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    📌Dauerproblem: Tierarzt-/ Klinikkosten📌

    Alleine im letzten Monat haben die Hunde in Bucov und Băile über 5000€ an Klinik- und Tierarztkosten verursacht. 😔
    Dabei sind dann Beinbrüche und schwere Bissverletzungen, aber auch das ganz alltägliche, was in den sheltern vor Ort passiert. Teilweise kommen die Hunde mit schweren Verletzungen und Tumoren, die in den Kliniken operiert werden müssen. 🩹
    Unsere Tierärzte sind 7 Tage die Woche im Einsatz und natürlich verursachen alleine die circa 3500 Hunde in Bucov eine ganze Menge an Tierarztkosten. Hier werden kleinere Dinge vor Ort behandelt und täglich immer wieder erste Hilfe geleistet. 💉💊

    Wir sind hier dringend auf eure Hilfe angewiesen, denn nur wenn wir stets dafür sorgen, dass die Hunde medizinisch gut versorgt sind, schaffen wir einen Fortschritt vor Ort.📈

    Wir haben dazu eine spezielle Spendenaktion angelegt. ⬇️
    http://prodogromania.de/klinik-und-tierarztkosten/ 

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    Gestern war großer Tierheim Kastrationstag in Baile.

    Auch hier arbeitet dann das Tierarzt Team aus Timisoara und schafft an einem Tag richtig viel.
    Die meisten Hunde, die zu uns ins shelter kommen, sind nicht kastriert. Daher ist es super wichtig, dass auch alle Neuen zeitnah kastriert werden, damit es auch im Tierheim keinen unerwünschten Nachwuchs gibt.
    Denn wir mischen unsere Hundegruppen natürlich immer gut durch, den nur Mädels oder nur Jungs in einem Zwinger…. das gibt Stress!

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    Helfen geht so einfach!

    ✔️✳️Seid ihr schon dabei?? Neuer TEAMING Aufschwung gesucht!! ✳️✔️
    PDR TEAMING – 1€ / Monat 🙌💚
    Mit unserem TEAMING Programm wollen wir große Ziele erreichen…
    Wir sind hier so viele Menschen in dieser Gruppe. Wenn jeder einen winzig kleinen Teil dazu beiträgt, dass wir weiter auf unserem Weg bleiben, werden sich große Ziele erreichen lassen…
    Aktuell haben wir schon 1056 Menschen gefunden, die monatlich mit 1€ dabei sind. 1€, den man so schnell für Mist ausgibt.
    1€, der uns so sehr helfen kann, dass unsere Hunde satt sind und gesund bleiben. <3
    Schaut einfach rein, und meldet euch an. Es geht so einfach!
     
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    Eine erfolgreiche Kastrationsaktion in Baile Herculane!

    96 Hunde und Katzen konnten bei unserer Kastra Aktion in Băile Herculane am WE kastriert werden.👏
    Der Großteil der Tiere wurde von ihren Besitzern gebracht, was uns sehr gefreut hat!! ☺️☀️💛
    Danke für eure großartige finanzielle Hilfe bei dieser Aktion, wir sind sehr happy, dass wir euch haben. 🐾❤️

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    Making Mels Nest great again!

    So viele Jahre haben uns beiden Hundehäuser MelsNest 1 und 2 tapfer zur Seite gestanden, doch nun muss dringend ein Upgrade her. Das Holz ist kaputt, die Bauweise nicht mehr entsprechend dem, was sich als brauchbar und sinnvoll gezeigt hat. Das meiste war ziemlich verrottet und der sehr geschlossene Bau mache die Belüftung und Reinigung echt schwierig. Das Baile Team hat nun begonnen, die Außenwände abzutragen und erst mal zu schauen, was das Dach noch so drauf hat. Eventuell muss aber auch das neu gemacht werden, sodass lediglich die betonierte Plattform und die Zäune weiterhin bleiben werden.
    Für den Umbau brauchen wir natürlich wieder einiges an Geld und wir würden uns freuen, wenn ihr uns auch hier helft, damit unser Vorhaben vor dem Eintreffen der kalten Zeit beendet werden kann.  

     

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    Wir schleppen uns durch die Hitze – Vor Ort in Baile.

    Wir liegen gut in der Zeit: Stand heute Abend sind nahezu alle Hunde erfasst – es fehlt nur noch die Quarantäne und einzelne Hunde, die im Vethouse untergebracht sind. Ganz schön gut. Und so viele tolle Hunde….. Klar: aktuell kommen wir in zwei Kennels nicht rein, weil dort einige sehr unfreundliche Hunde sitzen, eventuell schaffen wir das morgen mit Alex noch. 

    netter SharPei Rüde, sehr soft, sehr nett.

    Mittags müssen wir fast 2-3 Stunden Pause machen, heute war von 12-15 Uhr die Sonne so bissig, dass man nur im Schatten sein konnte. Auch von den Hunden hörte man nichts, denn sie ziehen sich dann auch sehr zurück und niemand zieht dann durchs Shelter, um alle zu stören. Heute morgen fuhr Mishu schon mit einigen Baile Hunden Richtung Bucov, um so dort den beiden anderen Transportern zu übergeben, denn jeder Transporter fährt eine bestimme Route – aktuell Nord/ West/Süd, um die Wege für alle so kurz wie möglich zu halten. 

    Heute Abend war er wieder zurück und wir haben noch drei Hunde aus Baile eingeladen, die jetzt schon Richtung Ungarn unterwegs sind.  

    Heute wurden 5 Hunde ins Shelter gebracht, zwei Welpis, ein Herdi und ein Schäfimix zusammen mit einer kleinen Hündin:

    Die Welpis waren in keiner guten Verfassung, den Herdi haben wir zu einer netten Hündin gesetzt und für diese beiden hier müssen wir morgen nach einem Platz schauen. Da die Hunde ja immer schon hier nach Größe sortiert sind, einfach damit die kleineren Hunden nicht so schnell unter die Räder kommen, müssen wir schauen, ob wir für das ungleiche Paar eine gute Lösung finden. Trennen wollen wir sie eigentlich nicht…

    Der Herdi…muss sich nun im Shelter eingewöhnen.

    In Mels Nest 1 haben wir heut den Kennel mit den kleinen Hunden erfasst…4 sehr nett, 2 sehr unsicher. Wir stellen auch sie zeitnah in die Galerie ein.

    Kennel P1 ist heute Nacht komplett leer gemacht worden, weil alle Hunde dort zusammen ins Tierheim Koblenz reisen können. Solche „Gruppenreisen“ erzeugen unheimlich viel Entlastung vor Ort, weil ein gesamter Kennel frei wird. Gabi hat den Kennel dann gründlich gereinigt und eine Welpen Gruppe aus der Quarantäne durfte dort einziehen. Diese haben wir dann auch gleich heute erfasst. Sie können frühestens ab August ausreisen, wenn sie bis dahin alle fit bleiben, zwei wirken ein wenig schwächlich noch…

    Morgen ist schon wieder die letzte Tag hier für uns, Sonntag morgen starten wir ganz früh Richtung Deutschland. Wir sind ziemlich platt, vor allem von der Sonne, aber wir jammern nicht rum. 🙂 

    Ich wollte eigentlich viel mehr Hunde hier noch in die Galerie stellen, aber man braucht dazu einen freien Kopf und Zeit, beides habe ich hier gerade nicht….Aber ich beeile mich, denn sie alle sollen eine Chance haben, deswegen sind wir hier! 

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    Tag 2 in Baile – Ein stürmischer Tag…

    Heute morgen staunten wir alle nicht schlecht. Graue Suppe und 9 Grad. Alles wurde begleitet von einem unfassbaren Sturm, der durchs Tal fegte, fast schon sogartig. Den Hunden merkte man diese drastische Wetterveränderung auch an, vor allem aber der starke Sturm machte sie nervös. Alles was nicht gerade sehr schwer war, flog wild durch die Gegend. Jedes kleinste Blech, was auf dem Dach ein wenig Spielraum hatte, erzeugte unfassbaren Lärm, alles begleitet von kurzen Regenphasen.

    Früh am morgen waren wir bei Primo, Kevin und Tamo. Tamo hat großes Glück, er darf zeitnah ins Tierheim Koblenz reisen. Ein Jahr hat er vor Ort warten müssen, nachdem sein Besitzer ihn unter einer Brücke festband und er dort drei Tage ohne Futter und Wasser stand…Jetzt wird endlich für dich alles gut.

    Ein paar Kennels weiter trafen wir auf eine super nette 4er Gruppe, die uns sehr harmonisch begrüßte. 2 Rüden und 2 Mädels, einer netter als der andere…wir stellen sie bald in die Galerie ein und hoffen, dass wir bald gute Plätze finden werden…

      

    Endlich hatten wir auch mal Zeit für MARYLIN und TOBAGO. Zwei reinrassige Mioritic. TOBAGO hat uns super freundlich begrüßt, bei MARYLIN musste uns Alex erst mal vorstellen. Ihn liebt sie heiß und innig und würde alles für ihn tun. Bei fremden Menschen schaut sie erst mal genau hin, aber auch wir konnten sie gut anfassen und sie zeigte sich sehr respektvoll und höflich. Aber es sind und bleiben eben Hunde, die zum Schutz der Herde ausgebildet werden und der Mioritic kann sogar dann auch die Herde hüten und treiben, eine sehr effektive Mischung also. Eines Tages werden wir auch hoffentlich für diese beiden Wuschels passende Menschen finden…

    So ging es für uns hauptsächlich von Kennel zu Kennel. Auch in P5 machten wir kurz halt und machten frische Fotos von den Welpen, die so schnell wachsen….danach waren wir alle ziemlich platt – einschließlich der Hunde. 🙂 

    Gestern schon fiel uns ein junger Kangelrüde auf, der mit einer recht massiven Kette, die an seinem Hals baumelte,  in einem Kennel untergebracht war. Wir fragten direkt nach und Gabi, einer der Arbeiter, sagte uns, dass er nicht freundlich sei und er mit diesem Stück Kette hier abgegeben wurde. Den Kennel kann man betreten zum Reinigen und Füttern, mehr ist aber nicht drin. Der noch gar nicht so alte Rüde machte uns auch sehr schnell deutlich, dass er keine Lust auf Besuch hatte. Gut ist es, wenn man solche Kaliber immer sehr früh trifft, so haben wir nun jeden Tag Zeit, ein wenig Bekanntschaft zu schließen. Jeden Tag gute Leckerchen mal durch den Zaun stecken, entspannt und positiv wirken….und siehe da, heute als wir bei Boston im Nachbarkennel waren, schaut der große Kerl schon sehr neugierig zu und nahm die Leckerchen sehr vorsichtig durch den Zaun an. Aktuell sind wir ganz zuversichtlich, dass wir bis Samstag die Kette abbekommen werden und vor allem auch Cosima besuchen können, die dort eben auch wohnt….Leider gibt es noch so einen Kennel im A Haus, wo ein ziemlich schlechtgelaunter Kollege sitzt, sodass man den Kennel nur zu zweit und mit Schippe abgesichert betreten kann, um Futter und Wasser zu verteilen. Leider sitzt auch dort ein sehr netter Rüde, den man so leider kaum kennenlernen kann…Aber auch das wollen wir ändern. 

    Erstes Hallo….
    Wie wird sein Leben vorher ausgesehen haben?
    Schmeckt wohl doch ganz gut.

    Ziemlich betrübt und geschockt waren wir von der Veränderung von Espa. Die sonst so fröhliche und dynamische Schäfihündin, die wir hier schon lange beherbergen, war nicht mehr wiederzuerkennen. Stumm jagt sie ihren Schwanz, das Fell sieht schlecht aus. Als wir bei ihr waren, brach es quasi aus ihr heraus und würden Hunde weinen können, hätte sie geweint. Sie ist völlig verzweifelt, krabbelt in einen rein, versteckt den Kopf im Schoß und scheint zu flehen, dass sie man sie nicht schon wieder hier sitzen lässt und einmal im halben Jahr jemand sie besucht und Zeit mitbringt… Es ist sehr bestürzend zu sehen, dass manche Hunde Stück für Stück, Monat für Monat aufgeben und sich verlieren in all dieser Leere, die da ist. Espa scheint ihren Schwanz nur zu halten, sie will sich nicht verletzten. Vielleicht einfach, um zu spüren, dass sie nicht alleine ist, dass sie noch da ist. Dass sie noch etwas fühlt. Astronaut ist bei ihr. Wohl ähnlich hoffnungslos, aber er scheint es besser zu verstecken. Höflich freut er sich, anständig benimmt er sich. Er versucht sich zusammenzureißen. Denkt man. 

    Völlig verlassen und verzweifelt.
    Er versucht tapfer zu sein. Astronaut.

    Tag 1 geht immer so leicht, Tag 2 ist immer schon viel mehr in der Realtität. Viel mehr spürt man jetzt wieder, was Leben im Shelter für Hunde bedeutet. Für alte Hunde, für die viel zu vielen Welpen. Für die Hunde, die hier Monat für Monat die Gitterwand anschauen. Aber man packt diese Gefühle tief in die Kiste. Die sind hier fehl am Platz. Man funktioniert, um so viel wie möglich zu erreichen. Für jeden von ihnen. Und wenn alle fleißig sind, dann kann es vorwärts gehen. Danke für die lieben Worte, die mich die Tage erreichen, und die Kraft machen für alles, was noch kommen wird. 

  • Erfolge

    ProDogRomania e.V.: 1. Halbjahresbericht – Finanzen 2020

    Liebe ProDogger,

    es ist an der Zeit einen Rückblick auf die Zahlen des 1. Halbjahres 2020 des ProDogRomania e.V. zu werfen. Sechs Monate, die zunächst mehr oder weniger normal für uns anfingen. Aber für uns alle war das Leben ab Mitte März 2020 plötzlich ein anderes. Am 13.03.2020 brachten Mishu und Iulian für lange Zeit das letzte Mal Hunde nach Deutschland – COVID19 mit den entsprechenden Grenzschließungen und LockDowns schlug zu.

    Danke, dass Ihr weiter an unserer Seite wart, so dass wir neben den normalen auch die zusätzlichen Ausgaben in Rumänien (Insbesondere für Vorräte, wie Futter, Medikamente, medizinisches Zubehör und insbesondere die auch in Rumänien benötigten Hygieneartikel wie Masken, Desinfektionsmittel, Handschuhe etc.) in dieser Zeit leisten konnten.

    Zu Beginn der Pandemie haben wir uns im Vorstand schon gefragt, wie sich die wirtschaftlichen Probleme, die nun überall auftraten, auf unsere Leistungsfähigkeit, insbesondere die Hunde in Rumänien zu unterstützen, auswirken würden. Keiner wusste ja zu Beginn, wie lange dieser Lockdown anhalten würde.

    Bis jetzt sind wir gut über die Runden gekommen, dank Eurer aller Hilfe. Wir hoffen, dass dies hoffentlich auch weiter so sein wird, denn die Ausgaben werden nicht weniger. 

    Danke, dass wir bei Teaming mittlerweile über 1.000 Teamer haben – das bedeuten Monat für Monat feste Einnahmen von etwas über 1.000 €. Weitere Teamer werden mit 1€ / Monat gesucht: https://www.teaming.net/prodogromaniae-v-/ 

    Über GlobalGiving kommen auch mehr und mehr Spenden von internationalen Spendern – insgesamt mit den Spendern aus den treuen ProDogger-Reihen haben wir in den ersten 6 Monaten ca. 22.000 € erhalten. Danke dafür. 

    Aber der größte Anteil der entstehenden Ausgaben wird durch die vielen Spender gedeckt, die über die Banner, die Facebook-Spendenaktionen, als Dauerspender, als Paten, als Rettungspaten für Pflegehunde oder Gnadenplatzhunde, uns unterstützen.

    Aber nun zu den wichtigsten Ausgaben in den ersten 6 Monaten:

    Futterkosten für alle vier Shelter ca. 190.000 €

    Hütten für Bucov ca. 27.000 €

    Anschaffungen / Baumaterialien
    dazu zählen auch die 210 Futtertröge
    und die Wassertröge ca. 77.000 €

    Kastrationen ca. 40.000 €

    Tierarztkosten in Rumänien ca. 123.000 €

    Medikamente, Impfstoffe ca. 61.000 €

    Weitere Ausgaben für Bucov ca. 4.000 €

    Weitere Ausgaben für Baile ca. 10.000 €

    Transportkosten , die auch mit
    über Spenden finanziert werden ca. 104.000 €

    Für unsere Pflegestellenhunde in Deutschland wurden in den ersten 6 Monaten ca. 107.000 € an ausgegeben.

    Die oben genannten Ausgaben belaufen sich alleine im 1. Halbjahr 2020 auf ca. 743.000 €. 

    Daneben haben wir natürlich auch Kosten, um den ganz normalen Verwaltungsaufwand aufrecht zu erhalten, wie z. B. Aufwendungen für unseren Steuerberater, Onlinevereinsverwaltung, Geschirre, Büromaterial und ähnliches.

    Des Weiteren haben wir mit dem Aufbau des ersten ProDogRomania e.V. Tierschutzhof in Deutschland begonnen. Die Abstimmungen mit dem zuständigen Veterinäramt und Bauamt laufen auf Hochtouren. Wir hoffen zeitnah mehr berichten zu können.

    Eine Aussage kurz zu den geringen Aufwendungen für Kastrationen. Auch hier hat COVID19 zugeschlagen. Gott sei Dank hat die Shelterleitung in Bucov mit unseren Kolleginnen vor Ort vereinbart, dass keine Straßenhunde in dieser Zeit angefangen werden und auch jetzt werden von den Hundefängern viel weniger Hunde eingefangen. Diese Hunde werden kurz nach ihrem Eintreffen im Shelter kastriert. Auch konnten vor Ort keine öffentlichen Kastrationsaktionen durchgeführt werden. Wir hoffen, dass dies bald wieder möglich sein wird, um wieder mehr Besitzerhunde kastrieren zu können. Kastrationen sind das A und O des Auslandstierschutzes.

    Seit Mitte April 2020 können wir wieder Hunde nach Deutschland transportieren und seit Mitte Juni 2020 sind auch die Grenzen wieder offen, so dass es uns selbst auch wieder möglich ist nach Rumänien zu reisen und vor Ort zu unterstützen. Ein erstes Zweier-Team war bereits in Bucov, um mit der so dringenden Erfassungstätigkeit zu beginnen. Dabei ist dieses informative Video von unserem Vereinsmitglied Alina aufgenommen worden: http://prodogromania.de/2020/06/bucov-rundgang-juni-2020/

    Gerade ist unsere 1. Vorsitzende Anna zusammen mit Florian, 2. Vorsitzender des Tierschutzvereins Koblenz und Umgebung e.V. in Baile, um dort die Hundeerfassung zu aktualisieren, Planungen mit unserem Tierheimleiter Mishu abzustimmen und die sachgerechte Verwendung eurer Geld- und Sachspenden zu überprüfen.

    Mitte und Ende Juli 2020 werden die nächsten kleineren oder auch größeren Teams in Richtung Bucov und Campina aufbrechen. Sechs Monate konnte der Bautrupp weder in Campina, hier arbeiten wir mit der Tierhilfe Lebenswert e.V. zusammen noch in Bucov, wo die gesamten Kosten von PDR getragen werden, Dächer bauen. Aniela hat mit einigen Arbeitern viele der neu gebauten Kennel mit Dächern versehen – aber es gibt noch viele unbedachten Kennel. Wir hoffen alle, dass der nächste geplante Termin im Oktober/November 2020 in Campina und Bucov insbesondere stattfinden kann.

    Und auch für Baile gibt es weitere Planungen für Volontäreinsätze jetzt kurzfristig und auch im September. Unsere 2. Vorsitzende Gudrun wird ab Mitte September 2020 mit einem größeren Team in Baile sein.

    Das ist so wichtig und wir sind froh, dass es nun endlich wieder los geht! Gerade in den Monaten, wo nicht gereist werden konnte, fehlt einem der direkte face-to-face-Kontakt zu unseren Tierschützern und den Situationen vor Ort.

    Danke nochmal allen Spenderinnen und Spendern – egal über welchen Weg sie uns unterstützen – jeder Euro wird für die Hunde vor Ort oder hier in Deutschland für die Pflegehunde ausgegeben.

    Bitte unterstützt uns weiter:

    Spendenkonto
    ProDogRomania e. V.
    IBAN: DE81830654080004975464
    BIC: GENODEF1SLR

    PayPal: info@prodogromania.de

    Unsere Verwaltungsausgaben liegen weiterhin unter 5%! Dank an unser tolles ehrenamtliches Team!

    Euer ProDogRomania e.V. Vorstand

    Anna Gudrun Bettina

     

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    Salut…aus Baile Herculane!

    Aufgrund der Corona Krise konnten wir lange nicht reisen, doch jetzt konnten wir auch wieder unser Tierheim in Baile Herculane besuchen. Seit gestern Abend spät sind wir vor Ort und heute war unser erster Tag im Shelter bei einer unfassbaren Hitze mit ständigem Gewitter im Nacken. Jetzt sind wir ziemlich platt und fassen unsere Eindrücke für euch zusammen, denn ihr alle seid der Grund dafür, dass das Tierheim hier überhaupt steht und all die Jahre versorgt und finanziert werden kann…Danke erst mal dafür. Denn diesen Ort erschaffen zu haben mit euch und dem Team hier vor Ort ist immer noch eins der wunderbarsten Dinge. 

    Ihr kennt es schon: Immer wenn wir den ersten Tag da sind, machen wir einen Rundgang durchs Shelter und schauen uns an, was so alles passiert ist. Für mich ist es fast ein Jahr her, dass ich hier war. Normalerweise fahre ich über Ostern immer hier her, aber da hat Corona ja einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Landschaft ist aktuell super grün, Mishu erzählte uns, dass es seit 100 Jahren nicht so viel geregnet hat, wie in diesem Juni….Die Natur nutzt das für sich. Auch unsere Weiden, die als kleine Stecklinge gesetzt worden sind, sind gigantisch geworden…

    Aktuell ist es sehr voll im Tierheim, wir müssen die Tage sehen, wo sich noch Lücken ergeben, denn einige Hunde müssen sicherlich umgesetzt werden. Vor allem aber sind die Welpen aktuell eine echte Belastung. So viele Welpen wie jetzt hatten wir noch nie hier….

    Woran liegt es, dass wir so viele Welpen haben? Dies hat im Kern vor allem drei Gründe:

    • Es spricht sich rum, dass die Hunde hier eine Chance haben, dass sie gut versorgt sind und es ihnen an nichts fehlt. Wie viele tote Welpen hat man hier früher ertränkt gefunden? Jetzt stehen sie im Pappkarton vor dem Shelter Tor. 
    • Unsere Tierärzte sind richtig fit geworden. Starben früher viele Welpen an Parvo, so können sie heute super behandelt werden und haben relativ gute Überlebenschancen. Vor einigen Jahren starben locker noch 60% eines Wurfs…aktuell haben wir eine sehr geringe Sterblichkeitsrate, was natürlich widerspiegelt, wie viele Dinge sich zum Guten gewendet haben. Aber somit sind die Kennels voll und die Galerie auch….
    • Unsere Infrastruktur ist einfach besser geworden. Früher hatten wir kaum befestigte Kennels, so dass die Welpen im Matsch standen und der Kot nicht richtig entfernt werden konnte. All das schürte Krankheiten und machten die Welpen anfälliger. Mittlerweile ist alles betoniert  und gut zu reinigen. 

    Ihr seht…obwohl wir so viel kastrieren (und kostenlose Kastrationen für Besitzerhunde anbieten) sind die Kennels voll. Viele Gründe spielen dort mit rein. Aber in dem Moment, wo die Welpen in das Shelter kommen, werden sie versorgt und haben einen ersten sicheren (Zwischen-) Hafen erreicht. Es gibt keine Alternative. Für Ende Juli haben wir hier in Baile wieder eine Kastraaktion für Besitzerhunde geplant, Mishu macht wieder ordentlich Werbung im Dorf….Wir haben heute gefühlt 60 Welpen neu erfasst, beschrieben und fotografiert. Tina und Christine sind unerbittlich am Wasser verteilen, Ana – sie gehört zu Mishus Familie – putzt die Quarantäne non stop…trotzdem sieht es nach 4 Stunden wieder so aus, als ob 2 Wochen lang gar nichts gemacht wurde. Frustrierend irgendwie, aber Alltag hier…

    Da die Sonne heute sehr unerbittlich war, mussten wir uns gerade beim Erfassen und der Fotos immer ein wenig nach ihr richten. Die Bilder werden sonst einfach nichts und die Hunde wollen eigentlich nur in den Schatten oder hecheln so sehr, dass man nur Zähne sieht. Eher unpassend für ein Foto, was das Leben verändern soll. Daher schauen wir immer, wo die Dächer so ausgerichtet sind, dass maximaler Schatten vorhanden ist. Somit sprangen wir heute ein wenig von Kennel zu Kennel, mittags mussten wir auch einfach mal 1 Stunde im Schatten bei Kennel G6 sitzen bleiben, weil es so unfassbar drückend war. Dort trafen wir zum Beispiel JONTE…ein toller Typ! 

    Auch Tierärztin Andreea war natürlich wieder im Shelter. Sie arbeitet montags bis freitags und besonders montags hat sie sehr viel zu tun, da auch am Wochenende natürlich Hunde abgegeben werden, wie zum Beispiel ein älterer Rüde, der nur Haut und Knochen war. Er war in eine Falle geraten. Leider sind hier immer noch viele illegale Fallen in Form von Metallschlingen im Einsatz. Er hat sich damit so stranguliert, dass die gesamte Haut am Hals aufgetrennt wurde wie von einem Messer. Wir haben ihn Narkose gelegt, alles gesäubert und Andreea hat die Wundränder versorgt und stellenweise genäht. Es war schon alles fürchterlich infiziert und der arme Kerl musste am Ende seiner Kräfte gewesen sein, als er ins Shelter kam. Wie lange wird er in dieser Falle wohl gekämpft haben? Was für ein Leben hatte er vorher? Wie viel Leid, Schmerz und Traurigkeit muss dieser Hund bisher erlebt haben? 

    Wir hoffe sehr, dass er sich bald erholt und ein wenig vergessen kann, was man ihm angetan hat. Auch er hat es verdient, dass er seine Vergangenheit hinter sich lassen kann. Wir sind sehr dankbar, dass wir hier vor Ort so schnell solchen armen Gestalten helfen können, dass wir ihnen ihre Schmerzen nehmen und die körperlichen Wunden heilen können. Dass er hier ein halbwegs ruhiges Eckchen zum Schlafen findet und jeden Abend satt zur Ruhe kommen darf. Alleine über diese völlig basalen Dinge freut man sich hier. Es ist eine tiefe Dankbarkeit, die man spürt, wenn man abends geht und weiß, dass man diesem armen Kerl wohl die beste Nacht seines bisherigen Lebens ermöglichen konnte….

    Ich bereite jetzt noch den kommenden Transport weiter vor und ordne die Bilder, die ich heute gemacht habe. In der Hoffnung, dass ein weiteres Gewitter für Abkühlung sorgen kann, und die Nacht halbwegs erträglich wird, sage ich „bis morgen!“….

    Viele Grüße, 

    Anna 

    Fernando. Auch heute getroffen.

     

     

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