen ist Vetcheck für die family. 

    Viele Hunde konnten heute wieder den Freilauf genießen. HERA hat wieder geplantscht, als gäbs kein Morgen mehr…ATURO hat uns besonders überrascht, er hat sich vorbildlich benommen und war total kooperativ. Kennen wir auch anders von ihm…Aber er scheint sich ein wenig zu beruhigen. 

    Auch HANNES und GIBBO hatten einen riesen Spaß dort. GIBBO hat nun RITA ORA als Zwingerfreundin dazu bekommen, er war so alleine und ist nun wieder ein bisschen glücklicher..

    Unsere Sichtschutzwand ist auch angekommen für unseren Freilauf. Sie wird morgen montiert, damit die anderen Hunde in den Zwingern halbwegs entspannt bleiben, wenn die Kumpels im Freilauf sind. 

    Morgen müssen wir noch einige Hunde umsetzen, die nicht wirklich gut klar kommen in ihren Zwingern. Auch für PLITSCH – einen leider sehr fertigen, misstrauischen und unkooperativen Rüden brauchen wir eine Lösung. Aktuell kommt niemand in seinen Zwinger. Er frisst aber nun schon mal vom Außenzaun aus aus der Hand und bleibt ruhig, wenn man dort ist…Wir bleiben dran. Irgendwie muss es doch besser werden – auch für ihn…

     

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