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    TILLA und TORBEN….

    Völlig verwahrlost wurden sie in Bucov abgeladen.
    Ein Jahr später sind sie nicht mehr wieder zu erkennen….
    Da geht uns das ❤️ auf!

     

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    Ich bin müde.

    Müde vom Erklären.
    Müde vom Rechtfertigen.
    Müde vom Motivieren.
    Müde vom Richtigstellen.
    Müde vom Vorkauen.

    Ich würde mir so sehr wünschen, dass die Menschen mal wieder beginnen, selber zu denken, sich zu informieren, dass sie lesen und verstehen. Dass sie sich Wissen aneignen und vertiefen. Dass sie sich selbst bilden und nachdenken. Dass sie sich durchbeißen und dranbleiben. Und irgendwie einfach nett sind. Dass sie mal nachfragen und nicht einfach ihre Meinung bilden von zwei Sätzen aus einer Email.
    Ich bin nicht unfreundlich, aber ich bin müde. Wie viele Emails habe ich schon geschrieben, wie viele Kommentare verfasst, um zu erklären. Wie viele Telefonate geführt, wie viel Zeit aufgewendet für manches, was eh vergebens war.
    Wir konsumieren nur noch. 1 Jährige Kinder können nicht sprechen, benutzen das Smartphone aber wie im Schlaf. Man liest nicht mehr, man schaut Youtube. Man lässt sich seit Jahren passiv berieseln. Keiner ist mehr in der Lage, selber zu verstehen und zu lösen. Und gefühlt wird es immer schlimmer. Aber alle schreien nach selfcare, innerer Ausgleich und Work Live Balance. Rennen zum Yoga, machen Wellness Urlaub und kochen sich im Thermomix ihre low carb Menüs. Keiner ist mehr ehrlich zu sich selbst, gesteht sich einen Fehler ein und steht dafür gerade.
    Keine Ahnung, wo das hinführt. Die Richtung fühlt sich nicht gut an.
    Ich komme mir vor wie ein Dienstleister, der abliefern muss. Es raubt mir meine Kreativität und mein freies Denken. Es absorbiert mich und es macht mich müde. Aber nicht durch die Hunde, die uns brauchen. Sondern die Menschen, die so viel Kraft ziehen. Die unverschämte Erwartungen haben. Die Druck ausüben und in keinster Weise wissen, was hier jeden Tag über den Schreibtisch rollt….
    Wir kämpfen an so vielen Fronten, halten jeden Tag den Kopf für alles hin, stehen unsere Verantwortung ein und versuchen, dass im Team alles zusammenhält.
    Vielleicht muss man sich ab und an erlauben, müde zu sein. Nicht so viel von sich zu erwarten und Pausen zu machen….
    Vielleicht mehr Nein sagen und mehr: Bitte warte einfach mal 2 Tage ab. / Wir brauchen dafür mehr Zeit. / Nein, das geht nicht so schnell. / Bitte helft mir, ich schaffe das heute nicht alleine./.
    Vielleicht muss man manchmal einfach ein bisschen anders werden, um durchzuhalten. 🖤

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    Na, was sagt ihr……😄❤️

    LEVJE….gefunden in Bucov, dem Tod so nahe.
    Nun Gondelfahrten mit dem Frauchen…..
    Wie sich die Welt für jeden einzelnen ändern kann, wenn wir uns nur darum bemühen.

     

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    Wieder einmal….“La Revedere!“

    Wieder einmal: Weihnachten in Bucov! Bevor es so richtig kalt wird, möchten wir nochmal nach den Schwächsten schauen, die dringend unsere Hilfe brauchen!  Die Tage sind kürzer, aber wir machen das Beste draus. Unsere Tagesberichte sollen euch mitnehmen auf unsere Reise und euch helfen,  die Notwendigkeit unserer Arbeit vielleicht noch ein wenig besser zu verstehen.

     

    Eiskalt startete der Morgen, wir mussten das Auto kräftig kratzen. Die Sonne ging gerade auf, als wir das Shelter erreichten. Viele Arbeiter waren heute da, war es doch der erste normale Arbeitstag seit Weihnachten. Sie waren schon mit der Fütterung beschäftigt. Wenig später kam eine große Kieslieferung. Wenn man sieht, dass was passiert und eine gewisse Aktivität sichtbar ist, wirkt das alles schon viel besser. Heute wurden ganz viele Zwinger gut gereinigt, was mich sehr erfreut hat. Viele Zwinger haben nun Betonplatten und lassen sich nun so sehr viel leichter reinigen.

    saubere Kennels…

    Immer wieder sieht man nun auch Futterstellen für die freilebenden Hunde und auch kleine Schlafmöglichkeiten…

    Da es heute morgen noch sehr kalt war, haben wir erst mal Stroh noch verteilt, weil zum still stehen, Fotos machen und schreiben war es zu eisig. Wir sind dann auch nochmal in Kennel 145/4 rein, den wir zwar schon besucht hatten, aber die Jungs hatten alle kein Stroh. Und wie gut, dass wir nochmal dort warten….Bei unserem ersten Besuch waren die meisten Hunde sehr unsicher, die Stimmung war schlecht und ein Kollege hatte ganz schlechte Laune und kam quasi direkt „geflogen“… Aber heute konnten wir noch drei tolle Buben erfassen. Vor allen für den braunweißen Opi haben wir uns sehr gefreut, er ist echt ein Goldstück.

    Goldstück!

    Anschließend waren wir mit Catalina in den Containern unterwegs, sie zeigte uns dort ihre ausreisefertigen Schützlinge. Schön ist es dort nicht, die Hunde sitzen in recht kleinen Käfigen, aber für sie ist es dort die einzige Chance, sicher untergebracht zu sein. Wir werden sie schnell einstellen, damit sie von dort aus direkt in den Transporter steigen können…

     

    Gerade als wir dort fertigen waren, standen unsere Fahrer vom SOS Transport wieder auf dem Hof des Shelters. Wir luden die Sachspenden aus und freuten uns zusammen über die mitgeschickten Dinge! 🙂 Ist immer ein bisschen wie Weihnachten, wenn die guten Dinge ankommen….

    Als Emil – einer der Fahrer –  den Wagen gerade vom Hof fuhr, kam der Pförtner mit einer Holzkiste…selfmade. Ausstiegen 3 kleine Yorkie Mix Welpen. Sehr nett, sehr jung…alle drei sind im Container geparkt, die erste Impfung folgt nach der Entwurmung…. Gut, dass sie die Nacht nicht noch irgendwo rumstanden, das hätte keiner gepackt…

      

    Für uns ging es dann in die Vetkennel. Wir besuchten nun die Hunde, die von Irina medizinisch betreut werden. So viele tolle Hunde dabei…. Manche brachte Irina raus, manche besuchten wir in ihren Kennels….Alle mit einer Geschichte, alle mit einer Hoffnung: Endlich ein Zuhause finden!

    Eine alte Hündin aus den Vetkennels, die schwer gebissen wurde. Die Wunde ist nun geschlossen, sie kann reisen…..Vielleicht zu dir?

     

    Den weiteren Tag verbrachte ich damit, einige Hunde mir nochmal gezielt anzuschauen, weil sie Anfragen haben oder Partnerorgas sie aufnehmen wollen. Viele konnte ich finden, von manchen gab es keine Spur…

    Als wir mitten im Getümmel standen, merkten wir auch hier wieder, dass es komisch laut war. Hysterischer, aggressiver. Da wir mittlerweile so viele Kennels und Dächer haben, ist es schwer, schnell mal rundrum einen Überblick zu haben. So viele Hunde, die umherspringen, bellen, hochspringen…aber wir konnten den „Herd“ schnell ausmachen… Eine grausame Szene spielte sich vor unseren Augen ab. Ein weißer Hund wurde an seinem Rückenfell von der benachbarten Gruppe durch den Zaun gerissen. Panische Schreie des weißen Hundes… Wir hätten einmal komplett um den Block laufen müssen, denn der Eingang zu diesem Kennel war auf der ganz anderen Seite. Also machten wir das, was sich in der Praxis als gut erwiesen hatte. Ablenkung erzeugen. Und das geht sehr gut, in dem man kleine Kieselsteine gezielt auf die Blechdächer wirft. Macht einen Riesenkrach, die Hunde sind irritiert und lassen in den meisten Fällen ihr Opfer los. Das hilft enorm, wenn man nicht schnell in den Kennel kommt. Jeder weitere Minute hätte dem weißen Hund das Leben kosten können… Als endlich losgelassen wurde, raffte sich das weiße Kerlchen direkt auf, torkelte aber massiv zur Seite, kippte mehrmals um…. Es konnte sich an einen Zaun anlehnen und wir nutzen die Zeit, schnell in den Kennel zu kommen…

    Äußerlich konnten wir nichts feststellen, das Fell am Rücken war durchnässt und es gab dort eine kleine Wunde… Das Torkeln wurde von Minute zu Minute besser und wir erklärten uns diesen Kontrollverlust durch den Schock, den die Hündin erlitten haben musste. Ihre Kumpel im Zwinger war super nett mit ihr, er hatte auch während des Angriffs der Nachbargruppe nicht mit ausgeteilt. Das passiert ja leider auch sehr oft, dass eigentlich Hundekumpels bei stressigen Situationen dann mit austeilen und sich alle auf einen stürzen, mit dem sie sich vorher eine Hütte geteilt haben… Ich habe Catalina, die Tieräztin, informiert, sich die Hündin morgen direkt anzuschauen…Sie hatte sich dann in eine Hütte verkochen und wir ließen sie zur Ruhe kommen.

    Man merkte heute deutlich, dass die Hunde sehr viel nervöser waren als die Tage zuvor. Auch Aniela fiel das auf. Es musste also absolut mit den quasi stündlich gezündeten Böllern zu tun haben. Silvester wird grauenhaft werden für die Hunde.  Ich darf da gar nicht dran denken.

    Und dann machten wir uns auf für die letzte Strohrunde. Wir haben uns schon so daran gewöhnt, wenn nachmittags das Licht schlechter wird, Kennel für Kennel mit Stroh zu befüllen. Es ist so eine gute Tat, es geht fix und man macht so vielen eine Freude. Diese beiden Staff Ladies hier haben sich zum Beispiel total gefreut. Ihre blanke Hütte war gar nicht gemütlich und auch Staffies haben keine Unterwolle…. zwei sehr tolle Mädchen, ganz lieb miteinander. Leider wird es super schwer, für sie etwas zu finden….:(

    Wir holten Ballen um Ballen, aber irgendwann mussten auch wir aufgeben. Die Zeit hatte gewonnen, die Sonne war schon versunken. Viele Hunde waren schon in ihren Hütten verschwunden, einige haben nun ein gutes Strohbett. In einen Kennel schoben wir mit letzter Kraft noch eine Doppelhütte, weil dort einfach zu wenige drin waren. Und dann war es da: Das Ende….

    Ich habe mir abgewöhnt, eine Abschiedsrunde zu drehen, das zieht mich gefühlt noch mehr runter. Um die Vetkennels habe ich einen Bogen heute Abend gemacht, spätestens bei Boxi wären mir die Tränen gekommen…Irgendwie feige, aber man muss auf sich selbst aufpassen, sonst gibt man irgendwann auf. Unsere Kräfte sind ziemlich verbraucht, die Kälte schlaucht und die täglichen 10 Stunden Powereinsatz fordern gerade ihren Tribut.

    Mir ist nicht nach Silvester Party. Die letzten Jahre war ich zuvor immer in Bucov. Danach kommt man nicht nach Hause und schmeißt ’ne Party oder besucht eine. An Silvester war ich jedes Jahr immer bei meinen Hunden. Wenn man aus Bucov kommt, sitzt man in der Nacht eh völlig deprimiert in der Ecke und hofft, dass die Kollegen aus Rumänien nicht am 1.1 diverse tote Hunde melden. Ich weiß nicht, nach was mir ist, wenn ich Zuhause bin. Vermutlich nach gar nichts. Leer ist es im Kopf. Und gleichzeitig voll. Ich hoffe, ich blicke noch durch all meine Aufzeichnungen, kann Bilder und Videos richtig sortieren. Dieses Jahr habe ich mich entschieden, mein kleines SOS Notfall Album zu machen, wo ich die Hunde reinstellen werde, die mir besonders aufgefallen sind, weil sie vor Ort einfach aufgeschmissen sind….step by step werde ich sie durchgehen und nach und nach werden sie sichtbar in der Galerie werden….. Vielleicht können wir so für viele eine gute Lösung finden…

    Danke für eure Begleitung, euren Zuspruch, eure Empathie…Danke an das Galerie Team für die viele Hilfe. Danke an Florian, der wieder mit am Start war, in jede Hütte krabbelt und zu jedem noch so lauten Rumpelkopp in den Kennel geht. Danke an meine Vorstandskollegen, die mir den Rücken freihalten bei so einer Reise. Danke an Nina, die so viele Emails für mich gelesen und beantwortet hat. Danke an meine Mama, die meine beiden Hunde wieder so lieb betreut hat. Danke, dass ich so eine Reise machen darf…

    Bis bald ihr alle!

    Anna

     

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    Endlosigkeit.

    Wieder einmal: Weihnachten in Bucov! Bevor es so richtig kalt wird, möchten wir nochmal nach den Schwächsten schauen, die dringend unsere Hilfe brauchen!  Die Tage sind kürzer, aber wir machen das Beste draus. Unsere Tagesberichte sollen euch mitnehmen auf unsere Reise und euch helfen,  die Notwendigkeit unserer Arbeit vielleicht noch ein wenig besser zu verstehen.   

    Gestern nach dem 10 Stunden Campina Einsatz war kein Tagesbericht mehr drin. Wir waren einfach zu fertig. Heute ist es nicht wirklich besser, fast 10 Stunden waren es auch wieder in Bucov. 10 Stunden, die durchgetaktet waren, weil wir einfach gegen die Zeit ankämpfen. So schnell vergehen die Stunden, so schnell wird es dunkel.

    Der Morgen begann mit Erfassung in Kennel 193, als wir bemerkten, dass in den Kennels gegenüber tierisch Stress sein musste. Die Hunde waren lauter als sonst, dort in dem Bereich merkte man auch eine viel stärkere Gruppendynamik als sonst. Das bedeutet nie etwas Gutes. Florian ging vor, Schippe dabei. Ich musste die Reste vom Strohballen noch verteilen und kam dann hinterher. In dem Kennel, wo der Stress war, waren eigentlich nur sehr große Hunde, und ich wunderte mich, als ich sah, dass ein ganz kleiner Hund dort anscheinend stark verletzt wurde. Der kleine Kerl suchte zwar Schutz bei uns, aber er wollte sich nicht hochnehmen lassen, er schrie jedes Mal gleich ganz fürchterlich und wehrte sich mit den Zähnen. Das ging so also nicht, zumal die anderen Hunde auf der Lauer lagen und nur drauf wartet, das zu Ende zu bringen, was sie eigentlich tun wollten. Ich ging schnell los und holte eine Box, damit wir den kleinen Kerl dort rausholen konnten, ebenso informierte ich Catalina. Auch sie war sehr verwundert, dass der kleine Mann in diesem Kennel war, er musste geklettert sein…

    Jedenfalls sitzt der kleine Mann nun im Container, morgen machen wir bessere Fotos….

    Danach zeigte uns Catalina direkt einige ihrer Hunde im Vetkennel, die nun ausreisen können und ihn die Galerie dürfen. Wir haben uns entschieden, die Hunde dieses Mal nicht herauszuholen, weil die Dramatik, wenn sie wieder reingesetzt werden müssen, unfassbar groß ist. Für die Hunde, für uns. Emotional hätten wir das nicht gepackt. Außerdem wird so jedem Außenstehenden klar, was es für ein Leben ist, dort in den Vetkennels. Aber wir sind so sehr auf diese sicheren Unterbringungsorte angewiesen. So vielen haben sie schon das Leben gerettet….

    Weiter ging es bei uns mit Stroh und Fotos….während Aniela und Irina um das Leben der kleinen LIESA kämpften, die schlimm gebissen wurde. Sie hat es leider nicht geschafft….Der Stress aktuell wird leider auch durch die ersten Böller sehr geschürt, jedes Mal, wenn so ein unnützes Ding explodiert, drehen die Hunde nochmal auf und durch. Das forderte jedes Jahr sehr sehr viele Opfer. Ich hoffe so sehr, dass diese Sinnlosigkeit endlich verboten wird…..

    Liesa hat es nicht geschafft…:( 
    Strohbetten werden dankbar angenommen!

    Später haben wir noch DONKIE erfasst. Ein super sympathischer und toller Typ, der so leidet….er war Besitzerhund, wurde auch gut gehalten, liebte seinen Menschen….Gründe der Abgabe kennen wir nicht, aber der Kerl braucht dringend Hilfe. Er ist ein kleiner zentralasiatischer Owtscharka, komplett kupiert….er hat sich so gefreut und sein Geheule, wenn man wieder geht, ist herzzerreißend! Wir hoffen so sehr…..

    Viel Zeit kosteten uns Kennel 47/1 und 47/2. So viele tolle kleine und junge Hunde. Alle sassen sie dicht an dicht bei uns, wollten auf den Arm, obwohl es so kalt war…..Sie waren so fröhlich, dass endlich jemand nach ihnen schaut, endlich jemand Zeit verbringt mit ihnen…..Achja….

     

    Gegen 16 Uhr haben wir noch einzelne Hunde gesucht, viele gefunden….Und man kommt dann einfach nochmal rum und ist nicht nur lokal an einer Zwingerreihe beschäftigt. Man schaut hier un da, schaut in die Galerie, prüft Namen und Gesichter….und man läuft und läuft und sieht Zwinger um Zwinger, Hunde um Hunde…..so viele Augen, so viele Weinende. So viele, die ganz still in der Hütte liegen und einfach warten….warten auf nichts. Wenn man nicht nur einen Zwinger vor Augen hat, sondern durch solche Rundgänge diese Masse an Hunden auf sich wirken lässt, wird einem wirklich schlecht und bang…Es ist endlos. Die Not, die Anzahl der Hunde, die gebrauchte Menge an Futter, an Geld, an Lösungen………..für so viele Hunde ist es nicht gut hier. Für so viele ist die Unterbringung nur eine einfache Notlösung. Heute ist uns die große Anzahl der Schäferhunde aufgefallen…Sie leiden so wahnsinnig. Sie haben nichts von der Hundegruppe, sie haben nichts von der 24 Stunden freien Zeiteinteilung. Sie wollen Aufgaben, sie wollen die Nähe des Menschen. Sie schreien teilweise so laut, dass es einem durch Mark und Bein geht… dieser tolle Rüde in den 60er Kennels ist so ein Kandidat. Ganz sensibel, sehr empathisch, dynamisch, aber eingrenzbar….Er hält ständig Blickkontakt, sucht die Nähe…

     

    Wenn man abends Richtung Stadt fährt, um noch was zu essen und durch den großen Shoppping Center geht, um Leckerchen für den nächsten Tag zu kaufen, die Familie/ Freunde einem Urlaubsbilder schicken und man zwischen all den gestylten und konsumierenden Menschen umherläuft, hat man das Gefühl, man kommt gerade von einem anderen Stern. De Werbung wirkt noch affiger als sonst, die Musik noch greller, die zu kaufenden Dinge noch sinnloser. Morgen ist der letzte Tag in Bucov und ich habe jetzt schon echt Panik, dass ich nicht das schaffe, was dringend getan werden muss. Ich denke an Boxi, ob er die Nacht durchhält, an den kleinen geretteten Springer, der nun in seinem kleinen Kasten sitzt und an den alten Opa aus dem Vetkennel, der bestimmt Zahnschmerzen haben muss. Mir fällt ein, dass ich einen Hund in einem Kennel nicht erfasst habe, und dass ich der Schäferhündin aus 141 morgen wieder Nassfutter bringen muss. Meine Notfälle aus Campina sind immer noch nicht online, weil ich es nicht geschafft habe. Und das Video vom netten Hovawart Mix Rüden ist auch nicht hochgeladen. Bucov zehrt an einem, ich merke es gerade sehr deutlich und jedes Wort, was ich heute noch sprechen muss, ist eins zu viel. Das Radio ist immer aus, wenn wir hier Auto fahren, es passt einfach nicht mehr noch oben drauf. Die Gespräche drehen sich um wichtige Dinge, um Entscheidungen, die getroffen werden müssen, damit später nicht drei Hunde tot sind. Oder einer vergessen wurde zu erfassen. Smalltalk gibts hier wenig, hat niemand Zeit für. Brauchen wir auch nicht mehr. Die Tierärztinnen verstehen uns blind. Aniela und Mihaela verstehen, dass wir hier sind, um möglichst viel zu schaffen… Man verändert sich hier immer ein wenig, vielleicht wirkt es autistisch. Aber irgendwie kehrt man sich mehr nach innen, um auf sich selber ein wenig aufzupassen. Denn das hier ist aussaugend und absorbierend. Aber es ist wichtig. Ich weiß, dass ich mich heute sicher noch nicht so schlecht wie morgen fühle, wenn der letzte Tag anbricht. Und morgen werde ich mich noch nicht so schlecht fühlen wie übermorgen, wenn der Flieger abhebt und ich hier wieder alle zurück lasse….

    Müde + leise Grüße von Anna

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    Es ist soweit…

    …der SOS Trapo ist am 27.12. gestartet und bestimmt seid ihr gespannt wer alles dabei war. 😁

    Mit diesem Trapo beenden wir das Jahr 2019 aber kann man es besser beenden als mit weiteren 75 Hunden die jetzt nochmal ausreisen konnten??? Das ist doch der Hammer! 😍👏

    Von Herzen danken wir allen, die an diesem Trapo beteiligt waren, allen Spendern, die es möglich gemacht haben, diesen Trapo zu finanzieren.
    Allen unseren Pflegestellen, Tierheimen und Partnerorganisationen hier in Deutschland, die alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, um dem einen oder anderen Hund noch einen Platz bieten zu können. Wir sind unheimlich stolz euch alle an unserer Seite zu haben! ❤️

    Schaut mal rein, wer alles dabei war. Vielleicht entdeckt ihr einen eurer Herzenshunde…

    Nun wünschen wir euch einen gute Rutsch ins neue Jahr 2020 🥂. Passt auf eure Tiere auf und sichert eure Hunde die nächsten Tage im Zweifel lieber doppelt und dreifach. Wir freuen uns darauf, im nächsten Jahr direkt wieder mit euch durchzustarten. 💪

    Ganz besonders danken wir:
    ❣️Tierheim Andernach & Umgebung e.V.
    ❣️Tierschutzverein Koblenz und Umgebung e.V.
    ❣️4animals!e.V.
    ❣️Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V.
    ❣️Menschen für Tiere Landau e.V.
    ❣️Tierschutzverein Pro Vita Animale e.V.
    ❣️Tierschutzverein Tierfreunde Filderstadt e.V.
    ❣️TiNO- Tiere in Not Odenwald e.V.
    ❣️Vergessene Pfoten Stuttgart e.V.
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    Das Leid der Rasse…

    Wieder einmal: Weihnachten in Bucov! Bevor es so richtig kalt wird, möchten wir nochmal nach den Schwächsten schauen, die dringend unsere Hilfe brauchen!  Die Tage sind kürzer, aber wir machen das Beste draus. Unsere Tagesberichte sollen euch mitnehmen auf unsere Reise und euch helfen,  die Notwendigkeit unserer Arbeit vielleicht noch ein wenig besser zu verstehen.  

    Ziemlich kalt war es heute morgen und ich hatte meine Fleece Jacke über Nacht im Auto. Großer Fehler! Sie war eisig kalt…aber hilft nichts. Schal an, Mütze auf, los gehts…der erste richtige Werktag nach Weihnachten und die Straßen waren deutlich voller, auch im Shelter war mehr los. Mehr Arbeiter, Vorbereitungen für den Transport standen an… Die ersten Stunden haben wir weiter erfasst und noch einige Kennels mit Stroh befüllt und dort die jeweiligen Bewohner kennengelernt…

     

    CHERIE. Wunderschöne Lady…
    SALCONO hat deutlich abgebaut im Vergleich zu Oktober.
    TROUBADOUR…im Okt. 2018 das erste Mal kennengelernt…
    Eine großartige Lady mit Mammatumoren..:(

    Viele Hunde wurden heute verladen für unseren SOS Transport. Das geht mittlerweile richtig zügig. Die Seiten der Galerie werden ausgedruckt, Chipnummern dort aufgeklebt und dann suchen die Arbeiter die Hunde, laden sie in die Transportkäfige und fahren sie direkt ans Fahrzeug. Schnell waren alle Plätze belegt und die letzten Checks wurden gemacht. Sofort kehrte im Fahrzeug Ruhe ein, die Hunde rollten sich zusammen und genossen die Wärme und die saubere Unterlage. Niemand, der pöbelt, niemand der Sorge haben muss, dass ihm was passiert. Die Hunde merken sofort, dass sich jetzt gerade etwas für sie verändert. Diese Atmosphäre mitzuerleben, für die so viele Vorbereitungen von Nöten waren….unbezahlbar. Was muss vorher alles geschehen, damit solche Dinge möglich sind? Hier mal eine Auflistung:
    Hund wird gefangen, abgegeben. Hund wird geimpft. Hund übersteht Impfphase. Hund wird kastriert. Hund wird umgesetzt. Hund übersteht all das ohne Schwierigkeiten. Hund wird erfasst. Hund kommt in Galerie. Hund wird vorgestellt. Hund wird ausgewählt von Pflegestelle/Endstelle/Tierschutzverein. Endstelle/ Pflegestelle wird geprüft, beraten, vorbereitet. Vetrag wird gemacht. Hund wird ausreisefertig gemacht ( entwurmen, Blutentnahme, Spot on). Hund wird via Traces gemeldet. Transport wird geplant. Ausreisetag: Hund sitzt immer noch fit im Kennel und kann ausreisen. …….     Wahnsinn, oder?

    Und das hat mehr als 80 mal für den SOS Transport geklappt. Wie viele Stunden, wie viele fleißige Menschen waren daran involviert…..es macht mich sprachlos und glücklich. Und ein wenig stolz…denn das hier läuft nicht einfach mal ebenso rund. Es ist eine Frage der Struktur und Organisation und da wir mittlerweile wie ein kleiner Betrieb arbeiten und alle Schritte gut durchgedacht sind, können wir das leisten…. Und: Dieser ganze Transport ist komplett durch eure Spenden finanziert worden. Das ist so schön! So viele liebe Menschen sehen unsere Aufrufe und sagen: Ja, ich helfe. Ich gebe mein Geld dafür, damit das hier starten kann….  Dankbarkeit hat mich in dieser Phase de Tages wirklich durchströmt…hier die Impressionen….

    Dankbarkeit hat mich in dieser Phase des Tages durchströmt, weil die anderen Phasen des Tages eher nicht so wunderbar waren….

    Heute war ich zweimal so verdammt froh, dass wir zwei Vetkennels frei hatten, weil dort einige Hunde des Transport geparkt waren. Als wir bei 140 gerade Stroh machte und erfassten, und das ziemlich heftig war, weil wir von einem Mioritic Mix nicht sehr nett begrüßt wurden und ein andere Rüde in dem Kennel permanent versuchte, einen anderen Rüden massiv zu attackieren, fiel mir eine Schäfihündin in 141 auf, die umherlief…Eher war es ein Fallen, denn sie war furchtbar dünn. Ihre Beine machten einfach wahllose Bewegungen, weil sie so fertig war…  Als sie fast in die Matsche dort kippte, war uns klar: Die lassen wir nicht dort drin. Sie lief ganz brav an der Leine mit und wir bauten ihr ein Strohbett im Vetkennel. Sie war so froh darüber, dass sie gleich fast einschlief.

      

    Nebenan lagen zwei Hunde direkt nebeneinander. Beide waren heute in unterschiedlichen Kennels ziemlich zerlegt worden. Irina hat ihre Wundern versorgt und die beiden spendeten sich gegenseitig Trost auf ihrer kleinen Decke. Mulmig war mir. Man hält irgendwie zusammen. Obwohl man sich nicht kennt.

     

    Als wir gerade nochmal Stroh holen wollten, viel uns auf, dass in dem kleinen Hundewagen ein Hund sass. Und ich kippte fast in die Büsche, als ich erkannte, dass sich unter dem Tuch, mit dem der Wagen abgedeckt war, ein Boxerjunge hockte, den man als solchen nur schwer identifizieren konnte. Der Schädel war eingefallen, die Augen standen riesig hervor. Der zarte Kerl war nur Haut und Knochen, zitterte am ganzen Leib, die Rute war offen. Wenn man mich kennt: Ich liebe Boxer. Ich bin über die Boxer zur Liebe zum Hund gekommen und sie haben einen Teil meiner Kindheit geprägt. Ich selber habe einen Boxerrüden aus dem Tierheim Koblenz adoptiert und ich weiß, wie sensibel diese Kerlchen sind und dass sie von den körperlichen Eigenschaften die Hunde sind, die so am wenigsten in den rumänischen Winter passen: Keine Unterwolle, absolut starke Abgabe der eigenen Körperwärme, hoher Energiebedarf…. Und dann sitzt da so ein Kerlchen in einem Wagen….

    Ich rief Aniela an, wussste nicht, was ich tun sollte. In dem Wagen sitzen lassen…ging nicht. Heute Nacht sollen es minus 6 Grad werden. Da wäre er gleich tot… Sie bat uns, ihn den Vetkennel zu setzen, was wir auch gleich machten. Er trank circa 3 Liter auf einmal. Aniela rief erneut an. Sie hatte den Pförtner angerufen (er spricht nur rumänisch, wir können uns nur schwer verständigen…) und ihn gefragt, woher das Kerlchen kommt: Abgabe durch einen Mann, wohl Halter des Hundes. Boxi hat den kleinen Hund der Familie wohl ein wenig geärgert, so dass man keine Lust mehr auf ihn hatte und ihn kurzerhand in den Hinterhof verfrachtete. Dort hat man ihn dann wohl ein wenig lange vergessen, denn Boxi sieht aus wie der Tod.

    Der Trend hier, wenn man einen Hund hat, ist klar: Es muss ein Rassehund sein. Entweder weiß und fluffy für die Handtasche, oder eben Molosser…massiv, groß, schwer….Cane Corso, Tossa Inu, American Bulldog, Boxer, Mastiffs….sowas trifft man hier oft an. Schäfis nimmt man auch gerne, triggert sie an, damit sie doch irgendwie bewachen, und wenn das dann alles in die Hose geht, stellt man sie in Bucov vor die Tür. Viele Schäfis hier kennen Kommandos…. Alle hatten mal irgendwie eine Beziehung zu einem Menschen und brauchen diese auch… Wie sehr sie dann hier leiden, wenn sie abgestellt und sozial isoliert sind, muss ich niemandem erzählen. Die weißen Fluffys, die dann als reines Accessoire zu nervig wurden und hier völlig verstört und verfilzt landen, sind arme Knöpfe, die unter ihren Fellmassen leiden, die nicht gepflegt worden sind, oder hier nicht gepflegt werden können. Einmal richtig nass, ist die Lungenentzündung vorprogrammiert. Sie sind teilweise sehr verzweifelt, manche auch super ängstlich, weil sie unverstanden als Spielzeug in der Ecke landeten. Boxi wurde auch eines Tages gekauft, war bestimmt super süß als Baby…sobald das erste Problem auf den Tisch kommt, wird der Hund aus dem Leben ausquartiert. Ich kenne die geringe Frustrationstoleranz von deutschen Hundehaltern, die so viel Beratung erfahren könnten und man an vielen Problemen wirklich einfach arbeiten kann. Hier in Rumänien gibt es keine Hundetrainer, Hundeschulen oder Hilfestellung…hier gibt es dann nur die Lösung: Abgeben. Ob man den Hund dann vorher noch wochenlange einfach nicht versorgt, oder ihn direkt auf die Straße setzt, ist dann die zu unterscheidende Nuance. Ich war bedient nachdem wir Boxi dort untergebracht hatten. Warm ist es dort auch nicht, gemütlich schon gar nicht. Boxi war fix und fertig….Da wir aber noch gefühlt hunderte Hunde noch gar nicht gesehen haben, die ja auch unsere Hilfe brauchten, rafften wir uns auf für die letzte Runde, obwohl das Licht schon schlechter wurde….

    Heute Abend hatte ich mich dann wieder sortiert und bin meine Kontakte für Boxi durchgegangen…und siehe da…..Lösung gefunden! Sobald Boxi fertig geimpft und stabil für die Ausreise ist, darf er in eine wunderbare Zukunft fahren. Mit Boxern und Dackeln…Garten und toller Familie…. Da gehts mir schon einfach gleich besser……

    Und weil wir ein bisschen crazy sind, haben wir uns entschieden, dass wir morgen den ganzen Tag in Campina sein werden. Dort war ich seit Oktober 2018 nicht mehr und hier war länger niemand zum Erfassen dort….vermutlich wird auch im Mai erst der nächste Trupp dortsein…so dass wir hier einfach auch nochmal nach Notfellchen schauen müssen, die wir nicht durch den Winter gehen lassen können…. Der Akku von meiner Kamera lädt schon. 🙂

    Ich versuche jetzt noch einige Hunde in die Galerie zu bringen, vermutlich schaffe ich weniger, als geplant. Aber an diesen Zustand gewöhnt man sich auch langsam. Bis morgen, ich bin gespannt auf Campina!

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    365 Tage weiter…

    Wieder einmal: Weihnachten in Bucov! Bevor es so richtig kalt wird, möchten wir nochmal nach den Schwächsten schauen, die dringend unsere Hilfe brauchen!  Die Tage sind kürzer, aber wir machen das Beste draus. Unsere Tagesberichte sollen euch mitnehmen auf unsere Reise und euch helfen,  die Notwendigkeit unserer Arbeit vielleicht noch ein wenig besser zu verstehen. 

    Start früh am morgen Richtung Stadtteil Bucov. Alles schlief, als wir bereits das Hotel verließen. Weihnachten ist hier ein großes Fest, gestern Abend ging die Party bis früh morgens. Nichts war los auf den Straßen, der Supermarkt noch zu. Bucov begrüßt uns mit Matsche und nasser Kälte.  Und vielen Hunden…. Die, die frei auf dem Gelände unterwegs sind, weil sie ausgebüchst oder unplanmäßig zugewandert sind, kommen sofort ans Auto, sobald eine Tüte raschelt. Neugierige Augen mustern uns. Bei unserer ersten Runde durchs Shelter schlagen alle Hunde an, man kennt uns nicht, wir sind erst mal fremd. Diese unfassbare Lautstärke erschlägt einen anfänglich und man ist permanent in Dauerspannung, weil das hysterische Gekläffe uns in Deutschland in Alarmbereitschaft versetzt….

    Viele neue Zwinger wurden gebaut. Die letzten richtig großen Kennels wurden nochmal unterteilt, da sie quasi nicht mehr nutzbar für neue Hunde sind, da die alte Gruppe dort eine feste Formation bildet, die jeden neuhinzugesetzen Hund eliminieren möchte. Verschwendeter Platz, wenn 4 Hunde einen riesen Kennel haben. Geht nicht. Nicht in Bucov, wo alles quasi immer besetzt ist.

    Viele neue Hütten sieh man, und sie lassen sich durch das leicht abhebbare Dach so toll mit Stroh befüllen!

    Alt und neu…mit den Röhren war Bucov bestückt, als wir zum ersten Mal dort waren. Die letzte Rettung für die Hunde, aber leider sehr oft nur ein feuchter Windschlauch…

    Obwohl man natürlich in all diesen Jahren schon wahnsinnig viel erreicht und geschafft hat, erschlägt einen die unfassbarer Tristesse immer wieder. Matsche überall. Alles grau, kein grün. Der Wind pfeift um die Ecken. Jammern, weinen….stilles Freuen, kleine Spiele zwischen den Hunden. Neugierige Blicke, freudige Erwartungen, blanke Angst oder Aggression. Alles hier. Alles da. So viele Eindrücke. Die ersten 2 Stunden rattern so durch, der Kopf wird leer. Die Liste mit den Aufgaben nicht kürzer.

    Straßen aus Matsch. Leere Blicke. Bucov Tristesse.

    Da vor uns einige Volontäre bereits da waren, haben wir klare Kennel gelistet, wo länger niemand mehr drin war, oder genau erst vor kurzem neue Hunde hinzugesetzt wurden. Das ist erst mal die Zielsetzung. Die pinkgemarkerten Kennel auf dem riesigen Shelter Plan. Orientierung ist wichtig. Sonst wird man erschlagen, läuft wahllos und planlos durch die endlosen Zwingerreihen, filmt hier, knippst da. aber hat kein Konzept. Daher lassen wir auch niemanden einfach mal so nach Bucov ohne Anleitung, ohne erfahrenen Mitfahrer. Weil es einfach so nichts bringt und der Besuch ohne nennenswerte Ergebnisse verlaufen wird. Und man kommt hier nicht zum Sightseeing hin…. Wenn man nicht weiß, wie man helfen und was man den Hunden Gutes tun kann, dann fühlt man sich hier in wenigen Stunden überfahren und zerquetscht von der Last auf den Schultern.

    Daher verteile ich so gerne Stroh….es geht so zügig, man kommt rum, geht in viele Kennels, sagt jedem mal „Hallo“….und kann den Hunden in so kurzer Zeit so viel Freude bereiten. Gerade als es so ab 16 Uhr dunkler wurde und das Licht für Fotos zu schlecht wird, haben wir richtig Gas gegeben und viele Kennels schön mit Stroh befüllt. Da gehts mir direkt gleich besser, da man merkt: Ja, meine Hilfe kommt hier an!!

     

    Viele Welpen haben wir heute erfasst. So viele kleine Wesen, die hier sitzen und ohne uns nicht weiterkommen würden… Jedem verspricht man, dass es bald ein Licht am Ende des Tunnels gibt. Doch wissen wir: Jeder wird es nicht schaffen…. Wie viele Hunde treffen wir hier nach 365 Tagen wieder, die in dieser Zeit nicht EINE Anfrage hatten…..es sind so viele……DANJO zum Beispiel. Im Dez 2018 das letzte Mal getroffen. Er sitzt immer noch in Kennel 115….365 Tage später hat er diese 7qm nicht verlassen. Nichts anderes gesehen, nichts erlebt. Wenn ich mir vorstelle, was meine Hunde in dieser Zeit alles erlebt haben? An wie vielen verschieden Orten wir spazieren waren…

    365 Tage wieder durchgehalten….wie tapfer sind nur unsere Hunde vor Ort.

    DANJO…..keine Chance. Mehr als 2 Jahre in Bucov.

    Morgen ist Trapo Tag. Wir werden helfen, aber vor allem darauf fokussiert sein, unsere Arbeit zu machen, für die wir hergekommen sind. Wir haben ein nicht so riesiges Zeitfenster für Fotos, weil wir einfach mit dem Licht arbeiten müssen. Wir sind gespannt auf morgen!

     

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    Die SOS Hunde stehen nun fest!!!

    82 Hunde dürfen mit dem SOS Trapo noch zwischen den Jahren reisen (sofern nichts dazwischen kommen, was leider bis zur Abfahrt immer passieren kann 🙁).

    Die Papiere sind alle vorbereitet und Pfoten & Daumen sind fest gedrückt.

    Wir werden nun Morgen ausrechnen, was wir endgültig zur Finanzierung des Transportes benötigen. Etwas kommt noch oben drauf – aber dafür auch zwei Hunde mehr als ursprünglich geplant.

    Schöne vorweihnachtliche Freude

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    Liebe ProDogger,

    nach einem erfolgreichen Jahr 2019, das fast zu Ende ist, möchten wir Euch und Euren Lieben egal ob zwei- oder vierbeinig ein tolles Weihnachtsfest und einen ruhigen Übergang wünschen.

    Es wurde so viel geschafft dieses Jahr! Dank Eurer Spenden jetzt auch auf anderen Plattformenen konnten wir für unsere ca. 4.500 zu betreuenden Hunde in Rumänien und den Pflegehunden in Deutschland viel erreichen.

    Ein ganz herzliches Danke Schön auch an die vielen Voluntäre dieses Jahre, die gerade in Bucov sehr viel erreicht haben.

    Ganz tolle Pflegestellen, Tierschutzvereine, Orgas und die vielen Endstellen haben so vielen Hunden einen tollen Start ermöglicht.

    Danke an unser tolles Team, das immer wieder da ist, wenn es eng wird.

    Danke an die Sachspendensammelstellen mit Andra, die es geschafft haben, wieder enorme Mengen an Sachspenden nach Rumänien zu bringen.

    Bleibt gesund und unterstützt uns weiter im neuen Jahr, in dem die Herausforderungen sicher nicht geringer werden.

    Anna Gudrun Bettina

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