Home

Unser letzter Tag in Bucov!!

Über Nacht ist es wieder richtig kalt geworden – zwischen 0 und 2 Grad und grau, so ganz anders als die beiden anderen Tage. Man fragt sich dann immer, wie halten die Hunde das im Winter immer wieder durch? Und es sollte leider auch den ganzen Tag über sehr kalt bleiben, mit einem bitter kalten Wind. ❄️🌪️Das war selbst für uns Menschen schwer durchzustehen – aber gerade am letzten Tag heißt es einfach dranbleiben. 💪

Die Männer haben wieder richtig reingehauen und alles geschafft, was sie sich vorgenommen hatten zu bauen.
An dieser Stelle mal ein dickes Kompliment insbesondere an Hermann Seyfang – er ist seit letzten Oktober eine enorme Bereicherung für das Bauteam, da er die entsprechende Erfahrung mitbringt und im Duo mit seinem Sohn Jan noch unschlagbarer. Hoffentlich seit ihr so oft es geht fester Bestandteil des Bautrupps – denn ihr werdet gebraucht. 💕

Das Team Kacke und Platte hat heute weiter kräftig Kennels gesäubert und man fühlt sich immer schuldig, weil man natürlich nicht alle Kennel schaffen kann, erst recht nicht in einer Zeit von 3 Tagen. Aber auch hier muss man immer wieder sagen, das was erreicht wurde, hilft den Hunden. 🐶

Hut ab vor jedem einzelnen, ihr habt Platten geschleppt, Kot aus den Kennels geschippt, Hütten transportiert und und und. ❤️

Heute kam dann noch Andrea, die eigentlich beim Sanctuary of Hope Einsatz dabei ist, dazu und sie sagte dann am Abend beim gemeinsamen Abendessen: „Nach zwei Tagen Ponyhof kam ich dann nach Bucov, ins wahre Shelterleben“. Andrea haben insbesondere die überwiegend netten Hunde beeindruckt, die trotz negativer Erfahrungen mit den Menschen fast immer noch sehr nett mit uns sind. Auch Dir Danke für diesen Einsatz. ❤️

Nachmittags wurden dann nochmals Hütten ausgewechselt in den sehr weit entfernten Kennels.

Alina und Bianca haben dann auch nochmal alles gegeben, so viele Hunde wie möglich zu erfassen. Insbesondere die Welpenkennel lagen uns am Herzen. Welpen verändern sich so schnell und da ist es wichtig die Galerie schnellstmöglich up zu daten, damit aktuelle Bilder vorhanden sind.
Auch Melanie und ich haben noch mehrere Schätze ausgegraben, zwei tolle HSH-Mixe geschätzt auf 4 Monate und schon ca. 45 cm groß mit Riesenpranken. Und einige Hunde, die auf unserer Suchliste standen haben wir auch noch wiedergefunden.
Ja… Erfassung ist wirklich oft Schwerstarbeit, um auch zunächst schüchterne Fellnasen erfassen zu können. Die Hündin, nach der Melanie hier ‚gegraben‘ hat, zeigte sich hinterher total anschmiegsam und freundlich, musste eben erst überzeugt werden. 😉

Über den Tag haben wir noch einige Hunde umgesetzt, da sie in ihrem jeweiligen Kennel Mobbingopfer waren und die Gefahr bestand, dass sie es eventuell auch mit ihrem Leben bezahlen würden. Außerdem wurden noch zwei Hunde in die Container gebracht, damit sie auch dort sicher sind.
Und dann war es auch schon 17 Uhr, es wurde das Werkzeug eingepackt und die Jungs haben es nach Campina gebracht. Dort wird es dann stehen, wenn wir mit unserem nächsten Einsatz direkt in Campina beginnen werden. Dächer bauen und alle Hunde abgleichen oder neu aufnehmen.

Man verlässt Bucov mit Wehmut – einem schlechten Gefühl, dass man nicht alles geschafft hat und doch wohl wissend, dass das „bisschen“ was wir in diesen drei Tagen erreicht haben als Team, für die Hunde eine enorme Verbesserung mit sich bringt.
Heute Abend waren wir alle zusammen nochmal essen und gerade das Feedback der Neuen in der Gruppe ist für uns wichtig, haben wir sie richtig auf Bucov vorbereitet, fühlte sich jeder wohl im Team oder müssen wir nochmal etwas ändern? Ein Bautrupp ist nur so gut – wie er als Team super funktioniert und das haben wir.
Zusammen in kurzer Zeit viel erreicht! Das SOS-Bautrupp-Team Februar/März 2019.

Tschüss ihr lieben Fellnasen, Tschüss Aniela, Mihaela, Irina, Catalina, Tschüss Arbeiter.
Wir sehen uns im April wieder, wenn es wieder heißt „Bautrupp goes Bucov!“ ❤️💪

Bettina

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.