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    Das Leid der Rasse…

    Wieder einmal: Weihnachten in Bucov! Bevor es so richtig kalt wird, möchten wir nochmal nach den Schwächsten schauen, die dringend unsere Hilfe brauchen!  Die Tage sind kürzer, aber wir machen das Beste draus. Unsere Tagesberichte sollen euch mitnehmen auf unsere Reise und euch helfen,  die Notwendigkeit unserer Arbeit vielleicht noch ein wenig besser zu verstehen.  

    Ziemlich kalt war es heute morgen und ich hatte meine Fleece Jacke über Nacht im Auto. Großer Fehler! Sie war eisig kalt…aber hilft nichts. Schal an, Mütze auf, los gehts…der erste richtige Werktag nach Weihnachten und die Straßen waren deutlich voller, auch im Shelter war mehr los. Mehr Arbeiter, Vorbereitungen für den Transport standen an… Die ersten Stunden haben wir weiter erfasst und noch einige Kennels mit Stroh befüllt und dort die jeweiligen Bewohner kennengelernt…

     

    CHERIE. Wunderschöne Lady…
    SALCONO hat deutlich abgebaut im Vergleich zu Oktober.
    TROUBADOUR…im Okt. 2018 das erste Mal kennengelernt…
    Eine großartige Lady mit Mammatumoren..:(

    Viele Hunde wurden heute verladen für unseren SOS Transport. Das geht mittlerweile richtig zügig. Die Seiten der Galerie werden ausgedruckt, Chipnummern dort aufgeklebt und dann suchen die Arbeiter die Hunde, laden sie in die Transportkäfige und fahren sie direkt ans Fahrzeug. Schnell waren alle Plätze belegt und die letzten Checks wurden gemacht. Sofort kehrte im Fahrzeug Ruhe ein, die Hunde rollten sich zusammen und genossen die Wärme und die saubere Unterlage. Niemand, der pöbelt, niemand der Sorge haben muss, dass ihm was passiert. Die Hunde merken sofort, dass sich jetzt gerade etwas für sie verändert. Diese Atmosphäre mitzuerleben, für die so viele Vorbereitungen von Nöten waren….unbezahlbar. Was muss vorher alles geschehen, damit solche Dinge möglich sind? Hier mal eine Auflistung:
    Hund wird gefangen, abgegeben. Hund wird geimpft. Hund übersteht Impfphase. Hund wird kastriert. Hund wird umgesetzt. Hund übersteht all das ohne Schwierigkeiten. Hund wird erfasst. Hund kommt in Galerie. Hund wird vorgestellt. Hund wird ausgewählt von Pflegestelle/Endstelle/Tierschutzverein. Endstelle/ Pflegestelle wird geprüft, beraten, vorbereitet. Vetrag wird gemacht. Hund wird ausreisefertig gemacht ( entwurmen, Blutentnahme, Spot on). Hund wird via Traces gemeldet. Transport wird geplant. Ausreisetag: Hund sitzt immer noch fit im Kennel und kann ausreisen. …….     Wahnsinn, oder?

    Und das hat mehr als 80 mal für den SOS Transport geklappt. Wie viele Stunden, wie viele fleißige Menschen waren daran involviert…..es macht mich sprachlos und glücklich. Und ein wenig stolz…denn das hier läuft nicht einfach mal ebenso rund. Es ist eine Frage der Struktur und Organisation und da wir mittlerweile wie ein kleiner Betrieb arbeiten und alle Schritte gut durchgedacht sind, können wir das leisten…. Und: Dieser ganze Transport ist komplett durch eure Spenden finanziert worden. Das ist so schön! So viele liebe Menschen sehen unsere Aufrufe und sagen: Ja, ich helfe. Ich gebe mein Geld dafür, damit das hier starten kann….  Dankbarkeit hat mich in dieser Phase de Tages wirklich durchströmt…hier die Impressionen….

    Dankbarkeit hat mich in dieser Phase des Tages durchströmt, weil die anderen Phasen des Tages eher nicht so wunderbar waren….

    Heute war ich zweimal so verdammt froh, dass wir zwei Vetkennels frei hatten, weil dort einige Hunde des Transport geparkt waren. Als wir bei 140 gerade Stroh machte und erfassten, und das ziemlich heftig war, weil wir von einem Mioritic Mix nicht sehr nett begrüßt wurden und ein andere Rüde in dem Kennel permanent versuchte, einen anderen Rüden massiv zu attackieren, fiel mir eine Schäfihündin in 141 auf, die umherlief…Eher war es ein Fallen, denn sie war furchtbar dünn. Ihre Beine machten einfach wahllose Bewegungen, weil sie so fertig war…  Als sie fast in die Matsche dort kippte, war uns klar: Die lassen wir nicht dort drin. Sie lief ganz brav an der Leine mit und wir bauten ihr ein Strohbett im Vetkennel. Sie war so froh darüber, dass sie gleich fast einschlief.

      

    Nebenan lagen zwei Hunde direkt nebeneinander. Beide waren heute in unterschiedlichen Kennels ziemlich zerlegt worden. Irina hat ihre Wundern versorgt und die beiden spendeten sich gegenseitig Trost auf ihrer kleinen Decke. Mulmig war mir. Man hält irgendwie zusammen. Obwohl man sich nicht kennt.

     

    Als wir gerade nochmal Stroh holen wollten, viel uns auf, dass in dem kleinen Hundewagen ein Hund sass. Und ich kippte fast in die Büsche, als ich erkannte, dass sich unter dem Tuch, mit dem der Wagen abgedeckt war, ein Boxerjunge hockte, den man als solchen nur schwer identifizieren konnte. Der Schädel war eingefallen, die Augen standen riesig hervor. Der zarte Kerl war nur Haut und Knochen, zitterte am ganzen Leib, die Rute war offen. Wenn man mich kennt: Ich liebe Boxer. Ich bin über die Boxer zur Liebe zum Hund gekommen und sie haben einen Teil meiner Kindheit geprägt. Ich selber habe einen Boxerrüden aus dem Tierheim Koblenz adoptiert und ich weiß, wie sensibel diese Kerlchen sind und dass sie von den körperlichen Eigenschaften die Hunde sind, die so am wenigsten in den rumänischen Winter passen: Keine Unterwolle, absolut starke Abgabe der eigenen Körperwärme, hoher Energiebedarf…. Und dann sitzt da so ein Kerlchen in einem Wagen….

    Ich rief Aniela an, wussste nicht, was ich tun sollte. In dem Wagen sitzen lassen…ging nicht. Heute Nacht sollen es minus 6 Grad werden. Da wäre er gleich tot… Sie bat uns, ihn den Vetkennel zu setzen, was wir auch gleich machten. Er trank circa 3 Liter auf einmal. Aniela rief erneut an. Sie hatte den Pförtner angerufen (er spricht nur rumänisch, wir können uns nur schwer verständigen…) und ihn gefragt, woher das Kerlchen kommt: Abgabe durch einen Mann, wohl Halter des Hundes. Boxi hat den kleinen Hund der Familie wohl ein wenig geärgert, so dass man keine Lust mehr auf ihn hatte und ihn kurzerhand in den Hinterhof verfrachtete. Dort hat man ihn dann wohl ein wenig lange vergessen, denn Boxi sieht aus wie der Tod.

    Der Trend hier, wenn man einen Hund hat, ist klar: Es muss ein Rassehund sein. Entweder weiß und fluffy für die Handtasche, oder eben Molosser…massiv, groß, schwer….Cane Corso, Tossa Inu, American Bulldog, Boxer, Mastiffs….sowas trifft man hier oft an. Schäfis nimmt man auch gerne, triggert sie an, damit sie doch irgendwie bewachen, und wenn das dann alles in die Hose geht, stellt man sie in Bucov vor die Tür. Viele Schäfis hier kennen Kommandos…. Alle hatten mal irgendwie eine Beziehung zu einem Menschen und brauchen diese auch… Wie sehr sie dann hier leiden, wenn sie abgestellt und sozial isoliert sind, muss ich niemandem erzählen. Die weißen Fluffys, die dann als reines Accessoire zu nervig wurden und hier völlig verstört und verfilzt landen, sind arme Knöpfe, die unter ihren Fellmassen leiden, die nicht gepflegt worden sind, oder hier nicht gepflegt werden können. Einmal richtig nass, ist die Lungenentzündung vorprogrammiert. Sie sind teilweise sehr verzweifelt, manche auch super ängstlich, weil sie unverstanden als Spielzeug in der Ecke landeten. Boxi wurde auch eines Tages gekauft, war bestimmt super süß als Baby…sobald das erste Problem auf den Tisch kommt, wird der Hund aus dem Leben ausquartiert. Ich kenne die geringe Frustrationstoleranz von deutschen Hundehaltern, die so viel Beratung erfahren könnten und man an vielen Problemen wirklich einfach arbeiten kann. Hier in Rumänien gibt es keine Hundetrainer, Hundeschulen oder Hilfestellung…hier gibt es dann nur die Lösung: Abgeben. Ob man den Hund dann vorher noch wochenlange einfach nicht versorgt, oder ihn direkt auf die Straße setzt, ist dann die zu unterscheidende Nuance. Ich war bedient nachdem wir Boxi dort untergebracht hatten. Warm ist es dort auch nicht, gemütlich schon gar nicht. Boxi war fix und fertig….Da wir aber noch gefühlt hunderte Hunde noch gar nicht gesehen haben, die ja auch unsere Hilfe brauchten, rafften wir uns auf für die letzte Runde, obwohl das Licht schon schlechter wurde….

    Heute Abend hatte ich mich dann wieder sortiert und bin meine Kontakte für Boxi durchgegangen…und siehe da…..Lösung gefunden! Sobald Boxi fertig geimpft und stabil für die Ausreise ist, darf er in eine wunderbare Zukunft fahren. Mit Boxern und Dackeln…Garten und toller Familie…. Da gehts mir schon einfach gleich besser……

    Und weil wir ein bisschen crazy sind, haben wir uns entschieden, dass wir morgen den ganzen Tag in Campina sein werden. Dort war ich seit Oktober 2018 nicht mehr und hier war länger niemand zum Erfassen dort….vermutlich wird auch im Mai erst der nächste Trupp dortsein…so dass wir hier einfach auch nochmal nach Notfellchen schauen müssen, die wir nicht durch den Winter gehen lassen können…. Der Akku von meiner Kamera lädt schon. 🙂

    Ich versuche jetzt noch einige Hunde in die Galerie zu bringen, vermutlich schaffe ich weniger, als geplant. Aber an diesen Zustand gewöhnt man sich auch langsam. Bis morgen, ich bin gespannt auf Campina!

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    365 Tage weiter…

    Wieder einmal: Weihnachten in Bucov! Bevor es so richtig kalt wird, möchten wir nochmal nach den Schwächsten schauen, die dringend unsere Hilfe brauchen!  Die Tage sind kürzer, aber wir machen das Beste draus. Unsere Tagesberichte sollen euch mitnehmen auf unsere Reise und euch helfen,  die Notwendigkeit unserer Arbeit vielleicht noch ein wenig besser zu verstehen. 

    Start früh am morgen Richtung Stadtteil Bucov. Alles schlief, als wir bereits das Hotel verließen. Weihnachten ist hier ein großes Fest, gestern Abend ging die Party bis früh morgens. Nichts war los auf den Straßen, der Supermarkt noch zu. Bucov begrüßt uns mit Matsche und nasser Kälte.  Und vielen Hunden…. Die, die frei auf dem Gelände unterwegs sind, weil sie ausgebüchst oder unplanmäßig zugewandert sind, kommen sofort ans Auto, sobald eine Tüte raschelt. Neugierige Augen mustern uns. Bei unserer ersten Runde durchs Shelter schlagen alle Hunde an, man kennt uns nicht, wir sind erst mal fremd. Diese unfassbare Lautstärke erschlägt einen anfänglich und man ist permanent in Dauerspannung, weil das hysterische Gekläffe uns in Deutschland in Alarmbereitschaft versetzt….

    Viele neue Zwinger wurden gebaut. Die letzten richtig großen Kennels wurden nochmal unterteilt, da sie quasi nicht mehr nutzbar für neue Hunde sind, da die alte Gruppe dort eine feste Formation bildet, die jeden neuhinzugesetzen Hund eliminieren möchte. Verschwendeter Platz, wenn 4 Hunde einen riesen Kennel haben. Geht nicht. Nicht in Bucov, wo alles quasi immer besetzt ist.

    Viele neue Hütten sieh man, und sie lassen sich durch das leicht abhebbare Dach so toll mit Stroh befüllen!

    Alt und neu…mit den Röhren war Bucov bestückt, als wir zum ersten Mal dort waren. Die letzte Rettung für die Hunde, aber leider sehr oft nur ein feuchter Windschlauch…

    Obwohl man natürlich in all diesen Jahren schon wahnsinnig viel erreicht und geschafft hat, erschlägt einen die unfassbarer Tristesse immer wieder. Matsche überall. Alles grau, kein grün. Der Wind pfeift um die Ecken. Jammern, weinen….stilles Freuen, kleine Spiele zwischen den Hunden. Neugierige Blicke, freudige Erwartungen, blanke Angst oder Aggression. Alles hier. Alles da. So viele Eindrücke. Die ersten 2 Stunden rattern so durch, der Kopf wird leer. Die Liste mit den Aufgaben nicht kürzer.

    Straßen aus Matsch. Leere Blicke. Bucov Tristesse.

    Da vor uns einige Volontäre bereits da waren, haben wir klare Kennel gelistet, wo länger niemand mehr drin war, oder genau erst vor kurzem neue Hunde hinzugesetzt wurden. Das ist erst mal die Zielsetzung. Die pinkgemarkerten Kennel auf dem riesigen Shelter Plan. Orientierung ist wichtig. Sonst wird man erschlagen, läuft wahllos und planlos durch die endlosen Zwingerreihen, filmt hier, knippst da. aber hat kein Konzept. Daher lassen wir auch niemanden einfach mal so nach Bucov ohne Anleitung, ohne erfahrenen Mitfahrer. Weil es einfach so nichts bringt und der Besuch ohne nennenswerte Ergebnisse verlaufen wird. Und man kommt hier nicht zum Sightseeing hin…. Wenn man nicht weiß, wie man helfen und was man den Hunden Gutes tun kann, dann fühlt man sich hier in wenigen Stunden überfahren und zerquetscht von der Last auf den Schultern.

    Daher verteile ich so gerne Stroh….es geht so zügig, man kommt rum, geht in viele Kennels, sagt jedem mal „Hallo“….und kann den Hunden in so kurzer Zeit so viel Freude bereiten. Gerade als es so ab 16 Uhr dunkler wurde und das Licht für Fotos zu schlecht wird, haben wir richtig Gas gegeben und viele Kennels schön mit Stroh befüllt. Da gehts mir direkt gleich besser, da man merkt: Ja, meine Hilfe kommt hier an!!

     

    Viele Welpen haben wir heute erfasst. So viele kleine Wesen, die hier sitzen und ohne uns nicht weiterkommen würden… Jedem verspricht man, dass es bald ein Licht am Ende des Tunnels gibt. Doch wissen wir: Jeder wird es nicht schaffen…. Wie viele Hunde treffen wir hier nach 365 Tagen wieder, die in dieser Zeit nicht EINE Anfrage hatten…..es sind so viele……DANJO zum Beispiel. Im Dez 2018 das letzte Mal getroffen. Er sitzt immer noch in Kennel 115….365 Tage später hat er diese 7qm nicht verlassen. Nichts anderes gesehen, nichts erlebt. Wenn ich mir vorstelle, was meine Hunde in dieser Zeit alles erlebt haben? An wie vielen verschieden Orten wir spazieren waren…

    365 Tage wieder durchgehalten….wie tapfer sind nur unsere Hunde vor Ort.

    DANJO…..keine Chance. Mehr als 2 Jahre in Bucov.

    Morgen ist Trapo Tag. Wir werden helfen, aber vor allem darauf fokussiert sein, unsere Arbeit zu machen, für die wir hergekommen sind. Wir haben ein nicht so riesiges Zeitfenster für Fotos, weil wir einfach mit dem Licht arbeiten müssen. Wir sind gespannt auf morgen!

     

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    Die SOS Hunde stehen nun fest!!!

    82 Hunde dürfen mit dem SOS Trapo noch zwischen den Jahren reisen (sofern nichts dazwischen kommen, was leider bis zur Abfahrt immer passieren kann 🙁).

    Die Papiere sind alle vorbereitet und Pfoten & Daumen sind fest gedrückt.

    Wir werden nun Morgen ausrechnen, was wir endgültig zur Finanzierung des Transportes benötigen. Etwas kommt noch oben drauf – aber dafür auch zwei Hunde mehr als ursprünglich geplant.

    Schöne vorweihnachtliche Freude

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    Liebe ProDogger,

    nach einem erfolgreichen Jahr 2019, das fast zu Ende ist, möchten wir Euch und Euren Lieben egal ob zwei- oder vierbeinig ein tolles Weihnachtsfest und einen ruhigen Übergang wünschen.

    Es wurde so viel geschafft dieses Jahr! Dank Eurer Spenden jetzt auch auf anderen Plattformenen konnten wir für unsere ca. 4.500 zu betreuenden Hunde in Rumänien und den Pflegehunden in Deutschland viel erreichen.

    Ein ganz herzliches Danke Schön auch an die vielen Voluntäre dieses Jahre, die gerade in Bucov sehr viel erreicht haben.

    Ganz tolle Pflegestellen, Tierschutzvereine, Orgas und die vielen Endstellen haben so vielen Hunden einen tollen Start ermöglicht.

    Danke an unser tolles Team, das immer wieder da ist, wenn es eng wird.

    Danke an die Sachspendensammelstellen mit Andra, die es geschafft haben, wieder enorme Mengen an Sachspenden nach Rumänien zu bringen.

    Bleibt gesund und unterstützt uns weiter im neuen Jahr, in dem die Herausforderungen sicher nicht geringer werden.

    Anna Gudrun Bettina

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    Vielen Dank!

    Die Hunde in Baile haben sich sehr über neue Decken und Körbchen gefreut, die mit dem Transporter zurück aus Deutschland kamen. ❤️

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    Das war er also…

    … der vorerst letzte, „reguläre“ Trapo im Jahr 2019.️
    Glatte 70 Hunde sind mit ihm, in ihr neues Leben gestartet und haben es raus geschafft, noch bevor der Winter richtig zuschlägt. ❤️

    Dies war wieder einer dieser Trapos, bei denen man sich kaum entscheiden kann, wen man gezielt im Post nennen soll. Beim Verschieben der Hunde, in der Galerie, macht man sich schon eine kleine Liste im Kopf aber diesmal wurde die Liste voller und voller. Angefangen bei den zartesten Welpen über Oldies und Handicap Hunden, bis hin zu einigen Langzeitinsassen war alles dabei.

    http://prodogromania.de/…/gescha…/Baile-Ploiesti_13-12-2019…

    Es ist auch wieder an der Zeit, euch allen von Herzen zu danken❣️ Unseren Adoptanten und Pflegestellen, unseren Partnerorganisationen und Tierheimen hier in Deutschland, euch allen, die spenden und unermüdlich Beiträge teilen um den Hunden die Chance zu geben, gesehen zu werden. Ihr seid einfach großartig! Denkt mal zurück an ein paar Hunde, die euch in Erinnerung geblieben sind, die dieses Jahr Rumänien verlassen konnten – das haben wir alles gemeinsam geschafft! 💪

    Nun wünschen wir euch einen schönen 3. Advent und ein besinnliches Weihnachtsfest. 🎅

    Ihr wisst ja… Nach dem Trapo ist vor dem Trapo. Einige von euch haben es sicher schon mitbekommen, dass Ende des Jahres noch ein Sonder-Trapo, ein SOS Trapo stattfindet. Spätestens dann melden wir uns wieder. 😁

    Unser besonderer Dank geht heute an:

    ⭐️Tierheim Andernach & Umgebung e.V.

    ⭐️Kreistierschutzverein Tuttlingen und Umgebung e.V.

    ⭐️Tierschutzhof Karlsruhe

    ⭐️Rhodesian Ridgeback Jambo Hilfe e.V.

    ⭐️SchnauzerNothilfe e.V.

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    Der letzte Bautrupp für dieses Jahr… 👊🔆

    Herzlichen Dank an alle, die so stark mit angepackt haben!
    Danke an alle, die das Material mit bezahlt haben!

    🧡Hier der letzte Tagesbericht:

    Tschüss Bucov

    Gestern war der Tag, der immer allen am schwersten fällt: der letzte Tag im Shelter.

    Es gibt immer noch sooo viel zu tun, man möchte noch so viele Hunde besuchen und nach ihnen schauen und man weiß doch, man schafft es nicht, die Zeit ist schon wieder vorbei.

    Gestern am letzten Tag wollten wir unbedingt in einem der hinteren, ungeschützten Kennel den Hunden noch ein Dach bauen. Da Material dafür fehlte, baten wir Aniela am Tag davor, noch Holz nachzubestellen, was sie auch sofort tat. Wie Ihr auf den Bildern seht, hat es geklappt. 😃 Auch dank eines rumänischen Shelterarbeiters, der sah, dass die Zeit knapp wurde und uns daraufhin tatkräftig unterstützte. Das wäre vor ein paar Jahren undenkbar gewesen und zeigt die positive Entwicklung des Miteinanders.

    Auch wenn man meint, dass man viel zu wenig geschafft hat, wurden dank der Erfasser wieder unzählige Hunde in der Galerie sichtbar gemacht und Notfälle gepostet. Etliche Kennel wurden gereinigt, bekiest und bestroht und rd. 45 laufende Meter Dachfläche wurden gebaut.

    Wir danken Euch für Eure Unterstützung von Zuhause aus und Aniela für die Organisation und Problemlösung vor Ort.

    Wir übergeben jetzt den vor-Ort-Staffelstab an den nächsten Trupp um Gudrun Cappeller, der heute anreist und die nächsten Tage Bucov „unsicher“ machen wird und wünschen ihnen gute & erfolgreiche Tage.

    Liebe Grüße von Eurem SOS Trupp Nadine, Elke, Sarah, Melanie, Björn, Andy, Dedi, Anke, Birgit und den Hunden aus Bucov

    P.S. Alfi, Deine Leiter sieht wieder aus wie geleckt. 😁

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    Der gestrige Tag war hart für alle vor Ort in Bucov…

    Danke dennoch, dass ihr so durchhaltet und alles gebt!!

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    Narin ist mit der Abendsonne über die Regenbogenbrücke gegangen.

    Wir alle haben Tränen in den Augen. Wir wussten, dass es ihm nicht gut ging. Arge Hautprobleme, er wollte nicht mehr trinken und fressen und auch die Leckerlis hat er verweigert. Wir haben ihn heute Vormittag in Absprache mit Mihaela in die Innen-Vetkennels gebracht, damit er tierärztlich versorgt werden kann. Eine Stelle in Deutschland hatten wir nach Absprache mit Anna bereits gefunden. Sein Ticket war bezahlt und sein Platz im Trapo war gebucht: Bucov ist nicht fair.

    Freud und Leid, Lächeln und Tränen; es liegt alles so nah beieinander. Uns allen fehlen heute ein wenig die Worte, obwohl wir eigentlich erfahrene Auslandstierschützer sind. Aber so ein Tag wie heute zeigt uns mal wieder, wie hart Bucov ist und wie weich wir. Aber die Gruppe ist super und wir fangen uns gegenseitig auf; das ist so wichtig hier.

    Auch wenn uns Narins Schicksal heute sehr berührt hat, brauchen alle Hunde Hilfe. Und so wurden heute wieder viele Kennel gereinigt, Platten verlegt und Hunde erfasst, weiter an den Dächern gebaut, Wasser und Stroh verteilt. Und gerade für Hauthunde, dünne und kranke Hunde versucht, das Leben vor der Winterzeit etwas zu verbessern.

    Wir danken Euch Daheimgebliebenen, dass Ihr uns immer wieder so toll unterstützt. Sei es mit Spenden, damit wir hier vor Ort unsere Arbeit vollbringen können oder sei es mit einem offenen Ohr, damit wir den Tag verarbeiten können. Euer Mutzuspruch hilft uns hier wirklich. Aber auch, wenn heute wieder Tränen geflossen sind, die Glücksmomente überwiegen.

    Ein Dank an Euch aus dem winterlichen Bucov.

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    Tagesbericht von gestern aus Bucov von unseren freiwilligen Helfern! 💕

    Der Nikolaus hat Bucov vergessen 😔

    Pünktlich ‪um ‬8:00 Uhr ging es vom Hotel aus los zu unseren Hunden. Das Tor zum Shelter öffnet sich und das laute, uns bekannte Gebell schallt uns entgegen und der typische Bucov – Shelter Geruch begrüßt uns. Es mag sich für den einen oder anderen etwas merkwürdig anhören; aber es ist ein wenig wie „nach Hause kommen“.
    Auch wenn es heute ein sonniger Tag war: in der Winterzeit sieht das Hundelager noch trister aus als sonst, vom heimischen, vorweihnachtlichen Glanz ist hier keine Spur, man steht plötzlich in einer völlig anderen Welt.

    Der Tag beginnt mit einem Tiefpunkt, dem Todfund von Florus, der seit 3 Jahren problemlos in seinem Kennel lebte. Was wir da noch nicht wussten: der Tag wurde mit einem weiteren toten Hund und vielen Notfällen nicht besser. Lichtblicke sind da die Hunde, die sich über Stroh in ihren Hütten, gesäuberte Zwinger und Streicheleinheiten freuen, die sie natürlich auch reichlich bekommen.

    Aber ungeachtet dessen, wie der Tag begonnen hat, nahmen die Teams ihre Arbeit auf, denn wir haben alle das Ziel, den Hunden hier so gut wie möglich zu helfen und ihre Situation ein wenig erträglicher zu machen.

    Anke, Birgit und Elke machten sich an ihre Aufgabe: säubern der Zwinger, Kies einbringen und Platten verlegen … von uns liebevoll „Kies und Kacke“ genannt … Andy, Mel, Nadine und Sarah erfassten den Tag über die Hunde für die Galerie, denn nur sichtbare Hunde haben eine Chance diesen Ort zu verlassen. Ihr besonderes Augenmerk haben sie bei diesem Einsatz auf Notfälle gerichtet. Björn und Dedi stellten die ersten Ständerwerke für die Dächer! Ein riesen Dank an dieser Stelle an Alfi, der zusammen mit Aniela dafür gesorgt hat, dass das Baumaterial pünktlich vor Ort war und ein riesiges Dankeschön an Catalin, der uns unser Werkzeug von Campina nach Bucov gebracht hat. Viele einzelne Rädchen greifen ineinander und machen immer wieder die weitestgehend reibungslosen Abläufe der Einsätze möglich. Und wenn es dann doch anders kommt als gedacht, entwickelt man ungeahnte MacGyver-Qualitäten …

    Müde, erschöpft, dreckig und stinkend kommen wir spätnachmittags am Hotel an. Nun schnell duschen, dann was essen gehen. Die Erfasser-Mädels werden den Abend mit der Nachbearbeitung der erfassten Hunde verbringen; „Feierabend“ hat man hier nie wirklich …

    Wir wünschen eine gute Nacht aus Bucov und werden morgen wieder voll durchstarten für „unsere“ Hunde 🌟

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