Wieder liegt ein ganz besonderer Transport hinter uns. Am 14. August 2026 durften 38 Hunde RumĂ€nien verlassen und ihre Reise in ein neues Leben antreten. đâš
38 Hunde, die das Shelter hinter sich lassen konnten. 38 Hunde, fĂŒr die sich eine TĂŒr geöffnet hat. 38 Hunde, die nun endlich die Chance auf Sicherheit, FĂŒrsorge und Liebe bekommen. đĄđ¶
Und doch wissen wir: WĂ€hrend wir uns ĂŒber diese 38 Ausreisen freuen, bleiben vor Ort tausende Hunde zurĂŒck. Hunde, die weiter im Shelter warten. Hunde, die krank sind, alt sind, Angst haben oder einfach bislang niemanden gefunden haben, der ihnen eine Chance gibt. đ
Gerade deshalb sind diese Transporte so wichtig. Jeder einzelne Hund, der ausreisen darf, macht Platz fĂŒr einen weiteren Notfall. FĂŒr einen Hund, der vielleicht heute irgendwo auf der StraĂe gefunden wurde. FĂŒr einen Hund, der krank oder verletzt ist. FĂŒr eine Seele, die dringend Hilfe braucht. đŸâ€ïžâđ©č
đ Und manchmal wĂŒnschten wir, wir könnten in die Köpfe unserer Hunde schauen.
Was mag wohl in ihnen vorgehen, wenn sie zum ersten Mal in ihrem Leben auf eine Reise gehen? Begreifen sie, dass sich gerade alles verĂ€ndert? SpĂŒren sie, dass die Zeit des Wartens vorbei ist? Ahnen sie, dass irgendwo Menschen auf sie warten, die sie lieben werden? â€ïž
â Drei SchĂŒtzlinge liegen uns bei dieser Ausreise ganz besonders am Herzen:
đ” Oma Tinda:
Tinda hatte offenbar schon mit ihrem Leben abgeschlossen. đ Eine alte HĂŒndin, die so lange im Shelter ausharren musste und bei der man beinahe das GefĂŒhl hatte, dass sie selbst nicht mehr daran glaubte, dass sich fĂŒr sie noch etwas verĂ€ndern wĂŒrde. Und dann kam ihre Chance: Tinda durfte ausreisen! đ„čâ€ïž Wir wĂŒnschen uns so sehr, dass sie nun endlich erfahren darf, wie sich ein ruhiger Lebensabend anfĂŒhlt. đĄđ·
đ§¶ Flocke:
Flocke war völlig verwahrlost in Bucov. Ihr Fell war nicht mehr einfach nur ungepflegt â es war zu einer riesigen Last fĂŒr sie geworden. đ Ein verfilztes, schweres Fell, das ihren kleinen Körper belastete und ihr den Alltag zusĂ€tzlich erschwerte. Wie muss sich ein Hund fĂŒhlen, wenn selbst das eigene Fell zur Belastung wird? Flocke hat nun die Chance, all das hinter sich zu lassen. â€ïžâđ©č Keine verfilzten Haare mehr, die sie beschweren. Keine VernachlĂ€ssigung. Kein tĂ€gliches Ausharren. Stattdessen soll fĂŒr sie jetzt ein neues Kapitel beginnen â mit Pflege, Geborgenheit und Menschen, die hinschauen. đđŸ
đ¶ Pufy:
Und dann ist da noch unser kleiner Pufy. đ
Pufy wurde vor der Tierklinik an einen Baum angebunden. Einfach zurĂŒckgelassen. Und doch deutet vieles darauf hin, dass dieser kleine Kerl einmal einen Besitzer gehabt haben muss. Vielleicht kannte er ein Zuhause. Vielleicht kannte er menschliche NĂ€he. Vielleicht hat er einmal jemandem vertraut. Was muss in einem Hund vorgehen, wenn der Mensch, dem er vertraut, ihn einfach an einen Baum bindet und zurĂŒcklĂ€sst? đ Pufy hatte GlĂŒck, dass er gefunden wurde. Und jetzt hatte er noch einmal GlĂŒck: Er durfte ausreisen. đ Nun soll er erleben, dass Menschen auch anders sein können. Dass HĂ€nde streicheln können. Dass ein Zuhause Sicherheit bedeutet. Und dass man ihn nicht einfach wieder zurĂŒcklĂ€sst. đĄâ€ïž
đ Ein riesengroĂes DANKESCHĂN an alle, die diese 38 Ausreisen möglich gemacht haben!
đĄ Danke an unsere Pflegestellen, die ihre TĂŒren und Herzen öffnen und unseren Hunden die Zeit geben, anzukommen. Manche Hunde brauchen Geduld, manche mĂŒssen erst lernen, wieder zu vertrauen. Ihr gebt ihnen genau diese Zeit. â€ïž
đ Danke an unsere Kooperations-Tierheime, die unsere SchĂŒtzlinge aufnehmen und ihnen Sicherheit geben. Ohne eure UnterstĂŒtzung wĂ€ren viele dieser Ausreisen nicht möglich. đ€
đ Danke an unsere Adoptantinnen und Adoptanten, die nicht nur einen Hund aufnehmen, sondern einem Lebewesen ein völlig neues Leben schenken. Danke, dass ihr euch fĂŒr einen Hund aus dem Tierschutz entschieden habt. đ
đ Danke an alle, die rund um den Transport mithelfen. An die Fahrer, Organisatoren, Helfer und alle Menschen, die im Hintergrund dafĂŒr sorgen, dass alles funktioniert. Ein Transport bedeutet unzĂ€hlige Stunden Planung, Vorbereitung und Arbeit. Und am Ende sitzen 38 Hunde im Transporter und fahren ihrem neuen Leben entgegen. đ„čđŸ
đ Und von Herzen DANKE an alle Spenderinnen und Spender! Eure UnterstĂŒtzung macht unsere Arbeit ĂŒberhaupt erst möglich. Sie hilft bei Futter, medizinischer Versorgung, Medikamenten, Tierarztkosten und natĂŒrlich auch bei den Transporten. Gerade die Not vor Ort ist riesig â ohne eure Hilfe könnten wir nicht so vielen Hunden helfen. đđ
Jeder Euro hilft. Jede Sachspende hilft. Jede Pflegestelle hilft. Jede Adoption hilft. Und jedes Teilen kann genau der Hund sein, der dadurch gesehen wird. đâš
đ 38 Hunde â 38 neue Chancen auf GlĂŒck.
Und wĂ€hrend 38 Hunde nun ihrem neuen Leben entgegenfahren, warten im Shelter bereits die nĂ€chsten. Deshalb freuen wir uns heute. Aber wir vergessen nicht die, die noch zurĂŒckbleiben.
Hier findet ihr alle Hunde, die ausreisen durften: Trapo 14.08. – Alle Hunde