Heute ging es mit den C-Kennels weiter, die hatten wir gestern nicht ganz geschafft. Endlich habe ich PETULE und KABA getroffen mit den großen Ohren. Zwei so nette Hunde, die noch nicht lang bei uns sind…

Opa PETULE, sehr nett – er sieht nicht mehr ganz so gut.

KABA

LOKO macht Pause

Ein neuer Herdenschutzhundrüde, der uns ganz freundlich begrüßt hat…

Auch LEXO haben wir wieder getroffen…seit zwei Jahren ununterbrochen im selben Zwinger…

LORA in den C-Kennels hat eine ganz fiese Ohrenentzündung und Andreea hat sie heute behandelt, sie hat schlimm geweint, aber morgen sollte es besser werden:

Tapfere Lora…

Heute ging es vor allem darum, dass wir endlich Platz für die Welpen gewinnen können, damit 18 Hundekinder endlich aus der Quarantäne umgesetzt werden können, denn sie brauchen endlich Licht und Luft…
Die Teeanger in P5 konnten wir ganz clever platzieren, indem wir zwei erwachsene Hunde umsetzten und dann in E14 viel Platz hatten für eine größere Gruppe. Wir haben heute mehrfach gecheckt, ob alles passt und klappt und sich keiner prügelt. Bisher ist alles ruhig gewesen und es schient alles zu funktionieren. Ana und ich haben die Welpen dann zusammen in P5 getragen und Florian bleibt bei der Gruppe, um zu schauen, dass die beiden älteren Rüden dort den Welpen keinen Stress machen…Alles klappte hervorragend und die beiden Rüden machen einen tollen Job, in dem sie den Welpen ganz nett Grenzen setzen. Die Hundekinder können so eine Menge lernen!

Ein toller Hundebub.

Auch bei diesen 18 Welpen sind 2 recht unsicherer Hunde dabei, diese sollten zeitnah ein Zuhause finden, denn wenn sie noch Monate hier sind, werden sie schnell zu den Hunden, die quasi nicht mehr vermittelbar sind…

Ein unsicherer Rüde.

Zwischen Welpen umsetzen und Quarantäne saubermachen wurde noch dieser nette Kerl abgegeben.Als Welpe angeschafft, nun hat die Ehefrau entschieden, dass er zu groß ist und weg muss. Das sehr nette Kerlchen ist völlig überfordert von der Tierheim Atmosphäre, denn er hatte bis vor wenigen Stunden ein Zuhause. 😔 Er ist 8 Monate alt, sehr gepflegt; super freundlich und verträglich mit Hunden. Wir haben ihn GABRIEL getauft..

Gabi mit Gabriel….

In P5 wurde es nach einer halben Stunde sehr viel ruhiger und die Babies waren satt und müde von all dem Neuen…

Ruhepause.

Sehr höfliche kleine Lady.

Noch ein bisschen kuscheln…

Mit Ana war ich später noch bei den Hunden, die direkt mit am Haus wohnen, um mir dort auch die Hunde anzuschauen, die vermittelt werden sollen. Cane Corso Hündin TIDA zum Beispiel. Sehr menschenbezogen, verträglich…eine tolle Lady.

Ana mit Tida

Und dann ab 18 Uhr war wieder Feierabend bei den Hunden und wir warteten alle zusammen auf Mishu, der ganz ganz früh bereits Richtung Bucov gefahren war, um dort die Hunde einzuladen, die in seinem Auto heute nach Deutschland starten sollten. Wir luden hier dann noch die Baile Hunde dazu ein, machten alles sauber, sortierten die Papiere, damit es dann ganz schnell weiter Richtung gehen konnte..

Klein Eddie ist mit dabei.

Opi hat’s geschafft…er schläft bereits feste und entspannt in seiner Box.

Alt und jung…friedlich nebeneinander.

So eine tolle Szene…

Alle unsere Transporte sind offiziell über das Traces System den Veterinärbehörden gemeldet…Das ist auch gut sichtbar auf den Autos zu erkennen.

So viel Arbeit steckt in diesen Transporten. So viele Dinge müssen erst mal geschaffen worden sein. So viele Abläufe müssen vorher erledigt sein, damit überhaupt einer der Hunde in das Auto gesetzt werden kann…Es braucht Impfungen, Chips, Pässe, Tierärzte, angemeldete und genehmigte Tierheime, die überhaupt offiziell Hunde entsenden dürfen. Es braucht zuverlässige Fahrzeuge mit entsprechenden Boxen, es braucht Fahrer mit den Zulassungen für diese Langstreckentransporte. Wir brauchen Transportlisten, Adressen, so viele Datensätze, um überhaupt alles anmelden zu können. Wir brauchen Haltepunkte in Deutschland, die zuverlässig betreut werden, wir brauchen jemanden, der Routen plant, Sicherheitsgeschirre bestellt…. Es ist einfach unglaublich, wie viele Rädchen hier ineinander laufen, damit überhaupt auch nur ein Hund rumänischen Boden legal verlassen darf….Es war so viel Arbeit dahinzukommen, dass alle 14 Tage 2-3 Fahrzeuge losrollen können parallel zu all den anderen Aufgaben, die gestemmt werden müssen… All das ist mir heute Abend durch den Kopf gegangen, als ich mit den Männern zusammen alles umgeladen und sortiert habe. Und als ob es quasi direkt für die Szene vorbereitet wurde, ging die Sonne im Westen gerade in dem Moment unter, als die Jungs mit den Hunden gerade vom Hof fuhren in eine bessere Zukunft. Große Dankbarkeit und auch Demut hat mich in diesem Moment durchströmt und ich hatte sicherlich auch Tränen in den Augen. Der Tag heute war unfassbar lang und wir spüren unsere Beine nicht mehr so ganz richtig, aber das Herz, das spüren wir sehr deutlich….. Was für ein wunderbarer Tag, wir haben so viel geschafft zusammen als Team!

Morgen sollen wir dann endlich den Bürgermeister treffen, um die Grundstücke zu besichtigen….Ich bin sehr gespannt und werde euch dann wieder berichten.

Noapte buna!

Anna

 

 

 

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