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Finale…und doch noch gar nicht am Ziel…

Wir sind wieder eine Woche vor Ort in den Karpaten bei unserem Projekt in Baile Herculane und nehmen euch sehr gerne mit auf die Reise ins Shelter. Wir versuchen jeden Abend einen kleinen Abriss über unseren Tag für euch zu erstellen, damit ihr mit dabei seid und Dinge vor Ort besser verstehen könnt.

Morgens versorgen wir zu erst immer die Hunde in der Quarantäne und die kleinen Welpis in den P Kennels. Die Quarantäne ist aktuell fast leer, Annemarie und Noralie sind dort alleine untergebracht. Doch ein Tag fängt hier meistens mit einer Überraschung an und so kam heute morgen CHLOE zu uns ins Shelter. Eine Bekannte von Mishu hatte sie auf der Straße gefüttert und dann ins Shelter gebracht, da sie total voller Kletten und ohne Besitzer war. Eine ganz nette Hündin, die sich so über ihr erstes Nassfutter freute. Sie stellen wir ganz bald in unsere Galerie in. 

        

 

 

 

 

 

 

 

Heute haben wir noch einiges an Erfassung auf dem Schirm gehabt. Die kompletten B- und C-Kennels mussten noch besucht werden…Über 70 Hunde sind das…Augen, Köpfe, Nasen…Farben, Größen…Schicksale. Mein Kopf brummt, am Ende des Tages waren wir  einfach nur fix und fertig. Heute war es nochmal heißer und sehr schwül, echt nicht so einfach. Beim Erfassen muss man sich auch immer ein wenig nach dem Sonnenstand richten. Zum einen natürlich wegen dem Licht für die Fotos und zum anderen natürlich auch, wie viel Schatten in den Kennels ist. Die Hunde ziehen sich bei dieser Hitze immer in die Häuser hinein, weil es dort schattiger und ein wenig kühler ist, aber darin zu fotografieren ist echt schwierig. Mittlerweile hat man schon eine sehr gute Struktur und Vorgehensweise für sich entwickelt, um besonders effektiv zu arbeiten. 

Shady. Immer noch bei uns…
Taikumi…
Nejla…so nett!
Jakuma…relativ neu im Shelter..

Wir haben es aber geschafft und haben nahezu von jedem Hund Fotos und Videos gemacht, bei allen zugänglichen Hunden die Chipnummern ausgelesen. 

Auch JEANIE und SANCHO haben wir heute endlich besucht! Beide sind von ihrem provisorischen Eingangszwinger umgezogen in E11…zusammen mit einigen anderen Hunden und es scheint den beiden wirklich gut getan zu haben, die Tapeten ein wenig zu wechseln…

Jeanie…

Auch in Kennel E11 haben wir Opi WILLHELM kennengelernt. Ein rüstiger Typ, der auch mal 9 gerade sein lässt…

 

Die Babies haben wir die Tage immer zweimal gefüttert, dazu immer ein wenig Nassfutter. Wenn ich das Futter vorbereitet habe, standen alle schon am Zäunchen parat. So schnell haben sie sich daran gewöhnt…

Satt und müde…

Auch heute haben wir weitere Hütten verteilt. Mishu und Team werden die anderen Hütten ebenfalls bald im Shelter unterbringen, Bedarf ist an jeder Ecke. Viele alte Hütten sind echt in die Jahre gekommen…

Die Stunden verflogen wie Minuten und irgendwann war es Zeit, dass wir uns verabschieden. Die letzte Runde machen, nochmal schnell etwas filmen, schnell nochmal ein Foto schießen. Man versucht einfach das Maximale für jeden herauszuholen. Damit auch er oder sie endlich eine Chance erhält und etwas anderes erleben darf, als den kleinen Zwinger… Man fährt immer so betrübt weg, obwohl man hier in Baile weiß, dass man alles in gute Hände gelegt hat. Dass man sich auf das Team und die Menschen hier verlassen kann. Dass sie die Hütten noch verteilen, die kleine Hündin umsetzen, Husky Rocoh einmal am Tag sein Nassfutter bringen, damit er zunehmen kann…

Das A-Haus…
E 1-5 …die Einzelkennels.
Blick auf das Vethouse.

 Wir haben auf dem Markt heute Abend noch 8 Wassermelonen gekauft, denn hier gibt es die besten, die man jemals gegessen hat. Morgen früh, 4 Uhr deutscher Zeit starten wir den Motor und sind dann hoffentlich um Mitternacht in Deutschland. Das Herz ist schwer, der Kopf ist voll. Die Erfassungslisten lang. Danke, dass ihr uns auch auf dieser Reise wieder begleitet habt, dass ihr Anteil nehmt an dem Schicksal der uns anvertrauten Wesen. Danke, dass ihr unsere Beiträge teilt, die finanzielle Grundlage für unser Shelter seid und aktiv dabei mithelft, damit solche Projekte wie dieses weiterhin am Leben bleiben können. Denn sie sind wichtig und zeigen, dass man eben nicht sinnlos töten muss, sondern nachhaltig und strukturiert auch hier in Rumänien arbeiten kann. Das zeigt auch die Hundezahl in Baile, die seit mehr als 4 Jahren immer auf dem selben Stand ist. Je nach Jahreszeit beherbergen wir immer um die 350 Hunde…. 350 Hunde, die fast alle gute Chancen haben, eine gute Zukunft verbringen zu dürfen. Einen großen Dank an euch alle! Für uns war das heute das Finale hier erst mal, aber wir sind noch lange nicht am Ende…wir bleiben dran und sind euch unfassbar dankbar! 

Beste Grüße von Anna!

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