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    Finale…und doch noch gar nicht am Ziel…

    Wir sind wieder eine Woche vor Ort in den Karpaten bei unserem Projekt in Baile Herculane und nehmen euch sehr gerne mit auf die Reise ins Shelter. Wir versuchen jeden Abend einen kleinen Abriss über unseren Tag für euch zu erstellen, damit ihr mit dabei seid und Dinge vor Ort besser verstehen könnt.

    Morgens versorgen wir zu erst immer die Hunde in der Quarantäne und die kleinen Welpis in den P Kennels. Die Quarantäne ist aktuell fast leer, Annemarie und Noralie sind dort alleine untergebracht. Doch ein Tag fängt hier meistens mit einer Überraschung an und so kam heute morgen CHLOE zu uns ins Shelter. Eine Bekannte von Mishu hatte sie auf der Straße gefüttert und dann ins Shelter gebracht, da sie total voller Kletten und ohne Besitzer war. Eine ganz nette Hündin, die sich so über ihr erstes Nassfutter freute. Sie stellen wir ganz bald in unsere Galerie in. 

            

     

     

     

     

     

     

     

    Heute haben wir noch einiges an Erfassung auf dem Schirm gehabt. Die kompletten B- und C-Kennels mussten noch besucht werden…Über 70 Hunde sind das…Augen, Köpfe, Nasen…Farben, Größen…Schicksale. Mein Kopf brummt, am Ende des Tages waren wir  einfach nur fix und fertig. Heute war es nochmal heißer und sehr schwül, echt nicht so einfach. Beim Erfassen muss man sich auch immer ein wenig nach dem Sonnenstand richten. Zum einen natürlich wegen dem Licht für die Fotos und zum anderen natürlich auch, wie viel Schatten in den Kennels ist. Die Hunde ziehen sich bei dieser Hitze immer in die Häuser hinein, weil es dort schattiger und ein wenig kühler ist, aber darin zu fotografieren ist echt schwierig. Mittlerweile hat man schon eine sehr gute Struktur und Vorgehensweise für sich entwickelt, um besonders effektiv zu arbeiten. 

    Shady. Immer noch bei uns…
    Taikumi…
    Nejla…so nett!
    Jakuma…relativ neu im Shelter..

    Wir haben es aber geschafft und haben nahezu von jedem Hund Fotos und Videos gemacht, bei allen zugänglichen Hunden die Chipnummern ausgelesen. 

    Auch JEANIE und SANCHO haben wir heute endlich besucht! Beide sind von ihrem provisorischen Eingangszwinger umgezogen in E11…zusammen mit einigen anderen Hunden und es scheint den beiden wirklich gut getan zu haben, die Tapeten ein wenig zu wechseln…

    Jeanie…

    Auch in Kennel E11 haben wir Opi WILLHELM kennengelernt. Ein rüstiger Typ, der auch mal 9 gerade sein lässt…

     

    Die Babies haben wir die Tage immer zweimal gefüttert, dazu immer ein wenig Nassfutter. Wenn ich das Futter vorbereitet habe, standen alle schon am Zäunchen parat. So schnell haben sie sich daran gewöhnt…

    Satt und müde…

    Auch heute haben wir weitere Hütten verteilt. Mishu und Team werden die anderen Hütten ebenfalls bald im Shelter unterbringen, Bedarf ist an jeder Ecke. Viele alte Hütten sind echt in die Jahre gekommen…

    Die Stunden verflogen wie Minuten und irgendwann war es Zeit, dass wir uns verabschieden. Die letzte Runde machen, nochmal schnell etwas filmen, schnell nochmal ein Foto schießen. Man versucht einfach das Maximale für jeden herauszuholen. Damit auch er oder sie endlich eine Chance erhält und etwas anderes erleben darf, als den kleinen Zwinger… Man fährt immer so betrübt weg, obwohl man hier in Baile weiß, dass man alles in gute Hände gelegt hat. Dass man sich auf das Team und die Menschen hier verlassen kann. Dass sie die Hütten noch verteilen, die kleine Hündin umsetzen, Husky Rocoh einmal am Tag sein Nassfutter bringen, damit er zunehmen kann…

    Das A-Haus…
    E 1-5 …die Einzelkennels.
    Blick auf das Vethouse.

     Wir haben auf dem Markt heute Abend noch 8 Wassermelonen gekauft, denn hier gibt es die besten, die man jemals gegessen hat. Morgen früh, 4 Uhr deutscher Zeit starten wir den Motor und sind dann hoffentlich um Mitternacht in Deutschland. Das Herz ist schwer, der Kopf ist voll. Die Erfassungslisten lang. Danke, dass ihr uns auch auf dieser Reise wieder begleitet habt, dass ihr Anteil nehmt an dem Schicksal der uns anvertrauten Wesen. Danke, dass ihr unsere Beiträge teilt, die finanzielle Grundlage für unser Shelter seid und aktiv dabei mithelft, damit solche Projekte wie dieses weiterhin am Leben bleiben können. Denn sie sind wichtig und zeigen, dass man eben nicht sinnlos töten muss, sondern nachhaltig und strukturiert auch hier in Rumänien arbeiten kann. Das zeigt auch die Hundezahl in Baile, die seit mehr als 4 Jahren immer auf dem selben Stand ist. Je nach Jahreszeit beherbergen wir immer um die 350 Hunde…. 350 Hunde, die fast alle gute Chancen haben, eine gute Zukunft verbringen zu dürfen. Einen großen Dank an euch alle! Für uns war das heute das Finale hier erst mal, aber wir sind noch lange nicht am Ende…wir bleiben dran und sind euch unfassbar dankbar! 

    Beste Grüße von Anna!

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    Endspurt… Es bleibt nicht mehr viel Zeit.

    Wir sind wieder eine Woche vor Ort in den Karpaten bei unserem Projekt in Baile Herculane und nehmen euch sehr gerne mit auf die Reise ins Shelter. Wir versuchen jeden Abend einen kleinen Abriss über unseren Tag für euch zu erstellen, damit ihr mit dabei seid und Dinge vor Ort besser verstehen könnt.  

    Heute haben wir den Auslauf wieder non stop besetzt. So oft es geht, wechseln wir durch, damit alle etwas davon haben. Die Panikhunde, oder die, die gar nicht mit der Leine zu bewegen sind, müssen leider zurückbleiben, denn wir müssen die Hunde ja natürlich auch nachher wieder anleinen und aus dem Auslauf herausführen. TELDOR hat seine Zeit sehr genossen und wir haben auch das alte Winterfell entfernt. 

    Teldor mit Farissa im Auslauf.

    Für JÜKE und SKROLLAN haben wir uns heute mal mehr Zeit genommen. Die beiden Ladies sind schon sehr lange bei uns und nie konnte man sie wirklich anfassen – vor allem JÜKE schoss nur von A nach B. Nachdem wir ihre beiden großen Zwingerkumpels in den Auslauf gebracht hatten, konnten wir die beiden in der Bewegung ein wenig ausbremsen. Beide zeigten aber klar, dass sie absolut defensiv bleiben und nur das Eis gebrochen werden muss. So lange wurden sie nicht mehr angefasst, so lange Zeit kennen sie nur ihren Zwinger. In erfahrenen Händen mit souveränen anderen Hunden sind beide aber absolut hantierbar. Diese Erkenntnis heute hat uns sehr gefreut…

    Jüke beamt sich vom Kopf weg, bleibt aber total defensiv.

    Auch KENDAO hat uns total überrascht heute. Er fraß aus der Hand, war deutlich mehr dabei und ließ sich auch vorsichtig anfassen. Im April haben wir aus seinem Kennel einen recht ruppigen Rüden weggesetzt und KENDAO TABITO und COSBY zur Seite gestellt, zwei sehr nette junge Hunde. Heute sind noch TÜPFEL und CACADU dazugezogen, eine dynamisch-freundliche Truppe nun. Tut KENDAO richtig richtig gut. 

     

    Tierärztin Andreea behandelt einen kleinen neuen Rüden aufgrund seiner Ohrenentzündung.
    Auch COOLIO war lange im Auslauf.

    Da wir ja total gegen einzeln sitzende Hunde sind, und das wirklich nur tun, wenn es gar nicht anders geht, ging mir auch MR. BEETLE nicht aus dem Kopf, wie er da alleine in E3 hockte. Heute haben wir es einfach mal probiert und ihn bei 3 Teenagern untergebracht in MelsNest. Das Gefälle zwischen diesen Hunden ist nun recht groß, was Konflikten entgegenwirken sollte. MR. BEETLE war die Ruhe selbst, checkte alles aus, machte gut dosierte Ansagen und konnte den Mittag schon recht entspannt in der Sonne dort verbringen. Den Junghunden tut es geht, nun einen Strukturgeber an ihrer Seite zu haben und für MR: BETTLE ist am Tag nun einfach viel mehr los. Mehr Interaktion, mehr Leben, weniger Langeweile. Ich freu mich total!

    MR. BEETLE in der neuen Gruppe…

    Heute haben wir schon einige Hütten verteilt, und die Hunde haben sich echt gefreut. Herzlichen Dank für eure flotte Materialhilfe. Das hat sich echt gelohnt!!

    Das erste Heu ist für dieses Jahr auch fertig und bald kann es in das Heulager gepackt werden. Damit füllen wir im Winter die Hütten und Körbchen der Hunde, wenn es kalt wird. 

    Morgen ist schon der letzte Tag mal wieder und wir haben echt noch richtig was zu tun. Die B und C-Kennels haben wir bisher noch nicht richtig im Auge gehabt, da müssen wir dringend nochmal ran…Auch wollen wir weitere Hütten verteilen und einige Hunde umsetzen…es bleibt viel zu tun, aber wir haben schon eine Menge geschafft. Und auch Zuhause habe ich echt noch richtig viel zu tun, damit die Hunde schnell in die Galerie kommen. 

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    Gerechtigkeit? Wo gibts denn die?

    Wir sind wieder eine Woche vor Ort in den Karpaten bei unserem Projekt in Baile Herculane und nehmen euch sehr gerne mit auf die Reise ins Shelter. Wir versuchen jeden Abend einen kleinen Abriss über unseren Tag für euch zu erstellen, damit ihr mit dabei seid und Dinge vor Ort besser verstehen könnt.  

    Heute war der bisher heißeste Tag. In der Mittagszeit brennt einem die Sonne so sehr auf der Haut, dass man es echt nicht lange aushält.  Auch die Hunde ziehen sich dann in den Schatten zurück, was in den meisten Kennels schon ganz gut gelöst ist. Einige Kennels stehen noch in der prallen Sonne. Hier haben wir angefangen, einige Tarnnetze, die wir vom Tierheim Koblenz gespendet bekommen haben (DICKES DANKE!!), aufzuhängen, die schön luftdurchlässig sind und nicht zerreißen. 

    Florian spannt das Tarnnetz.

         

    Das erste hängt nun bei unserer großen Herdi Gruppe. Bisher ist leider nur eine Schwester ausgereist, die anderen warten nach wie vor. Tolle Hunde – in den richtigen Händen. OLIRI hat nochmal einen richtigen Größensprung gemacht… MARTHA seht ihr hier aufm dem Foto. Eine ganz sanfte und vorsichtige Seele, für sie brauchen wir doch auch endlich eine Lösung!

    Das größte Problem aktuell vor Ort sind einige Einzelinsassen, unter anderem 3 Staffis, die leider gar nicht verträglich sind und null Chancen haben, nach Deutschland auszureisen. Für sie ist der Freilauf eine kurze Abwechslung, bevor sie wieder in ihre Kennel müssen. Diese sind natürlich recht klein, weil wir einfach nicht so viel Platz hier auf dem Gelände haben. Bisher ist jegliche Vergesellschaftung gescheitert. Diese Situation ist alles andere als einfach und vor allem nicht gerecht. Bisher ist uns keine Lösung eingefallen…ein Leben voller Tristesse. 

    Hündin SHALLY im Auslauf…

    OSCHO und RANIA haben wir heute umgesetzt. Sie waren nach ihrer Sticker Behandlung noch in der Quarantäne unter gebracht, aber ihnen gehts nun wieder so gut, dass wir die beiden umgesetzt haben. OSCHO hat ein tolles Plätzchen in Mels Nest bekommen und hat dort von seinem Körbchen aus eine tolle Rundumsicht. Für ihn hat sich das Umsetzen wirklich gelohnt. Bei anderen Hunden ist es aber manchmal so, dass sie aus Platzgründen umgesetzt werden müssen und sie nicht wirklich happy über diese Veränderung sind oder der Zwinger einfach schlechter gelegen ist. Die P Kennels bspw. liegen nah am Haus, ständig ist jemand dort und sie sind ganz neu gemacht. Dort sind aber nun mal unsere Welpis untergebracht. Andere Hunde, im A-Haus, haben deutlich weniger Input und Kontakt nach Außen ihn. Sie sind teilweise wirklich sehr isoliert, aber welche Lösung soll es geben? Natürlich bekommen sie so auch weniger vom Stress mit, aber was ist das für ein Leben für einen Hund? Ein soziales Wesen, was dabei sein will, Anschluss haben möchte… Mich macht das manchmal so traurig, weil egal wie sehr man ackert und nachdenkt und sich abmüht. Niemals wird es für alle gut sein, niemals wird man alle zufriedenstellen können, wie man das vielleicht mit seinem eigenen Hund schafft, der daheim wirklich das Luxusleben genießt…Es gibt einen Satz, der diese Reisen immer prägt: Gerecht ist das alles nicht. Egal in welchem Shelter, egal in welchem Zwinger. Man wird immer ein armes Wesen dort sitzen haben, dem es ganz und gar nicht gut geht…

    Für Mamalica und ihre Babies konnten wir es heute aber deutlich besser machen. Sie durften in Kennel G8 umziehen. Ein neuer Kennel, mit neuer Hütte, gut gelegen…Als die kleinen Babies dort neugierig auf Entdeckungstour waren, nachdem wir alles mit Hasendraht nochmal doppelt gesichert hatten und die Mama im Schatten entspannte, war man kurz ganz zufrieden…Wenigstens für diese Family konnte man eine gute Lösung finden…

    Highlight des Tages war eine Kontrolle durch die Verterinärbehörde. Zwei Amtsveterinärinnen nebst Assistenz kamen ins Shelter und schauten sich verschiedene Zwinger an, vor allem aber den Bereich, der dann bald als Ausreisebereich dienen sollte. Ich hatte euch ja geschildert, dass Mishu so viele Formulare beantragen musste. Heute kam dann nochmal eine Kontrolle, die ihm aber nun final besiegelte, dass alles vorschriftsmäßig ist. Große Erleichterung! 

    Am Abend haben wir noch einige Kennels erfasst mit kleineren Hunden, da dort relativ viel Schatten war…nette Bande. Auch sie kommen alle ganz bald in die Galerie, ich versuche mich zu beeilen. 

    Morgen kommt Tierärztin NOEMI aus Timisoara und wird einige neue Hunde kastrieren und wir werden mit dem Verteilen der ersten fertigen Hütten beginnen…Viel zu tun! Wie immer. 

     

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    Tag 2 – Wir sind mittendrin!

    Wir sind wieder eine Woche vor Ort in den Karpaten bei unserem Projekt in Baile Herculane und nehmen euch sehr gerne mit auf die Reise ins Shelter. Wir versuchen jeden Abend einen kleinen Abriss über unseren Tag für euch zu erstellen, damit ihr mit dabei seid und Dinge vor Ort besser verstehen könnt. 

    Das Gras steht aktuell richtig hoch rund ums Tierheim und viele Schlangen verstecken sich dort, teilweise sehr giftige Vipern, die für Mensch und Hund gefährlich werden können. Der Traktor hat ein neues Equipment bekommen, und die Männer haben heute mit der Installation begonnen.

    ROCOH – unser Notfall Husky ist heute ins Shelter zurückgekommen. Er wurde bereits in Craiova aufgrund seines gebrochenen Hinterlaufs operiert. Jetzt ist er zu Remus und Freundin gezogen, klappt ganz gut. ROCOH ist ein Traum! Sehr entspannt, freundlich, kann gut runterfahren…

    Über IVVY haben wir uns heute sehr gefreut. Er ist so aufgetaut und wir konnten heute richtig mit ihm schmusen. Er hat es sehr genossen und wir hoffen, dass er auch bald endlich hier raus kann. Seit 2017 (!) sitzt er in ein und demselben Kennel. Keine Abwechslung, nur Langweile. 

    DUFFIE und JONAS waren mit uns heute im Auslauf. Sie haben soch so gefreut. DUFFIE ist erst mal 4 Runden non stop gerannt…Aber immer bei uns in der Nähe. DUFFIE ist einer, der nicht auffällt optisch. Aber er ist so ein herzensguter Typ, der sich einfach nur freut, dass man 10 min bei ihm im Dreck auf dem Boden hockt. Rührend traurig… Was bei Jonas nicht richtig läuft, verstehen wir auch nicht. Er ist nun 3 Jahre bei uns und damit einer der Spitzenreiter. Er hatte noch nie eine Anfrage, noch nicht mal Interessenten. Dabei macht er alles gut, richtig und freundlich. 

    Das Leben war mal kurz „gut“ für DUFFIE…
    JONAS  kriegt die Haare gezupft…

    Einige Welpen sind aktuell nicht gut drauf. Zwei haben wir aus der Gruppe genommen, beide sind super schlaff, es sieht aktuell nicht gut aus. 🙁 Der kleine braun-weiße Kerl ist uns schon sehr ans Herz gewachsen. Wir nennen ihn BRUMMI, weil er große Pfoten hat…Wir drücken ihm feste die Daumen, dass er es packt. 

    Auch in Baile gibt es Hauthunde. Aktuell sind 4 Geschwister vor Ort, die es richtig schlimm erwischt hat. Tierärztin Andreea behandelt schon einige Zeit, langsam wächst ein wenig Flaum. 

    Aufgrund der Mittagshitze, in der man keine Hunde fotografieren kann, weil das Licht viel zu hart ist und die Hunde sich alle in den Schatten verkümmeln, haben wir Planschbecken, Hundekörbe und Näpfe gespült. Ich erinnere mich dabei immer an die Zeit, in der Mishu die Hunde im alten Schweinestall untergebracht hatte und es kein fliesend Wasser gab….Ja, man ist auch hier für jede kleine Entwicklung dankbar!

    Auch PANTAU haben wir heute wieder getroffen, er ist sehr schmahl geworden, aber immer noch so voller Freude, wenn man bei ihm ist. Auch für ihn gab es bisher noch nicht mal eine Anfrage…

    Neue Gesichert sind uns natürlich auch begegnet. Hier drei tolle Mädels, alle richtig nett. Wir stellen sie euch die Tage vor. 

    Heute Abend haben wir noch die gesamte Quarantäne geputzt, Aktuell sitzt dort auch MAMICKA. Eine tolle Mama, die ihre Babies liebevoll versorgt. Sie lahmt hinten relativ stark, sie kam von der Straße, hat stellenweise Hautprobleme… Viele kleine Babies machen viele kleine Häufchen. Wir sind mal gespannt, wie der Raum morgen aussieht…………..

    Morgen wollen wir einige Junghunde umsetzen, die noch in ihren Welpenkennels sitzen, für die sie nun aber zu groß geworden sind und wir brauchen die Kennels dringend, um einige Welpengruppen auseinanderzusetzen, die sich aktuell schon heftig nerven…Unausgelastete, halbstarke Junghunde, das kann ein Pulverfass werden…

    Gogu hat mit uns das Hüttenbauprojekt heute geplant, wir brauchen circa 20 Hütten, Mishu hat das Holz schon besorgt. Wer dafür spenden möchte, kann das gerne tun. Ich habe beide Facebook eine kleine Aktion dazu angelegt:

    https://www.facebook.com/donate/1264187983752672/ 

    Wir starten morgen mit dem Bau, Gogu sägt uns alles und wir werden bohren + schrauben im Akkord. Ihr seht…viel zu tun, viele Dinge müssen gelöst werden, aber step by step gehts weiter…Aufgeben, sitzen bleiben, sich wegdrehen…das geht irgendwie nicht. Nicht solange durch unsere Arbeit so viel gestemmt werden kann… Die Sonne macht sehr müde und morgen wollen wir früh starten….Gute Nacht! Noapte Buna!

     

     

     

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    Von Fliegen und Formularen – Tag 1 in Baile Herculane

    Wir sind wieder eine Woche vor Ort in den Karpaten bei unserem Projekt in Baile Herculane und nehmen euch sehr gerne mit auf die Reise ins Shelter. Wir versuchen jeden Abend einen kleinen Abriss über unseren Tag für euch zu erstellen, damit ihr mit dabei seid und Dinge vor Ort besser verstehen könnt. 

    Die Fahrt gestern verlief sehr planmäßig, dennoch verdrängt man immer sehr schnell, wie weit der Weg doch ist, wie viele km Autobahn gestemmt und wie viele Tunnel und Brücken überquert werden muss, bis man wieder hier ist, in der mir schon so vertrauten Gegend. Ich fühle mich nicht mehr fremd hier, sondern kenne mittlerweile so viele Ecken, kulturelle Gegebenheiten und die Landschaft, dass mir alles sehr vertraut erscheint. Mishu und Familie kenne ich nun seit mehr als 7 Jahren und uns verbindet nicht nur die gemeinsame Arbeit, es ist schon eine Freundschaft geworden. Das merkt man sehr deutlich, wenn wir uns alle wieder hier begegnen.  

    Im April war ich zuletzt hier, viel Zeit ist also nicht vergangen, doch nimmt man einige Veränderungen wahr. Morgens am ersten Tag machen wir immer eine Rundfahrt durch das Örtchen, was wunderbar gelegen ist. Kurvenreich führt die Hauptstraße vorbei an alten Prunkbauten, die in den letzten Jahren immer weiter zusammengerutscht sind. Doch heute konnten wir feststellen, dass endlich Gerüste stehen und sogar ein Kran arbeitete… Die Presse hier hatte einige Male deutliche Worte für das Zulassen dieses Verfalls gefunden und es scheint sich nun wenig etwas zu tun. Es wäre auch so schade darum, diese historischen Bauten einfach so gehen zu lassen. Aktuell ist das Städtchen gut besucht, viele Rumänen verbringen hier in den Bergen, zwischen den vielen Quellen, ihren Sommerurlaub und erholen sich vom Leben in der Stadt, die oftmals hier in Rumänien eine sehr schlechte Luftqualität aufweist. Hier in Baile ist die Luft sehr mild, die Sonne sehr intensiv und das Klima einfach angenehm, was man auch den Pflanzen ansieht. Ringsrum ist alles grün, die Rosen blühen und auch das Shelter ist richtig zugewuchert. Mishu hat einige Dinge gepflanzt, gerade die Weiden sind seit April nochmal richtig explodiert und liefern nun den so wichtigen Schatten. 

    Aber auch bei den Hunden ist uns viel aufgefallen. Neue Gesichter macht man sofort aus, die meisten haben uns sehr überschwänglich begrüßt, voller Freude über die Ablenkung im tristen Alltag. Aber auch bekannte Gesichter freuten sich sehr über unsere Anwesenheit. Aktuell ist es teilweise sehr warm, dann kühlt es wieder ab und Regen gibts hier literweise. Optimale Bedingungen für Fliegen. Hier ist derzeit alles voll damit und auch die Hunde sind echt ganz schön genervt von den Biestern…

    Die Begegnung mit Dogo-Cane Corso Mix Hündin MAROSLELE hat uns sehr berührt. Ihre Ohren sind brutal abgeschnitten, das Gesäuge hängt tief. Sie wurde klar als Zuchtmaschine missbraucht…Mishu hat sie ausgesetzt am Friedhof gefunden, nur Haut und Knochen, die Haut kaputt von den vielen Flohbissen. Jetzt kann sie hier erst mal ein wenig Kraft tanken. MAROSLELE ist wirklich ein Schatz. Gutmütig, ruhig, verträglich, anhänglich…. Es ist tragisch, was sie alles schon erlebt hat, aber wir sorgen uns darum, dass es für sie endlich besser wird…

    Schmusen ist das Größte für MAROSLELE…
    Flora und Fauna ist hier in den Karpaten noch durchaus intakt…

    Im Auslauf sind aktuell MAROSLELE, FRATELLO und Wuschel EETU untergebracht. Sie müssen wir morgen umsetzen, damit auch andere Hunde den Auslauf nutzen können. Mal sehen, was uns dazu einfällt…

    Am späte Nachmittag wurde noch eine kleine Hündin gebracht. Ein Auge zerdrückt, stark humpelt. Auch sie ist wieder eine von den vielen Hunden, die durch ein Auto angefahren wurde. Erstversorgung ist gemacht, morgen muss genauer geschaut werden, ob wir zum Röntgen fahren werden… Eine ganz rührende Gestalt. Wir nenne sie BAKIMA…

    Sicherer Hafen…

    Auch BOSTON haben wir besucht. Im April war er frisch geschoren, weil er völlig verfilzt ins Shelter kam. Nun ist sein Fell schon deutlich gewachsen und wir haben ihn fast gar nicht erkannt. Er ist deutlich schneller runtergefahren, legt sich dann auch mal ab und genießt das Streicheln. Im April war er sehr nervös, das bessert sich nun, aber auch weil er alleine sitzt. Er will nicht raus in die Gruppe. Ihn stresst das. Selbst wenn die Tür in seinem Zwinger offen ist, bleibt er in seinem Abteil.. 

    Eine ganz tolle Truppe an 4 Schwestern wird auch bald in unsere Galerie ziehen. Alle ganz ruhig, geerdet und entspannt…

    Mishu war heute viel unterwegs, er musste einiges an Papierkram erledigen und verschiedene Behörden besuchen, denn das Shelter in Baile ist nun auch ein offizieller Ausreisepunkt. Die Behörden in Rumänien wollen gegen kleine, private Shelter vorgehen, die keine offizielle Genehmigung haben und teilweise im animal hording ausarten oder die Versorgung der Tiere nicht mehr gewährleistet ist. Dies kommt aktuell hier sehr sehr häufig vor, weil viele Menschen aus Empathie und Mitgefühl die Straßenhunde aufnehmen, ihnen helfen und sie schützen wollen, sich aber dann völlig verausgaben und alles in einer riesen Katastrophe endet. Durch geprüfte Ausreisepunkte, von denen die Hunde nur mit Traces ausreisen können, soll so die private Verschickung der Hunde ins Ausland verhindert werden. Am Freitag war der Amtsvet hier und hat sich die die Kennel, die dafür genutzt werden sollen, angeschaut und abgenommen. Ob das nun die Entwicklung und die Arbeit für alle leichter macht, wird sich zeigen… Jedenfalls hat alles wieder Tage und Stunden gedauert und Mishu hat gefühlt 45 verschiedene Zettel und Formulare gebraucht, um das alles nun so in trockenen Tüchern zu haben…

    Nach dem ersten Tag fokussiert man auch schon die ersten Ziele für diese Reise. Wir brauchen dringend noch Hundehütten, da einfach zu wenig Struktur aktuell gegeben ist. Diese bauen wir vermutlich mit Gogu einfach selber, weil selbst einfach Hütten ausreichen, da alle unsere Kennels in Baile nun betoniert und teilüberdacht sind. Dann müssen wir dringend die Quarantäne leeren, die Hunde dort brauchen alle einen festen Zwinger… Durch den Transport am Freitag sind 20 Hunde ausgereist, davon auch einige große. Wir haben also ein wenig Luft und schauen wieder, was wir für wen auch immer besser machen können…

    Viele Grüße aus den Karpaten sende wir euch!

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    Der „Alle-Zeit-der-Welt-Fehler“…

    Ich muss wieder schreiben. Weil etwas in mir arbeitet, was ich in letzter Zeit wieder vermehrt beobachte.
    Etwas, was nicht gut ist. Etwas, was ungesund ist. Etwas, was einfach nicht richtig ist.

    Unsicherer Hunde begegnen uns ständig. Im Alltag hier bei uns in Deutschland, die noch niemals Straßenhund waren oder in einem Tierheim hockten. In Rumänien sitzen sie ebenfalls zu Hauf, gestapelt in den Sheltern, vielleicht sogar auch dort aufgewachsen. Alle unsicheren Hunde, egal wo sie sitzen, was sie erlebt haben oder was sie eben niemals kennenlernen durften, wirken auf Menschen anders, als Hunde, die stabil und souverän durch den Alltag stapfen. 
    Die Anteilnahme bei den Hunden, die wir vorstellen, die durch ihren Blick schon zeigen, dass für sie alles um sie herum zu viel ist, ist immens. Man will helfen, man will Lösungen finden. Ich kenne dieses Gefühl. 
    Oft finden sich auch sehr empathische und liebevolle Menschen, die diesen Hunden dann ein Zuhause / Pflegestelle ermöglichen können. 
    Die erste Lösung ist also gefunden. 
    Doch was danach kommt, ist meist viel entscheidender als „Rettung“ an sich. 
    Ich persönlich kann jedem wirklich nur großen Dank aussprechen, der sich dieser Aufgabe, einen unsicheren Hund wieder ins Leben zu holen, zutraut und vernünftig durchführt. 
    Doch leider gibt es davon nicht allzu viele, die klar wissen, welche Dinge gut laufen müssen, damit auch wirklich eine Entwicklung, ein Fortschritt in der Psyche des Hundes festzustellen ist. 
    Ich halte rein gar nichts von dem Ansatz „Er kriegt alle Zeit der Welt und muss erst mal gar nichts…er soll von sich auf auftauen…“. 
    Vielleicht funktioniert dieser Weg – Mensch wartet ab, ist quasi der Versorger und Moderator – bei manchen Hunden und sie machen von sich aus dann nach einiger Zeit erste Schritte in die belebte Welt…
    Meine Erfahrung zeigt mir aber, dass es leider selten der Fall ist und viele Hunde, die alle Zeit der Welt bekommen, sitzen Wochen oder Monate drinnen, huschen in den Garten, aber Interaktion, Leinenführigkeit, Kontaktaufnahme, ist nicht möglich. 
    Geschirranziehen ist unmöglich. 
    Ich rate wirklich jedem, die ganze Geschichte wesentlich interaktiver und fordernder zu gestalten.
    Natürlich soll der Hund ankommen, natürlich soll er nicht ab Tag 1 mit Leine und Geschirr überfordert werden und bei der Familienfeier zwischen allen Gästen den Strahlemann spielen. Aber man sollte sich sehr wohl Ziele vor Augen führen, die es zu erreichen gilt. 
    Rückzugsorte sollen gegeben sein, ja, aber der Hund soll sich nicht tagein, tagaus in der Box verrkriechen. Tut er das, schraubt den Deckel der Box ab, holt den Hund in eure Mitte und zeigt ihm ganz bewusst euren Alltag auf. 
    Fasst den Hund bitte auch sehr gezielt an. Duzzi Duzzi Aktionen am Kopf und vorsichtiges Gehampel mit 3 Fingern sollte dringend unterlassen werden. Festes und ruhiges Streicheln ist da wesentlich effizienter. Lasst den Hund nicht unkontrolliert durch die Gegend tigern. In der Regel sollte der Hund ab Tag 1 Geschirr tragen, an dem eine leichte Leine (Hausleine) befestigt ist, mit der ihr ihn ganz gezielt steuern und ggf, auch aus Ecken herausholen könnt, ohne ihn zu sehr zu bedrängen. Hausleinen schaffen Kontrolle, aber gleichzeitig auch Raum…ein wunderbares Hilfsmittel. Sollte euer Hund bei Berührung starr werden, lasst euch davon nicht beeindrucken. Er kennt es nicht, so angefasst zu werden, wird es aber in wenigen Tagen durchaus auch langsam genießen können. Sollte er nervös werden, Abwerschnappen zeigen, lasst ihr euch davon bitte ebenfalls nicht beeindrucken. Setzt euch freundlich daneben, lasst Raum nach vorne und hinten und haltet ihn einfach seitlich bei euch. Das „Halten“ ist eine sehr gute Übung, um Sicherheit und Souveränität auszustrahlen. Ihr zeigt damit, dass ihr absolut bewusst, friedlich und steuernd handelt, alles das, was euer Hund nun braucht. 
    Auch sollte der Hund durchaus in der ersten Woche, die er bei euch ist, einen ersten kleinen Ausflug nach draußen machen. Am besten hat man andere entspannte Hunde dabei, die toll an der Leine gehen. 
    Achtet hier sehr sorgsam auf eine gute Sicherung (Geschirr, 2 Leinen) [weitere Infos zu Sicherung: http://prodogromania.de/hunde-vermi…/das-sichern-von-hunden/
    Manche Hunde blockieren total, sie können mit dem Geschirr immer ein wenig angeschoben werden. Orientiert man sich nach vorne und hat die Leine als klare Verbindungshand zum Hund, wird er – er will ja Teil der Gruppe sein – mittippeln. Blockieren wird aufgelöst, in dem man klar körpersprachlich signalisiert, dass es nach vorne geht. Man kann auch phasenweise ein wenig tragen und so nochmal neuen Anschub geben, aber meist geht es wirklich sehr schnell von selbst. 
    Unsichere Hunde haben in der Regel keine bespielte Festplatte. Sie wissen nicht, was Geschirr und Leine bedeutet, sie wissen nicht, dass angefasst werden gut tut. Sie meiden neue Dinge, verstecken sich, wehren neue Dinge ab. Wir müssen ihnen aufzeigen, dass alle diese Dinge aber gut sind. Wir müssen ihnen Wege bereiten, die sie bestreiten können. Sind wir passiv und warten ab, wird sich die Festplatte nicht neu bespielen. Es gibt keinen Input, keine Neuerung, keinen Fortschritt. Der Hund bleibt in seinem alten Verhaltensmuster, bleibt in der Box sitzen, dreht bei Leine und Geschirr durch…
    Es ist so eine verschwendete Lebenszeit und nur ein trügerischer Erfolg, wenn der Hund nur versteckt im Haus halbwegs entspannt scheint.

    Zwei Anmerkungen noch:
    Hunde sind soziale Wesen. In der Regel gibt es wenig autistisch veranlagte Hunde, gerade bei den Straßenhunden, die in großen sozialen Verbänden leben. Sie wollen Teil einer Gruppe sein. Kein Hund will isoliert in einer Box leben oder nichts von der Welt da draußen sehen. Hunde orientieren sich an anderen Hunden. Daher vermitteln wir unsichere Hunde niemals als Einzelhund oder zu einem anderen unsicheren Hund. Sie haben durch einen souveränen Hund eine unfassbar gute Stütze und eine Art Übersetzer. Die Menschensprache ist oft erst mal fremd, zeigt der Ersthund bereits aber eine große Entspanntheit und Vertrauen in das, was seine Mensch tut, kann der neue Hund daraus schon sehr viel ablesen.

    Alle meine aufgezählten Dinge beziehen sich auf unsichere Hunde, keinesfalls auf panische Angsthunde. Hier ist viel viel mehr Wissen nötig und muss viel mehr differenziert werden, was für Ängste / Phobien vorliegen. Hier muss viel mehr noch vorgedacht und systemisch gearbeitet werden und ich vermag nicht darüber aus der Ferne zu entscheiden, was für Angsthund x oder y das Beste ist. Ich weiß nur, dass es nicht sehr viele Menschen gibt, die diese Kategorie Hund anleiten können. Daher haben wir uns auch ganz bewusst entschieden, solche Hunde nicht zu vermitteln und wenn dann sind es ganz gezielt geprüfte Einzelfälle…

    Abschließend ist es mir nochmal sehr wichtig, dass es nicht darum geht, den neuen Hund zu überfrachten. Er soll ankommen. Auch dazu habe ich bereits einen Text formuliert, der klar aufzeigt, dass gerade die erste Zeit sehr sensible und aufmerksam erfolgen muss. dass Ziele formuliert werden sollen, die machbar sind, aber keine Ziele, die den Hund an die Grenzen des Machbaren bringen. 
    [zum Text: http://prodogromania.de/24947-2/ ] Nur soll er nicht monatelang ankommen und sein Leben in der Unsicherheits-Dauerschleife verbringen. 
    Seid Aktivator, seid Impulsgeber und helft euren Hunden, die Welt mit anderen, entspannten Augen zu sehen…

    „Wer vorwärts kommen will, muss auch mal rückwärts denken!“

    Anna Langhammer 

    ProDogRomania e.V.
    www.prodogromania.de

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    MILBEN + ZECKEN Drama in Bucov…

    Es ist warm, es hat viel geregnet…
    Dieses Klima ist nahezu perfekt für Milben und Zecken und Aniela und Mihaela haben Alarm geschlagen…
    Einige Kennels werden nun großflächig behandelt, da dort massiv viele Milben und Zecken auftreten.
    Für die Hunde sind diese Plagegeister eine riesen Qual, die ständige Juckerei ist furchtbar und die Parasiten übertragen noch dazu schlimme Krankheiten. ???
    Wir schnüren nun auch hier wieder ein Hilfspaket und werden zeitnah die nächsten Mittel (meist Simparica) bestellen und auf den Weg dorthin bringen.
    Das geht aber nur mit eurer gemeinschaftlichen Hilfe. ♥
    Bitte helft uns mit einer kleinen Spende, die Hunde brauchen uns. 

    ?Hier findet ihr unsere Spendenaktion dazu….

    http://prodogromania.de/parasiten-alarm-in-rumaenien

     

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    3 volle Kastrationstage in Baile Herculane

    Von Freitag bis Sonntag ist ein Team von Tierärzten und Helfern vor Ort bei uns in Baile Herculane im Shelter für eine große Kastrationsaktion. Dabei werden Besitzerhunde, aber auch Katzen kastriert – was für die Besitzer natürlich kostenlos ist. Ebenso werden einige Tierheimhunde kastriert werden. Bisher haben wir einen super guten Zulauf und zahlreiche Besitzerhunde und Katzen konnten kastriert werden. 

     

    Es geht ganz ganz langsam in die richtige Richtung.
    Als wir vor 7 Jahren hier an diesem Standort angefangen haben, hatten sehr viele Menschen noch massive Vorurteile bei einer Kastration…und Jahr für Jahr produzierten genau diese Besitzerhunde unzählige Welpen, die irgendwann auf der Straße landeten und sich weitervermehrten….
    Diesen Kreislauf gilt es zu durchbrechen.
     
    Bitte helft uns, wir müssen dran bleiben und Monat für Monat solche Aktion anbieten.
    Aber das kostet natürlich eine ganze Menge Geld…
     
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    Wir laden euch ein zu unserem Sommerfest!

    Am Samstag, den 6. Juli 2019 findet unser diesjähriges Sommerfest in Koblenz statt.

    Wir freuen uns, dass wir dieses im Tierheim Koblenz, Zaunheimer Str. 26, 56072 Koblenz durchführen dürfen. Es gibt einiges zu erleben.

    Los geht es um 11:00 Uhr.

    Es gibt jede Menge Infostände rund um das Thema Hund:
    z. B. Stände von ProDogRomania e.V., Tierhilfe Lebenswert e.V., Pfötchenalarm und natürlich auch das tolle Team der PDR Trödelladies. Doch das ist noch lange nicht alles.

    Es gibt eine Tombola mit tierischen Preisen, einen Büchertrödelstand und es werden tolle Vorträge zu wichtigen Themen wie z. B. Mittelmeerkrankheiten, Ein Hund zieht ein – Die ersten Tage mit unserem neuen Familienmitglied gehalten. Natürlich werden wir auch all Eure Fragen rund um PDR beantworten.

    Besonders freuen wir uns, Euch durch die Hundeschule DogContact 30 Minütige Hundestunden gegen eine freiwillige Spende vor Ort anbieten zu können. Das wird eine Freude für Mensch und Hund, also beeilt Euch und meldet Euch unter sommerfest@prodogromania.de an. Die Plätze sind begrenzt.

    Und wenn Eure Hunde nach dem Besuch der Hundeschule Zeit zum Ausruhen benötigen, könnt Ihr Euch auch bei Kaffee und Kuchen ausruhen und die Zeit für nette Gespräche nutzen.

    Natürlich ist auch für die Kids gesorgt. Es gibt einen Maltisch an dem sich die Kleinen austoben dürfen. Alle Bilder, die an diesem Tag gemalt werden, dürfen am Stand der Tierhilfe Lebenswert e.V. abgegeben werden. Das schönste Bild bekommt einen tollen Preis – Einen Tag rund um den Hund bei der Tierhilfe Lebenswert e.V.

    Damit aber immer noch nicht genug, wir verwandeln die Kleinen auch in Hund, Katze, Maus – natürlich nur in Form von Kinderschminken.

    Für Euer leibliches Wohl ist selbstverständlich auch gesorgt:
    Der Veggiwerk – Foodtruck versorgt uns mit Essen, die Firma Bitburger mit Getränken und unser reichhaltiges Kuchenbuffet sorgt für den Nachtisch oder den Nachtmittagskaffee.

    Die gesamten Erlöse der Veranstaltung kommen der Versorgung der Hunde in den von ProDogRomania e.V. betreuten Sheltern in Baile Herculane und Ploiesti zugute.

    Lasst Euch unser Sommerfest auf keinem Fall entgehen – Wir freuen uns auf Euch

    Eurer PDR – Team

     

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    Fliegender Wechsel: Campina und Bucov

    Und wieder hat sich eine große Gruppe aufgemacht, um in Campina und in Bucov, Dächer zu bauen, Hunde zu erfassen und die Kennel zu säubern bzw. zu verbessern. Wir möchten uns an unseren Erlebnissen teilhaben lassen und berichten täglich.

    Am Montag und Dienstag hatten wir zwei erfolgreiche Tage mit tollem Wetter. Der ein oder andere hat sich doch einen ordentlichen Sonnenbrand zugezogen. Am Montag sind wir nochmal geschlossen nach Campina gefahren. Der Bautrupp hat bis Mittags die restlichen Dächer fertiggestellt und sie wissen schon, dass beim nächsten Einsatz die nächste zu bauenden Dächer in Campina warten.

    Die Erfassungsteams haben sich gesputet und auch bis Mittag die letzten zu erfassenden Hunde aufgenommen. Unter anderem sehr viele Welpen, die ab Ende Mai ausreisefertig sind.

    Bitte schaut demnächst auch regelmässig in die Galerie von Campina, denn dort werden alle Hunde nun nach und nach einziehen.

    http://www.prodogromania.de/bilder/index.php/Ploiesti—Campina

    Und dann wurde auch noch Mihai, Mihaelas Mioritic, der nun Campina wirklich bewachen kann als Herdenschutzhund, wie im letzten Jahr geschoren. Dedi, Stefan und Mihaela haben ihn geschoren, nachdem er eine leichte Betäubung erhalten hatte, da es für ihn so viel stressfreier war. Für ihn kann nun der Sommer kommen.

    Abschied von Milosch in Campina, der aber in ganz wenigen Tagen seine glückliche Reise nach Deutschland antreten kann. Danke!

     

    Nachdem wir dann alles verpackt hatten, fuhren wir gemeinsam nach Bucov. Die Männer richteten ihre Baustelle ein und ich habe mit den neuen einen ersten Rundgang durch Bucov gemacht und alles gezeigt – auch die Fettnäpfchen in die man treten kann. Bei so einem Rundgang denke ich immer an meinen ersten Besuch im Oktober 2017, als damals Anna die neuen herumgeführt hat. Man denkt als erstes immer – oh Gott hier werde ich mich immer verlaufen – und ja das passiert auch manchmal ?, und wie riesig dieses Gelände doch ist. Dann diese Geräuschkulisse und auch der Geruch, den muss man erstmal gewohnt sein. Beim 5. Einsatz dauert es keine 5 Minuten und man ist wieder hier – mitten drin.

    Und es war gut, dass wir diesen Rundgang gemacht haben, denn wir haben in einem  der Kennel einen Hund liegen sehen, der zwar atmete, sich aber nicht bewegte und eine böse Wunde am Ohr hatte. Nach kurzer Rücksprache mit Aniela, haben wir einen der Hundetransportwagen geholt, den Hund – es ist Becks – dort herein getan und dann nach vorne zu den Vetcontainern gebracht. Er wurde von uns noch mit Nassfutter und Wasser versorgt und Dienstag morgen dann direkt von Irina medizinisch betreut.

     

    Bis heute haben wir auch richtig Glück mit dem Wetter – die Sonne scheint richtig toll und es ist ein Unterschied zu dieser Jahreszeit Bucov zu besuchen als im Februar oder selbst im Oktober. Jetzt ist alles Grün und es wirkt manchmal sogar idyllisch. Viele Bäume, sogar Obstbäume – ganz im Gegenteil zum doch etwas kargen Campina.

     

    Nachdem wir diesen Rundgang in aller Ruhe durchgeführt haben, wurden noch Hunde erfasst und dann ging es zurück in die Pension.

    Am Dienstag (wir konnten wieder ins Carrefour ?) ging es direkt los mit Bauen, Erfassen und sauber machen. Es ist immer wieder erstaunlich, man kommt nach 2 Monaten wieder nach Bucov, läuft durch den Shelter und stellt plötzlich fest, an welchen Stellen wieder neue Kennel gebaut wurden – das bedeutet, morgen werde ich den kompletten Shelter ablaufen, damit wir wieder einen aktuellen Shelterplan haben.

    Die Jungs vom Bau sind wirklich unfassbar schnell – bereits nach 5 Stunden stand das erste Ständerwerk und die Dachjungs waren schon dabei die Lattung vorzunehmen und auch schon die Bleche zu verschrauben.

    Heute Abend war die erste Reihe fertig und bei der zweiten steht das Ständerwerk und mit der Lattung wurde auch bereits begonnen.

    Chapeau!!

     

     

    Auch das Team Kies und Kacke hat richtig Gas gegeben und einige Kennels einer Grundreinigung unterzogen.

    Zwischendurch wurden auch noch verschiedene Hunde von Fellplatten befreit u. a. Rockfort, der es in seinem Kennel schwer hat.

    Wir Mädels vom Erfassungsteam sind natürlich auch wieder losgezogen. Man findet immer wieder wahre Goldschätze bei den Hunden und wünscht sich für jeden einzelnen ein wunderbares Zuhause. Aber leider weiß man vom Kopf her, dass es nicht alle schaffen werden. Aber es bereitet einem immer wieder ein Glücksgefühl, wenn ein zunächst schüchterner Hund dann doch auftaut und sich anfassen lässt und Vertrauen gewinnt. Dann sind da die Bollerköppe, die sofort ankommen und mit einem spielen wollen und manchmal gar nicht wissen, wohin mit ihrer Kraft. Das sind alles tolle Hunde jeder einzelne von ihnen und auch hier werden alle neuen Hunde in den nächsten Tagen ihren Weg in die Galerie finden. Und ja es gibt leider auch die Hunde, die jegliches Vertrauen verloren haben und weder Leckerchen nehmen geschweige denn sich anfassen lassen. Dies sind leider Hunde, die man bei diesem Einsatz nicht erfassen kann und dann hofft man, dass diese Hunde beim nächsten Besuch aufgetaut sind.

    Eine ganz zarte Mama, so schmusebedürftig und nett

     

    Und hier mal ein Beispiel eines dieser liebenswerten Bollerköppe…

     

    Und auch das gibt es, eine Mama mit ihren Welpen free in the yard mit einer alten Hütte. Dort werden sie von der Mama gesäugt und die kleinen fangen an rumzuwandern.

     

    Die letzten Tage haben uns wieder gezeigt, wie wichtig die medizinische Versorgung der Hunde vor Ort ist. Und die Hunde, die in Beisseren verwickelt sind, Glück haben, wenn so viele Volontäre vor Ort sind, dann kann auch sofort einem gebissenen Hund sofort geholfen werden.

     

    Deswegen brauchen wir immer wieder Eure Unterstützung auch bei diesem Thema

    http://prodogromania.de/klinik-und-tierarztkosten/

     

    Liebe Grüsse sendet Euch Bettina aus Ploiesti nach einem erfolgreichen Tag und Danke für Eure Unterstützung <3 <

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