Seit Anfang Dezember 2025 auf einer Pflegestelle in Deutschland.
Sahara wurde in ihrem Zwinger in Rumänien sehr von den anderen Hunden gemobbt und versteckte sich in ihrer Hütte. Den Volontären vor Ort wich sie auch lieber aus, als sich anfassen zu lassen, ließ es jedoch über sich ergehen.
Es war höchste Zeit, dass Sahara ausreisen durfte, damit sie von ihrer Angst befreit werden und auf ein glückliches Hundeleben ohne ständige Angst und Sorgen vorbereitet werden kann.
Nachdem sie nach den langen Strapazen des Transportes in Deutschland angekommen war, blieb sie eine lange Zeit in ihrer großen Angst vor Menschen im Allgemeinen und Männern & Kindern im Besonderen gefangen. Sie lebte 2 Wochen völlig zurückgezogen in ihrem Quarantänezimmer und lies sich kaum anfassen. Essen konnte sie nur, wenn sie sich unbeobachtet fühlte.
Mittlerweile kann ich ihr das Geschirr an und ausziehen, sie anleinen und auf vertrautem Gelände führen. Sie isst nun auch in meiner Anwesenheit und nimmt Leckerlie aus der Hand. Wir waren auch schon außerhalb unseres Grundstückes die wenig befahrene, ruhige Anliegerstraße entlanggelaufen.
Die nächsten Ziele sind Autofahren und fremde Menschen ertragen können.
Sahara wird langsam zu einer lustigen, verspielten Junghündin, so wie es sein sollte. Sie ist sehr schlau und lernt sehr schnell, vor allem von anderen Hunden.
Wenn sie zu einem Menschen vertrauen gefasst hat, ist sie sehr anhänglich, liebevoll und loyal und wird richtig mutig. Sie wäre sicherlich gut geeignet für Hundesport wie Agility oder Hoopers. Auch als Begleiter auf ausgedehnten Wanderungen, gar im Gebirge, sehe ich sie.
Sie ist, wenn man mit ihr regelmäßig raus geht absolut stubenrein.
Ihr(e) Mensch /Familie sollten erfahren im Umgang mit unsicheren Hunden, einfühlsam, aber zielstrebig, sleber nicht unsicher sein. Wir sind uns sicher, das Sahara mit den richtigen Menschen tolle abenteuerlustige Hündin wird.