• Erfolge

    ProDogRomania e.V.: 1. Halbjahresbericht – Finanzen 2020

    Liebe ProDogger,

    es ist an der Zeit einen Rückblick auf die Zahlen des 1. Halbjahres 2020 des ProDogRomania e.V. zu werfen. Sechs Monate, die zunächst mehr oder weniger normal für uns anfingen. Aber für uns alle war das Leben ab Mitte März 2020 plötzlich ein anderes. Am 13.03.2020 brachten Mishu und Iulian für lange Zeit das letzte Mal Hunde nach Deutschland – COVID19 mit den entsprechenden Grenzschließungen und LockDowns schlug zu.

    Danke, dass Ihr weiter an unserer Seite wart, so dass wir neben den normalen auch die zusätzlichen Ausgaben in Rumänien (Insbesondere für Vorräte, wie Futter, Medikamente, medizinisches Zubehör und insbesondere die auch in Rumänien benötigten Hygieneartikel wie Masken, Desinfektionsmittel, Handschuhe etc.) in dieser Zeit leisten konnten.

    Zu Beginn der Pandemie haben wir uns im Vorstand schon gefragt, wie sich die wirtschaftlichen Probleme, die nun überall auftraten, auf unsere Leistungsfähigkeit, insbesondere die Hunde in Rumänien zu unterstützen, auswirken würden. Keiner wusste ja zu Beginn, wie lange dieser Lockdown anhalten würde.

    Bis jetzt sind wir gut über die Runden gekommen, dank Eurer aller Hilfe. Wir hoffen, dass dies hoffentlich auch weiter so sein wird, denn die Ausgaben werden nicht weniger. 

    Danke, dass wir bei Teaming mittlerweile über 1.000 Teamer haben – das bedeuten Monat für Monat feste Einnahmen von etwas über 1.000 €. Weitere Teamer werden mit 1€ / Monat gesucht: https://www.teaming.net/prodogromaniae-v-/ 

    Über GlobalGiving kommen auch mehr und mehr Spenden von internationalen Spendern – insgesamt mit den Spendern aus den treuen ProDogger-Reihen haben wir in den ersten 6 Monaten ca. 22.000 € erhalten. Danke dafür. 

    Aber der größte Anteil der entstehenden Ausgaben wird durch die vielen Spender gedeckt, die über die Banner, die Facebook-Spendenaktionen, als Dauerspender, als Paten, als Rettungspaten für Pflegehunde oder Gnadenplatzhunde, uns unterstützen.

    Aber nun zu den wichtigsten Ausgaben in den ersten 6 Monaten:

    Futterkosten für alle vier Shelter ca. 190.000 €

    Hütten für Bucov ca. 27.000 €

    Anschaffungen / Baumaterialien
    dazu zählen auch die 210 Futtertröge
    und die Wassertröge ca. 77.000 €

    Kastrationen ca. 40.000 €

    Tierarztkosten in Rumänien ca. 123.000 €

    Medikamente, Impfstoffe ca. 61.000 €

    Weitere Ausgaben für Bucov ca. 4.000 €

    Weitere Ausgaben für Baile ca. 10.000 €

    Transportkosten , die auch mit
    über Spenden finanziert werden ca. 104.000 €

    Für unsere Pflegestellenhunde in Deutschland wurden in den ersten 6 Monaten ca. 107.000 € an ausgegeben.

    Die oben genannten Ausgaben belaufen sich alleine im 1. Halbjahr 2020 auf ca. 743.000 €. 

    Daneben haben wir natürlich auch Kosten, um den ganz normalen Verwaltungsaufwand aufrecht zu erhalten, wie z. B. Aufwendungen für unseren Steuerberater, Onlinevereinsverwaltung, Geschirre, Büromaterial und ähnliches.

    Des Weiteren haben wir mit dem Aufbau des ersten ProDogRomania e.V. Tierschutzhof in Deutschland begonnen. Die Abstimmungen mit dem zuständigen Veterinäramt und Bauamt laufen auf Hochtouren. Wir hoffen zeitnah mehr berichten zu können.

    Eine Aussage kurz zu den geringen Aufwendungen für Kastrationen. Auch hier hat COVID19 zugeschlagen. Gott sei Dank hat die Shelterleitung in Bucov mit unseren Kolleginnen vor Ort vereinbart, dass keine Straßenhunde in dieser Zeit angefangen werden und auch jetzt werden von den Hundefängern viel weniger Hunde eingefangen. Diese Hunde werden kurz nach ihrem Eintreffen im Shelter kastriert. Auch konnten vor Ort keine öffentlichen Kastrationsaktionen durchgeführt werden. Wir hoffen, dass dies bald wieder möglich sein wird, um wieder mehr Besitzerhunde kastrieren zu können. Kastrationen sind das A und O des Auslandstierschutzes.

    Seit Mitte April 2020 können wir wieder Hunde nach Deutschland transportieren und seit Mitte Juni 2020 sind auch die Grenzen wieder offen, so dass es uns selbst auch wieder möglich ist nach Rumänien zu reisen und vor Ort zu unterstützen. Ein erstes Zweier-Team war bereits in Bucov, um mit der so dringenden Erfassungstätigkeit zu beginnen. Dabei ist dieses informative Video von unserem Vereinsmitglied Alina aufgenommen worden: http://prodogromania.de/2020/06/bucov-rundgang-juni-2020/

    Gerade ist unsere 1. Vorsitzende Anna zusammen mit Florian, 2. Vorsitzender des Tierschutzvereins Koblenz und Umgebung e.V. in Baile, um dort die Hundeerfassung zu aktualisieren, Planungen mit unserem Tierheimleiter Mishu abzustimmen und die sachgerechte Verwendung eurer Geld- und Sachspenden zu überprüfen.

    Mitte und Ende Juli 2020 werden die nächsten kleineren oder auch größeren Teams in Richtung Bucov und Campina aufbrechen. Sechs Monate konnte der Bautrupp weder in Campina, hier arbeiten wir mit der Tierhilfe Lebenswert e.V. zusammen noch in Bucov, wo die gesamten Kosten von PDR getragen werden, Dächer bauen. Aniela hat mit einigen Arbeitern viele der neu gebauten Kennel mit Dächern versehen – aber es gibt noch viele unbedachten Kennel. Wir hoffen alle, dass der nächste geplante Termin im Oktober/November 2020 in Campina und Bucov insbesondere stattfinden kann.

    Und auch für Baile gibt es weitere Planungen für Volontäreinsätze jetzt kurzfristig und auch im September. Unsere 2. Vorsitzende Gudrun wird ab Mitte September 2020 mit einem größeren Team in Baile sein.

    Das ist so wichtig und wir sind froh, dass es nun endlich wieder los geht! Gerade in den Monaten, wo nicht gereist werden konnte, fehlt einem der direkte face-to-face-Kontakt zu unseren Tierschützern und den Situationen vor Ort.

    Danke nochmal allen Spenderinnen und Spendern – egal über welchen Weg sie uns unterstützen – jeder Euro wird für die Hunde vor Ort oder hier in Deutschland für die Pflegehunde ausgegeben.

    Bitte unterstützt uns weiter:

    Spendenkonto
    ProDogRomania e. V.
    IBAN: DE81830654080004975464
    BIC: GENODEF1SLR

    PayPal: info@prodogromania.de

    Unsere Verwaltungsausgaben liegen weiterhin unter 5%! Dank an unser tolles ehrenamtliches Team!

    Euer ProDogRomania e.V. Vorstand

    Anna Gudrun Bettina

     

  • Home

    Hilfe für herzkranken KRISCHAN gesucht

    Noch 2 Rettungspaten für unseren herzkranken KRISCHAN gesucht
     
    Wir sind verzweifelt, denn KRISCHAN lebt seit Welpe an im Shelter – also seit 2 Jahren. Er kennt NICHTS außer das Shelterleben.
     
    Wir möchten, dass er in SEINEM LEBEN erleben darf, wie SCHÖN das Leben sein kann.
     
    Wir kommen oft zu spät. Immer wieder zu spät. Und wir machen weiter, weil die Hunde uns brauchen.
     
    Bei KRISCHAN wissen wir, ja, es ist 5 vor 12. Er ist herzkrank. Er braucht Medikamente – all dies wissen wir.
     
    Er wird in Deutschland regelmäßig Kosten verursachen. Ja, das wissen wir.
     
    Und dennoch möchten wir KRISCHAN helfen. Eine PDR Pflegestelle will KRISCHAN helfen.
     
    Bitte helft uns KRISCHAN und übernimmt eine Rettungspatenschaft für ihn. Alle Info`s: http://prodogromania.de/rettungspaten-fuer-hunde-aus-rumaenien-gesucht/
     
     
    ____________________________
     
    Ihr möchtet Krischan helfen – aber eine Rettungspatenschaft ist euch nicht möglich, dann übernimmt bitte eine Dauerpatenschaft für ihn:
     
    ___________________________________
     
    Wenn das auch nicht geht, spendet bitte für KRISHAN
    PayPal: info@prodogromania.de
    (bitte Geld an Freunde senden)
     
    per Überweisung
    ProDogRomania e. V.
    IBAN: DE81830654080004975464
    BIC: GENODEF1SLR
  • Home

    Ein Statement zur Aufnahme von etwas unsicheren Hunden, Angstbeißern, noch nicht anfassbaren Hunden oder die aufgrund ihres Wesens ein Problemhund sind oder gut werden könnten

    Nicht gemeint sind hier panische oder nach vorn gerichtete aggressive Hunde, da wir deren Einfuhr generell ablehnen.

    Unsere Pflegestellenplätze sind ENDLICH!

    Wie jede Person nur solange verantwortungsvoll handeln kann, bis sie sich nicht übernimmt / überschätzt, trifft dies auch auf uns als Verein zu! Dies betrifft die Anzahl der Pflegestellen, Anzahl der Pflegehunde, die Finanzierbarkeit, die Administration und viele weitere Dinge. Für uns bedeutet seriöser Tierschutz auch, darauf zu achten, dass das deutsche Tierschutzsystem nicht zusätzlich mit Hunden belastet wird, die nach Deutschland importiert werden.

    In deutschen Tierheim sitzen genug schwierige Hunde, die nicht vermittelbar sind. Mit unserer Vermittlungsarbeit möchten wir den Hunden helfen, die oft vergebens in deutschen Tierheimen gesucht werden: familienfreundliche, sozialverträgliche, gut anfassbare Hunde.

     

    Wir lehnen es ab, dass aus falsch verstandenem Mitleid Hunde blind nach Deutschland eingeführt werden, die hier dann für große Probleme sorgen, da die Pflegestelle überfordert ist und sich überschätzt hat. Wir müssen dann unter großem Druck in kurzer Zeit einen alternativen Platz finden, den es leider meistens gar nicht gibt.

     

    Im Vorfeld wird sich oft beschwert, dass wir einen selektiven Tierschutz betreiben würden, weil wir diesen oder jenen Hund im Tierheim sitzen lassen würden. Ja, das stimmt auch! Wir haben für alle Hunde in unserem Shelter keine Lösung und versuchen daher die Lebensbedingungen der einzelnen Hunde auch vor Ort zu verbessern. Sind wir dann der Bitte nachgekommen und haben diesen Hund zu der so erfahrenen Stelle geschickt, ist nach Ankunft und den ersten Problemen die Forderung ganz schnell da, dass der Hund nicht länger dort bleiben kann.

     

    Immer wieder müssen die selben Pflegestellen diese Fehler ausbügeln und diese Hunde aufnehmen, anstatt selbst die Hunde auswählen zu können, denen sie gerne helfen möchten, ein schönes Zuhause in Deutschland zu finden. Wir sind diesen selbstlosen Pflegestellen sehr dankbar, aber fair ist es ihnen gegenüber nicht. Es betrifft ja nicht nur Pflegestellenhunde, sondern auch Endstellenhunde, wo wir bereits häufig der Rettungsanker nach einer missglückten Vermittlung sein müssen. Denn unser Verein nimmt Hunde zurück, wenn es im Endzuhause nicht geklappt hat. Unsere Verantwortung hört nicht im Zeitpunkt der Vermittlung auf! Seltenst bringen wir Rückläufer in Tierheimen unter. Dies sind dann aber auch nur Partner Tierheime, die den Rückläufer gut bei sich unterbringen können, ohne dass ein Platzproblem bei ihnen besteht.

     

    Wir sind aber an einem Punkt angelangt, wo wir als Verein NEIN zu weiteren „Problemhunden“ sagen, da wir genau wissen, dass wir im Kern das Problem alleine ausbügeln müssen. Natürlich gibt es Ausnahmen: Ihr wollt einem noch nicht anfassbaren, unsicheren Hund auf eure Pflegestelle nehmen? Ihr glaubt, dass ihr aus diesem Hund einen familienfreundlichen Hund machen könnt, der dann auch ein neues Zuhause in Deutschland finden kann?

     

    Wir sind bereit, mit Pflegestellen, die wie sehr gut kennen, eine Aufnahme sachgerecht im Sinne aller Beteiligten zu prüfen und einen Weg vorzuschlagen, bei dem sich die Verantwortung geteilt wird. Wir weigern uns Diskussionen zu führen, in dem uns gegenüber Forderungen gestellt werden, aber eine eigene Verantwortung für die Lebenszeit eines der o.g. Hunde abgelehnt wird. Eine Pflegestelle ist dafür gedacht VORÜBERGEHEND einen Hund auf ein neues Zuhause vorzubereiten.

    Diese Regelung zur Verantwortungsteilung ist unabhängig der Größe eines Hundes!


    Menschenbezogene Handicaphunde sind nicht gemeint, auch wenn sie schwerer vermittelbar sind.

     

    gez. Gudrun Cappeller
    2. Vorsitzende ProDogRomania e.V.
    Verantwortlich für alle Pflegestellenhunde des Vereins nach §11 TierSchG
  • Projekt Baile Herculane

    ? Shelter Baile Herculane ?

    ? Shelter Baile Herculane ?

    Stand: Oktober 2018 – kommentierter Videofilm

    ? Entstehungszeitraum seit 2013 bis heute

    ?Kooperationsprojekt zwischen Mishu Stoik und ProDogRomania e.V. seit Ende 2012

    ? Lage: Süd-West-Rumänien
    ? Bestand: ca. 300 bis 400 Hunde

    ✅ Galerie mit allen Hunden aus Baile Herculane:
    http://prodogromania.de/bilder/index.php/Baile-Herculane

    ✅ Kontakt: info@prodogromania.de

    Generelle Problematik in Rumänien❗
    Sowohl herrenlose Streuner, als auch Hunde mit Besitzern (!), leben in Rumänien frei auf der Straße. Man muss sich das in Rumänien komplett anders vorstellen: Kaum ein Hund
    übernachtet im Haus, wird an der Leine spazieren geführt, geimpft oder, im Falle einer Krankheit, medizinisch versorgt.
    Da bisher nur ganz wenige Rumänen ihre Hunde kastrieren lassen, vermehren sich diese fortlaufend. Die vielen Welpen wachsen schutzlos, mit oder ohne Mutter, auf oder werden
    gleich „entsorgt“. Welpen, sowie erwachsene Hunde, werden ins Tierheim gebracht, wo sie meist den Rest ihres Lebens unter erbärmlichen Bedingungen verbringen müssen: Wenig/schlechtes Futter, ohne frisches Wasser, Platz, Impfung, Versorgung bei Schmerzen/Verletzung/Krankheit, Hygiene, Zuwendung, Abwechslung. Sie haben keinen ruhigen, geschützten Rückzugsort und keinen Auslauf. Stattdessen sind die Hunde permanent ständigem Psychostress, schlichtweg einem täglichen Kampf ums Überleben, ausgesetzt. ?

    Historie ❗
    Als wir 2012 Mishu Stoik kennen lernten, lebte er noch mit seinen Hunden in einem alten Schweinestall. ProDogRomania e.V. wurde am 01.12.2012 unter anderem dafür gegründet um Mishu und seinen Hunden zu helfen.

    Es wurde ein passendes, UNBEBAUTES Grundstück von der Kirche gepachtet und der Bau des Tierheimbetriebs begann.

    Das Video zeigt was in den letzten 5 Jahren im Rahmen des Kooperationsprojektes aufgebaut werden konnte, wie gesagt vor 5 Jahren war das Grundstück LEER.

    Allen Spender*innen Danke zu sagen, ist an dieser Stelle viel zu wenig, denn ihr als Spender*innen, Adoptanten/innen, Pflegestellen, Partnervereine, Reiseteams vor Ort sowie Volontäre seit für uns (PDR Team) der Motor um den Hunden so helfen zu können.

    Das Tierheim entspricht nicht deutschen Standards und ja jeder wird Verbesserungsmöglichkeiten finden, aber für rumänische Verhältnisse ist hier ein Vorzeigebetrieb geschaffen worden, der wirklich Hunden vor Ort unmittelbar hilft.

    ? Der ProDogRomania e.V. hat im Jahr unter 3% Verwaltungsausgaben, was extrem niedrig ist – normal ist zwischen 10 bis 15% und auch 25% sind keine Seltenheit. Im Umkehrschluss heißt dies, dass über 97% aller Einnahmen (u.a. Spenden/Schutzgebühren) unmittelbar dem Vereinszweck „rumänischen Hunden zu helfen“ verwendet wird. ?

    Bitte helft uns weiterhin mit Spenden. Euer Geld kommt an und ermöglicht diese Hilfe vor Ort.

     

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.