In Baile Herculane geht es stetig voran.

Wir sind so froh, dass beide Hundehäuser schon fast fertig gestellt sind und die Hunde jetzt einen Schutzraum haben bei den Schneemassen. Mishu versucht jetzt, so gut es geht, weiterzubauen. Betonierungsarbeiten können aktuell nicht getätigt werden, dafür ist es viel zu kalt und nass.

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Futter für Ploiesti

Durch den Wintereinbruch benötigen die Hunde jetzt mehr Futter als vorher.

Die Lage ist entsetzlich, denn es werden derzeit wahnsinnig viele Hunde in Ploiesti eingefangen und von Hundefängern wahllos in irgendwelche Zwinger geworfen, wo es dann schlimme, oft tödliche Kämpfe gibt.

Laut Aniela befinden sich momentan rund 1300 Hunde im Tierheim.

Ein weiteres wichtiges Problem ist das mangelnde Trockenfutter. Die Tierheimleitung lässt hauptsächlich rohe Fleisch-Abfälle und Knochen, an denen viel zu wenig Fleisch ist, füttern. Knochen splittern und es fehlt an Nährstoffen. Durch den Wintereinbruch in Rumänien benötigen die Hunde mehr Futter, damit sie den Temperaturen und Umständen besser aushalten können. Der Körper braucht jetzt mehr Energie um überleben zu können.

Hier könnt ihr spenden:

http://www.helpedia.de/spenden-aktionen/futter-ploiesti2

Vielen Dank für eure Hilfe.

Futter

Zurück, aber ganz nah bei den Hunden.

Heute wünscht euch ROSE einen entspannten Abend.
Trubelige Tage liegen hinter uns, wir müssen die Bilder aus Ploiesti alle noch verarbeiten.
Es ist schon komisch, jetzt hier wieder in Deutschland zu sitzen und zu wissen, dass all diese tollen Hunde, die wir kennen lernen durften, jetzt noch dort sind und jeden Tag ums Überleben kämpfen müssen.
Wir lassen euch Fellnasen da draußen nicht im Stich und werden alles dafür tun, dass es euch dort Schritt für Schritt ein wenig besser gehen kann.

Macht’s gut und bis morgen,
euer ProDogRomania e.V. Team

www.prodogromania.de

Rose
Rose

Danke!

Danke an die tollen rumänischen Pflegemamas, die Aniela immer wieder in Notfällen aushelfen!
Ihr macht tolle Arbeit und gebt den Schwächsten eine Chance!   

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Gespräch mit dem Vize-Bürgermeister von Ploiesti

Für uns völlig unerwartet (und deshalb waren wir auch in Arbeitskleidung…), wurden wir nach der Besprechung bei der Tierheim- und Zoo-Leiterin Frau Laura Moagher zum Vize-Bürgermeister von Ploiesti geladen.
Wir möchten Euch vom Inhalt dieses Gesprächs berichten:

– Mihaela eröffnet, indem sie unsere Hilfe anbietet, um Massen-Tötungen zu verhindern.
– Frau Moagher möchte an dem Plan für ein großes, neues Tierheim festhalten, da sie Bucov als Schandfleck in Nähe ihres Zoos sieht.
– Ein weitläufiges Industriegelände stände zur Verfügung.
– Die Stadt hat das Projekt jedoch aus finanziellen Gründen gestoppt.
– Laut dem neuen Gesetz sollen alle Straßenhunde bis Ende 2014 von der Straße verschwinden.
– Besitzerhunde (die ebenfalls auf der Straße leben) müssen ab März bis Ende 2014 gechippt, registriert und Mischlingshunde kastriert sein.
– Es gibt ca. 5000 Straßenhunde in Ploiesti (sehr grobe Schätzung).
– Vom Veterinär-Chef wurden wir informiert, dass der Bürgermeister die Euthanasie nicht ablehnen wird.
– Im neuen Tierheim soll Platz für 4000 Hunde sein.
– Wir haben unsere weitere Unterstützung für das Tierheim zugesagt, sowohl für das alte, als auch für das neue Tierheim in Form unserer bisherigen Hilfe und für den Bau neuer Zwinger auf dem alten Gelände, um Euthanasie zu verhindern (da eine schnelle Fertigstellung eines neuen riesigenTierheim utopisch erscheint).
– Da wir davon ausgehen, dass der Bau niemals bis zum von der Stadt geplanten Sommer 2014 starten wird (sowohl aus finanziellen, als auch administrativen Gründen), und somit die 4000 Hunde bis Ende des Jahres, weder in Bucov, noch im neuen Tierheim, untergebracht werden können, ist eigentlich die logische Schlussfolgerung, dass man mit Tötungen rechnen muss.
– Die Frage des Bürgermeisters war u.a. ob wir noch mehr Hundehütten liefern könnten.

Wir müssen auf jeden Fall auf der Hut sein, nicht alles für bare Münze nehmen, und weiterhin Bucov unterstützen so gut es geht. Wir müssen da richtig Gas geben, damit wir ernst genommen und als Partner angesehen werden.

BM

Futterfinanzierung

Neben dem Trockenfutter bekommen die Hunde auch noch diese Fleischabfälle.
Leider kommt es bei der Fütterung von Fleisch wesentlich häufiger zu heftigen Beißereien, was wir heute auch ständig beobachten konnten. Es ist echt übel und schwer zu ertragen. Viele Hunde werden schwer verletzt bei diesen Auseinandersetzungen, tragen Wunden und tiefe Narben davon. Häufig werden auch Augen und Ohren stark verletzt.
Aktuell ist dieses Fleisch aber von Nöten, weil wir nicht in der Lage sind, Trockenfutter für den ganzen Monat zu finanzieren. Unsere Lieferungen halten stets 3-4 Tage, dann ist alles Futter verbraucht.

Wir suchen daher noch dringend lieben Menschen, die sich mit einem kleinen Dauerauftrag monatlich beteiligen wollen, so dass wir mehr Futter bestellen können.
Alle Infos findet ihr dazu hier:
http://prodogromania.de/hilfe/futter-spenden/IMG_0583

Kastrationstag in Ploiesti

Heute war der erste von drei aufeinander folgenden Kastrationstagen.
Es konnten 35 Hunde kastriert werden. 
Morgen und am Mittwoch ist das Kastrationsteam ebenfalls vor Ort.
Alle kastrierten Hunde werden in diese Innenzwinger gelegt, damit sie in diesen aufwachen können.
Wir haben Dr. Bratur kennen gelernt und haben einen sehr positiven Eindruck. Er arbeitet sehr verantwortungsvoll und hat eine sehr gute Einstellungen bezüglich der Streunerproblematik.

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Einladung bei der Veterinär-Behörde

Heute waren Anna und ich beim obersten Chef vom Veterinäramt vom Bezirk Prahova eingeladen. Aniela und Mihaeala sind bisher noch nie zu ihm vorgedrungen.
Das war nur möglich weil ProDogRomania so viel in das Tierheim investiert hat. Aniela und Mihaeala waren natürlich auch dabei, sonst hätten wir kein Wort verstanden.

Besprochen/informiert wurde:
– ab 15.03. bis 31.12. müssen Besitzer ihre Hunde registriert und kastriert haben (außer Rassehunde, aber die gibt es hier nur selten)
– Die DSV Behörde wird ein Formular zur Verfügung stellen, auf dem sämtliche PDR Lieferungen vom Tierheim quittiert werden. Dadurch dann das Tierheim oder der Bürgermeister später nicht verleugnen, welche Leistungen wir erbracht haben, wenn es um Genehmigungen und Zugeständnisse geht
– Der Bürgermeister wird nie auf das Euthanasie-Recht verzichten, er wird immer vorgeben, dass das Gesetz verlangt, dass alle Straßenhunde von der Straße verschwinden. Laut dem DSV Chef sollen wir beim Bürgermeister auch gar nicht davon anfangen, das wäre aussichtslos und taktisch nicht klug!!
– Wenn wir das Tierheim (das aus allen Nähten platzt) erweitern wollen, dann wäre das sicher gut, MUSS aber vom Bürgermeister genehmigt werden
– Das trifft auch auf ein kleines Gebäude zu, das so dringend benötigt würde und über das wir dann verfügen könnten
– Einzig Zwingerunterteilungen (um weitere tote Hunde zu vermeiden) sind ohne Genehmigung möglich
– Das Tierheim können wir nicht übernehmen. Bucov ist das Tierheim vom ganzen Kreis Prahova. Dort laufen alle Fäden zusammen, auch die Hundefängeraktivitäten, von demher wird das Tierheim nicht an irgendwelche Organisationen übergeben. Dass der DSV Chef oder der Bürgermeister zu dieser Idee beim ersten Mal nicht sofort ja und Amen sagen, war klar, da müsste man eine lange Zeit konstant darauf zu arbeiten und zeigen dass wir zuverlässig und strukturiert arbeiten
– das Problem ist, dass alle Straßenhunde von der Straße müssen und Bucov überfüllt ist. Es gibt nur 2 Möglichkeiten: Euthanasie oder: expandieren und Besitzerhunde kastrieren, damit Straßenhunde erst gar nicht gezeugt werden (weil die Welpen ausgesetzt werden und auf der Straße landen). Doch wir waren gewappnet und haben unser Programm vorgestellt, von Spenden Kastrations-Gutscheine für arme Rumänen zu finanzieren, die ihre Hunde sonst nie kastrieren könnten. Die Idee fand beim DSV Chef Anklang
– Der DSV Chef versucht nun einen gemeinsamen Termin beim Bürgermeister zu bekommen.
Das wäre super wichtig für uns.
Wir können nur hoffen, dass dies gelingt.

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