Wir sind erst gegen drei Uhr nachts angekommen, die Zeitumstellung hat ihr Ăbriges getan. Entsprechend wenig Schlaf đŽ und der Tag begann direkt im kalten, nassen und windigen Wetter đ§ïžđŹïž â typisch fĂŒr diese Jahreszeit hier, aber trotzdem jedes Mal aufs Neue fordernd.
Heute haben wir einen ersten Durchgang durch das Shelter gemacht. Sonntags ist das Team vor Ort kleiner, aber aktuell werden sie von zwei polnischen VolontĂ€ren groĂartig unterstĂŒtzt, die sich vor allem um das Vet House und die QuarantĂ€ne kĂŒmmern đ„ Das hilft enorm.
Bei den Hunden ist die Lage soweit stabil, aber es gibt einen deutlichen Mangel an HundehĂŒtten, da mĂŒssen wir dringend ran. đđ Man merkt einfach, wie lang und hart der Winter war. Und man sieht es auch den Hunden an.
Besonders schwer ist es, die âalten Bekanntenâ zu treffen. Viele Hunde, die ich heute gesehen habe, sind seit vier oder mehr Jahren hier. Ich kenne sie so lange â und jetzt werden sie langsam grau im Gesichtchen. đ¶đ©¶ Die Zeit geht nicht spurlos an ihnen vorbei.
Ein Bild hat sich heute eingebrannt: Hunde, die im Stehen einschlafen, einfach weil sie so erschöpft sind. Die NĂ€chte sind kalt, der Wind zehrt â das kostet Kraft đŹïž
Heute Abend ist auch Jens angekommen, der unsere Bauprojekte hier leitet. đ ïž Wir haben uns noch zusammengesetzt und die wichtigsten To-dos grob besprochen. Es gibt viel zu tun. Und gleichzeitig merken wir jeden Tag, wie viel RĂŒckhalt wir haben. đ
Wir freuen uns so sehr ĂŒber diesen starken Support, den wir von euch allen bekommen â ohne euch wĂ€re das alles nicht möglich đ Ich hĂ€nge euch ein paar EindrĂŒcke vom heutigen Tag an.