Tag 3 im Hundelager in Bucov

Eine Woche sind wir wieder in Bucov vor Ort, schauen uns an, was bisher wieder passiert ist, welche neuen Hunde in die Vermittlung aufgenommen werden können und welche wichtigen Aufgaben vor dem Winter angegangen werden müssen. Wir nehmen euch wieder mit auf unsere Reise und stellen hier immer einen Tagesbericht ein, der helfen soll, die Gesamtstituation in Bucov besser zu verstehen. 

Pünktlich heute morgen um 9 Uhr haben wir uns mit dem Tierheimleiter zu einem vor Ort Termin in Bucov getroffen. Wir sind gemeinsam über das Gelände gegangen und haben genau nochmal die Dinge fokussiert, die uns in den Tagen zuvor aufgefallen waren. In den vetkennels sollen nun neue Plastikpaletten aufgestellt werden, die leichter als die bisherigen Holzpaletten sind und somit auch besser gereinigt werden können, vor allem auch darunter… Ebenso haben wir besprochen, in welcher Art und Weise ein Arbeitsort für unsere Tierärzte geschaffen werden könnte, denn sie stehen bei Wind und Wetter draußen.  Es ist nun angedacht, dass in der Nähe der Container ein Holzhaus errichtet wird. Wir hoffen, dass dieser Plan bald auch umgesetzt wird.  

 

Vet Bratur war heute auch wieder vor Ort und hat den gesamten Vormittag kastriert. Die Hunde werden aus den Kennels in den Transportwagen zum Vetgebäude gebracht, wo sie dann warten, bis sie narkotisiert werden.  Dicht an dicht sitzen sie dort im kleinen Wagen, alle warten einfach ab…

Wir haben dann bis 13 Uhr weiter Hunde erfasst, danke an Katja und Cindy, mit denen es wirklich fix und gut strukturiert geht. 

Um 13 Uhr haben wir uns mit Catalina, Mihaela und einem Fahrer sowie dem Hundetransporter aus Bucov auf den Weg nach Campina gemacht. Ich hatte Mihaela darum gebeten, dass wir dort einen Termin vereinbaren, damit ich den Ort kennenlerne, von woher wir die Hunde aufgenommen haben, um sie vor ihrem frühzeitigen Tod zu bewahren…
Dort angekommen machten wir erst mal einen Rundgang. Das Gelände ist nicht sehr groß, das Eingangstor ist blickdicht, sehr groß, oben säumt Stacheldraht. Wir haben 4 Kennelkomplexe, Teile davon sind aus sehr gutem Material gebaut, andere sind nur behelfsmäßig mit Maschendrahtzaun umspannt. Die Flächen, auf denen die Hunde leben, sind alle betoniert. Alle Zwinger haben Teilüberdachungen, manche sind ganz überdacht.

Auf dem Gelände steht zentral ein Gebäude, das einen Strom und Wasseranschluss besitzt und komplett gefliest ist. Hier sollte wohl eigentlich der Tierarzt arbeiten können, der Tierarzt dort registriert aber lediglich nur die Hunde, es wird weder kastriert, noch geimpft, noch medizinisch behandelt. Es fehlt das Geld und warum auch – die Hunde werden nach circa 4 Wochen dort getötet. Die Tötung erfolgt nach Angaben des Vize Bürgermeisters so, dass die Hunde narkotisiert und dann umgebracht werden. Wie das genau aussieht, wollte uns niemand mitteilen, uns wurde lediglich der Raum gezeigt, in dem das passiert. Man sagte uns ehrlich, dass es bisher keine anderen Lösungen gibt und man die Hunde nicht stapeln kann und sie dann immer häufiger kämpfen. Es arbeiten dort 4 Leute, 2 davon fahren täglich als Hundefänger raus, um die Straßenhunde in und um Campina einzufangen.  

Die Hunde waren teilweise in sehr schlechten Zuständen. Teile von ihnen waren an Staupe erkrankt, andere hatten klare körperliche Handicaps. Eine kleine Hündin war nahezu kahl, konnte nicht mehr laufen. Schnell war klar, sie hatte die Hüfte völlig gebrochen, Tierärztin Catalina vermutete einen Autounfall. Wir haben auf Anhieb direkt 4 tragende Hündinnen entdeckt, bei einer Hündin fehlte eine Pfote, die Wunde schien sehr frisch. Sehr sehr kleine Hunde saßen in Zwingern mit riesigen Rottweilern, Rüden und Hündinnen waren nicht getrennt, es vermehrte sich alles munter.

Es gab eine Ecke mit Welpen. Hier fanden wir einen Wurf mit mutterlosen Welpen, Augen geschlosssen, sie waren voller Zecken und anderem Getier…Sie schrien, weil sie so Hunger hatten. Mihaela packte sie kurzerhand ins Auto und hat sie noch heute Abend auf eine Pflegestelle gefahren. 

Die Böden dort waren sehr dreckig, die Hundehütten teilweise völlig baufällig, viele bestanden nur aus Brettern. Das Gespräch mit dem Bürermeister ergab zum einen, dass man mit völligen Vorurteilen behaftet ist – das ging von „rumänische Hunde werden in deutschen Tierversuchslaboren eingesetzt“ bis zu „Rumänische Hunde landen in der Suppe in Deutschland“… Das konnten wir durch Mihaelas Hilfe schnell ausräumen. Auch stellen wir fest, dass das Wissen darüber, wie ein Tierheim geleitete und organisiert wird, völlig fehlt. Das gab der Vize Bürgermeister auch sehr offen zu. Sie seien auf externe Hilfe angewiesen, weil sie selber gar keine Ansätze hätten, wie sie das Problem der vielen Hunde lösen könnten. Natürlich fehle auch an allen Ecken das Geld, um etwas zu verbessern, um die Hunde besser zu versorgen…

Mein persönlicher Eindruck ist, dass der Vize Bürgermeister sehr klar erkennt, dass Töten gar keine Lösung ist und dass man auch Campina so leiten kann, dass es kein hoffnungsloser Ort ist, der für alle Hunde zu Endstation wird.  Ich habe nun alle möglichen Infos und Daten in der Tasche und wir werden gemeinsam ausgiebig im Vorstand besprechen und berechnen. Ich habe vor Ort direkt auch einiges an Ratschlägen gegeben, was sie sofort und ohne Geld gut umsetzen können…

Natürlich sind wir nicht mit leeren Autos zurückgefahren. Zusammen mit Mihaela und Catalina haben wir 45 Hunde ausgesucht, die uns mit nach Bucov begleiten durften.  Hier bedanken wir uns nochmal bei Herrn Sandu, der uns das Fahrzeug bereitgestellt hat und der sofort eingewilligt hat, dass erneut Hunde aus der Tötung Campina nach Bucov gebracht werden dürfen.  Wir haben mediz. Notfälle mitgenommen, tragende Mamas, kleine freundliche Hunde, die eine gute Chance auf Vermittlung haben und  noch ein paar mehr Schätze, die nun in Bucov sind. 

In Bucov angekommen haben direkt alle vor Ort mit angepackt. Alle Hunde wurden mit Ohrmarke gelistet, entfloht ( so viele hatten Zecken und Flöhe…) und dann so aufgeteilt, wie es am besten war. Kranke Hunde in die Vetcontainer, zwei schlimme Notfälle hat MIhaela direkt in die Klinik gebracht, die Saugwelpen auf eine Pflegestelle. 

Ankunft in Bucov
Hundeliste…
Tierärztin Irina spendet Trost….
Alle warten geduldig…

Auf der Fahrt von Campina nach Bucov ging mir einiges durch den Kopf.. Hättest du jemals gedacht, dass du mal aussuchen musst? Dass du Hunde gerne nach Bucov holst? Dass du, wenn man aus dem Transporter auf dem Hof in Bucov aussteigt, daran denkst, dass sie jetzt wenigstens eine Chance haben? Dass Bucov Hoffnung schenkt? Dass wir hier Hunde herholen können, um ein Sprungbrett in ein besseres Leben bieten zu können? 
Nein, hätte ich alles vor zwei Jahren noch gar nicht gedacht. Da dachte ich eher: Bucov, muss man einfach irgendwie überleben, schafft nicht jeder, hauptsache raus…Ja, schön ist es hier nicht unbedingt für jeden und meine eigenen Hunde würde ich hier nicht unterbringen wollen. Aber wir haben hier Chancen! Wir können hier mittlerweile arbeiten. Unsere Tierärzte sind da. Die Tierheimleitung zieht mit. Mihaela hat ein Büro, wir können am Computer arbeiten, wenn ein Notfall ist, wir können drucken. Wir haben Hundewagen, Nassfutter, Trockenfutter, weiche Tücher, Hundeboxen. Man kann sich hier helfen, man kann eine Transferzone sein für die, die jetzt viel Hilfe brauchen und dann eines Tages in eine bessere Welt reisen können.  Das wurde mir jetzt nach und nach klar. Bin überrascht, was doch alles so möglich ist, weiß aber auch: Steter Tropfen höhlt den Stein, nicht aufgeben, wie die Oldie Hunde hier usw…

Ich bin heute von halb 9 bis 19 Uhr zwischen Bucov – Campina – Bucov hin und her gewandert, zwischen den Tierschutzwelten sozusagen, bin hundemüde und habe 140 versch, Hunde und Bilder im Kopf, aber eine Sache muss ich noch loswerden. Es ist unfassbar, was Mihaela leistet und schafft. Sie war heute vor uns in Bucov, schon morgens war sie dort und hat für den kommenden Transporte Hunde vorbereitet. Sie war mit in Campina, sie hat schwierige Gespräche mitbegleitet, sie hat mit entschieden, welche Hunde kommen. Sie hat die komplette Ankunftsabwicklung in Bucov mit uns gemacht, sie ist nachdem wir gefahren sind, zur Pflegestelle und zur Klinik gefahren, um die Hunde zu verteilen. Sie hat zu Hause viele Tiere, die sie versorgt. Und ich wette, dass sie jetzt auch wieder am Rechner sitzt und arbeitete…Mihaela macht das dort schon so viele Jahre, sie hat so viel erlebt und mitgemacht, sie wurde so oft vertröstet und enttäuscht, aber sie gibt nicht auf. Ich weiß nicht, woher sie diese Kraft nimmt, wie sie ihre Augen immer offen halten kann, und sieht, wo es welche Ansätze gibt…Ich hoffe, dass uns Mihaela noch viele Jahre begleiten wird, denn sie erreicht so viel, viele kleine Dinge, die dann dazu führen, dass man mit 45 Hunden aus einer Tötung in Bucov steht und sich Pläne macht, wen man direkt morgen kastrieren lässt. Danke Mihaela!

2. Tagesbericht aus dem Hundelager in Bucov

Eine Woche sind wir wieder in Bucov vor Ort, schauen uns an, was bisher wieder passiert ist, welche neuen Hunde in die Vermittlung aufgenommen werden können und welche wichtigen Aufgaben vor dem Winter angegangen werden müssen. Wir nehmen euch wieder mit auf unsere Reise und stellen hier immer einen Tagesbericht ein, der helfen soll, die Gesamtstituation in Bucov besser zu verstehen. 

Einmal eingefunden, geht es am zweiten Tag schon viel strukturierter und fokussierter an die Arbeit. Das Wetter heute war völlig anders, 20 Grad und Nieselregen…Gerade für frisch geimpfte Hunde sind diese Temperaturschwankungen eine besondere Belastung. Aber es ist klar: Bei weniger Hitze arbeitet man selber wesentlich wacher. 

Tierärztin Irina war bereits am Morgen im Tierheim, sie impfte neu ankommende Hunde und bereitete erste Hunde für den bald anstehenden Transport vor. 

Heute bin ich auf einen Kennel mit vielen älteren Hunden gestoßen, darunter auch Tamburin…Er hat mich sehr berührt mit seiner Art, mit seiner Art mit der Lage vor Ort um zu gehen.

Und auch YUSUF hat mich heute völlig aus den Socken gehauen…
Mir war nicht direkt klar, dass es YUSUF ist, aber als ich in die Galerie schaute und sah, wie er heißt, wurde mir klar, dass es der tolle Kerl sein muss, den ich auch im Dezember bereits dort angetroffen hatte.  YUSUF hat eine wunderbare Austrahlung und er ist trotz der Gesamtsituation sehr entspannt, fröhlich, locker und freundlich. Als ich in diversen Hütten rumkrabbelte, um andere Hunde kennenzulernen, saß er entspannt neben mir, als ob das das Normalste der Welt sei. Hauptsache mit dabei, am Menschen dran…

Ein wundervoller Hund – der schon viel zu lange dort sitzt!

Heute Mittag um 12 Uhr hatten wir uns auf einen Termin mit dem Vize – Bürgermeister und Herrn Sandu ( Tierheimleiter) in dessen Büro geeinigt. Auch Sandra Gulla, Vorsitzende des Hamburger Tierschutzvereins, die das Hundelager in Bucov nun auch schon einige Jahre kennt, war bei dem Gespräch mit dabei. Hier ging es vor allem darum, wichtige Dinge anzusprechen, die wichtig für eine gemeinsame Fokussierung der Zukunft sind. Wir haben (wie jedes Jahr) unsere Hilfe in Zahlen dargestellt, haben deutlich gemacht, dass wir gerne helfen und sehr positiv über die bisherige Entwicklung gestimmt sind. Uns wurde zugesagt, dass wir gerne einen Bericht über unsere Arbeit vor Ort zusammen mit Aniela und Mihaela abstimmen können, der dann in der örtlichen Zeitung erscheinen soll, um deutlich zu machen, was alles in Bucov passiert, aber auch um deutlich zu machen, dass die Stadt Ploiesti sehr dankbar ist, uns an ihrer Seite zu haben. Sie wissen, dass sie Bucov nicht alleine stemmen können und auf Hilfe angewiesen sind. Das war ein sehr guter Zuspruch und zeigte uns, dass unsere Arbeit, die anfänglich sehr skeptisch beäugt wurde, langsam an Wertschätzung gewinnt. Ebenso wurde angestrebt, dass nur ein gemeinsames Treffen mit allen Bürgermeistern des Kreises Prahova einen wirklich Fortschritt im Punkto externe Kastrationsaktionen in den Dörfern zielführend sein kann. Jedes Dorf muss dafür sensibilisiert werden, dass nur durch Kastration das Straßenhundproblem gelöst werden kann. Hierbei wurde angedacht, dass die örtlichen Poststellen dann entsprechend Infos auslegen könnten, wenn erneut eine Kastrationsaktion ansteht. Wir haben unsere Hilfe dazu angeboten und werden hier sicherlich finanziell unterstützen können, die Organisation muss jedoch vor Ort stattfinden. 
Morgen werden wir Campina besuchen. Ich möchte den Ort kennenlernen, von dem wir bisher 350 Hunde nach Bucov geholt haben. Die ersten Hunde aus Campina sind nun kastriert und fertig mit der Impfung, einige sind bereits in der Galerie. 
Der Vize Bügermeister von Ploiesti hat auf Bitte von unserer Seite dazu den Vize Bürgermeister von Campina telefonisch kontaktiert und wir konnten einen Termin für morgen 14 Uhr ausmachen, an dem er auch anwesend sein wird. Wir werden sehen, was wir erreichen können im Gespräch. Aktuell befinden sich 70 Hunde circa wieder in Campina, Mihaela wird uns ebenfalls begleiten. Wichtig ist: Campina muss selbst tätig wird, um in ihrem Bereich ( der schließlich 60km von Bucov entfernt ist) eine Lösung für die Hunde zu finden. Wir können beraten und Kontakte herstellen. Wir berichten morgen, ich bin jedenfalls schon sehr sehr gespannt.

Morgen um 9 Uhr treffen wir uns mit Herrn Sandu, um in Bucov einen Rundgang zu unternehmen, um nochmal einzelne Dinge anzusprechen, die uns sehr positiv oder aber auch als verbesserungswürdig aufgefallen sind. Hier wird vor allem thematisiert werden, wie unsere Tierärzte im Winter dort trocken und geschützt arbeiten können. Ebenso werden wir die vetkennel Situation durchsprechen. Wir haben eine gute und ehrliche Ebene gefunden, sprechen Ideen an und schauen, inwieweit sie im Gesamtkontext umgesetzt werden können.

Ein vollgepackter Tag mit viel Input, guten Ideen, Hoffnungen…Mein Kopf ist voller Gedanken, ich springe von alten Hunden, neuen Liegeflächen in den vetkennels zum morgigen Besuch in Campina. Es flimmert ein wenig, aber ich habe mich daran gewöhnt, dass wenn man hier vor Ort ist, anders denkt, anders fühlt und einfach ein wenig absorbiert wird, von all dem, was rundrum passiert. Früher hat mich das nervös gemacht, manchmal sogar gestresst. Heute weiß ich: Diese Reisen kosten Kraft, spenden aber noch mehr Ideen, Energie und realistischen Aktionismus, was mich auf meinem bisherigen Tierschutz Weg immer getragen hat. Ich bin so gerne hier!

Meinen Bucov Tag habe ich abgeschlossen mit einem Besuch bei BARNE, einem wunderbaren Kerl, der eine einzigartige Souveränität und Coolness besitzt. Und das nach mehr als zwei Jahren im Hundelager. 

Katja und ich stellen nun noch einige Hunde ein, die dringend in die Galerie sollten. Bis morgen!

 

1. Tagesbericht aus dem Hundelager Bucov…

Eine Woche sind wir wieder in Bucov vor Ort, schauen uns an, was bisher wieder passiert ist, welche neuen Hunde in die Vermittlung aufgenommen werden können und welche wichtigen Aufgaben vor dem Winter angegangen werden müssen. Wir nehmen euch wieder mit auf unsere Reise und stellen hier immer einen Tagesbericht ein, der helfen soll, die Gesamtstituation in Bucov besser zu verstehen. 

Tag 1 – immer ein Angang und ein mulmiges Gefühl

Heute morgen früh ging es nach dem Frühstück zusammen mit Katja, Manon, Helen, Klaus, Lynn, Cindy und Sandra Gulla, die ja schon seit einer Woche hier ist, Richtung Bucov ins Hundelager.  Wie immer machen wir alle gemeinsam einen Rundgang, erklären den freiwilligen Helfern, die uns begleiten, viele Details, und versuchen die ersten Eindrücke ein wenig leichter zu machen. Die Lautstärke, die Masse an Hunden…nicht jeder steckt das einfach so weg und auch mich berührt es immer wieder sehr, wenn ich dort bin, obwohl ich schon so viele gemeinsame Rundgänge hatte…

Leider haben wir direkt im ersten Kennel einen toten Hund gefunden, den wir natürlich sofort dort raus geholt haben. Somit waren unsere Begleiter direkt in der Bucov Realität angekommen. 

Mein erster Gesamteindruck:
Alle Hunde hatten Wasser um 9 Uhr. 
Alle Hunde hatten die Möglichkeit, sich in den Schatten zu legen.
Alle Hunde wurden ausreichend mit Futter versorgt, mir sind keine signifikant dürren Hunde begegnet, die darauf schließen lassen würden, dass unzureichend gefüttert würde…

Viele neue Arbeiter sind dort, alle haben etwas zu tun gehabt und hier scheint auch die Tierheimleitung mehr einwirken zu können…Heute haben einige Arbeiter weiterer Zwinger gereinigt, was an vielen Stellen dringend nötig war. 

Unsere eine Hundekarre hatte einen ziemlich Platten und auch die Wasserkarre war nur einseitig bereift, was dringend gelöst werden sollte. Kurzerhand fuhr Klaus mit einem der Arbeiter los, um das Reifenproblem zu lösen. Nach knapp einer Stunde war alles erledigt und die beiden Karren war wieder fahrtüchtig. Danke an Klaus! 

Dieser ältere Kerl hat es leider nicht geschafft, er ist nach wenigen Stunden verstorben…

Wir haben heute in zweier Teams Hunde für unsere Galerie erfasst, unsere grünen Wassertröge gereinigt und Hütten von Kot und Dreck befreit. In die Arbeitsabläufe der Arbeiter vor Ort greifen wir bewusste nicht ein, denn wenn wir nicht mehr dort sind, muss ja eben auch Wasser- und Futterversorgung gewährleistet sein.  

Wi

Wir sind nun alle ganz schön platt von der Hitze und müssen uns langsam vortasten, damit wir nicht direkt nach den ersten zwei Tagen völlig platt sind…Wir stellen jetzt die ersten neuen Gesichter in die Galerie und hoffen, dass auch sie bald eine Chance haben werden.

Schönen Sonntag Abend Gruss aus Ploiesti

Danke für diese supertolle Aktion!

+++ WE MADE IT +++

Eine Gruppe, bestehend aus 15 jungen Erwachsenen, ist die letzten 4 Tage die Via Spluga von Thusis (Schweiz) bis nach Chiavenna (Italien) gelaufen. Die Wanderung sollte eine Spendenwanderung für Kastra-Spenden sein.

Nach über 70 Kilometern, unzähligen Höhenmetern, brennender Hitze und der ein oder anderen Blase ist die Wandergruppe am Ende der Via Spluga in Chiavenna angekommen!

Eine tolle Leistung! Herzlichen Dank im Namen des ProDogRomania Teams!

Wer diese grossartige Aktion mit einer Spende würdigen möchte, kann dies gerne über den nachfolgenden Link tun. 21€ kostet eine Kastration und hilft uns so sehr, dass wir vor Ort einiges ändern können!

 

PDR Teammitglieder reisten nach Ploiesti

Start in ein neues Leben!

WUHU!
Auch diesen Freitag konnten wir wieder Hunde aus Baile Herculane auf den Weg nach Deutschland bringen…
Und die Freude war und ist riesig!!!

SASCHO – hat es endlich geschafft!! Nach fast 3 Jahren Tierheim!


JASCHA…- nach fast 2 Jahren Tierheim!


BRUNO – nach fast 1.5 Jahren dort…

…und noch viele mehr waren dabei, die es sich wirklich verdient haben!!

http://prodogromania.de/…/gescha…/Baile-Herculane_03-08-2017

Danke an unsere Adoptanten, Pflegestellen und Ticketspender, die wie immer alles geben!

Danke an
das Tierheim Andernach
&
das Tierheim Rüsselsheim!

Wie wunderbar, dass sie nun alle endlich losleben können!