traian

Traian

Ich heiße Traian und ich bin zwischen zwei und drei Jahren alt…ich war cirka sechs Monate im Bukov Shelter in Ploiesti. Das war ein Stress , ständiger Lärm, hygienische Probleme, Kampf ums Futter. Mamchmal mussten auch verletzte Tiere aus meinem Zwinger geholt werden. Ich hielt mich aus allem heraus. Eines Tages beschäftigte sich eine freundliche Dame mit den Hunden des Zwingers , in dem ich lebte. Ich spürte, dass es gut wäre , wenn ich die Dame ,Aniela, auf mich aufmerksam machte. Ich winselte und legte meinen Kopf schräg und rollte meine bernsteinfarbenen Augen….Aniela merkte schnell, dass ich ein toller, mittelgroßer Begleithund bin. Mit Hilfe von deutschen Freunden schaffte ich es auf die Vermittlungsseite von ProDogRomania e.V. Da sahen meine Menschen Fotos von mir, sie entschlossen sich zur Adoption.
Am 18.07. wurde ich auf den Weg geschickt . Am 21.07. haben mich Manuela und Heinz aus Marsberg abgeholt. Ich war voller Panik …und Manuela und Heinz entsetzt. Noch nie hatten sie einen solch verschüchterten, dünnen und filzigen Hund gesehen…ich hatte auch Angst…nach und nach hat sich meine Angst gelegt. Jetzt spiele ich täglich und ich weiß, dass ich drei -bis viermal am Tag Futter bekomme ( Hähnchenfilet mit Reis oder Kartoffeln, Wolfsbluttrockenfutter mit Fisch und Pets Remium „chicken“). Inzwischen habe ich eine tolle Figur bekommen, ich bin schlank, nicht mehr so dünn, meine Lücken im Fell sind auch weg.
Mein normaler Tagesablauf in Dortmund.Von 8 -9.30 Uhr Spaziergang, fressen und ruhen, von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr Hundewiese, da kann ich ganz viel mit anderen Hunden spielen. Wir kämpfen spielerisch, spielen fangen, fangen Bälle. Ich spiele sooo gerne mit dem Ball….die anderen Hunde ( DHS, Labrador ) sind viel ausdauernder als ich. Manchmal merke ich plötzlich im Spiel, wie müde ich bin, dann schlafe ich auch mal kurz auf der Hundewiese…und danach gehts weiter. Nach der Hundewiese gehts zu den Pferden…die Katzen im Stall darf ich nicht!!! jagen, das finde ich blöd! Ich gehe mit den Pferden spazieren und suche mit meinen Menschen die Pferdewiese nach Mist ab. Abends bin ich dann schön müde. Machmal muss ich abends laut winseln, dann fühle ich mich ans Lager erinnert.
Ich bin von Anfang an stubenrein gewesen, Auto zu fahren habe ich auch gelernt. Vor dem Bäcker kann ich mal kurz warten, dafür werde ich immer sehr gelobt. Wenn ich mal alleine bleiben muss, halte ich das gut durch, denn ich fühle, dass meine Menschen wieder kommen, sie lassen mich nicht im Stich. Besucher mag ich auch, die werde alle fröhlich empfangen.
Mein Hobby sind Ball-, Such – und Apportierspiele. Manchmal nehme ich ein kleines Stofftier , meinen geliebten Teufel, gleich mit. Wir freuen uns alle so,dass wir zusammen sein können.
Meine Ängstlichkeit hat sich gelegt, nur im Dunkeln bin ich immer noch sehr vorsichtig.
Euer Traian.