Fred

Fred

Hallo, ich bin`s – der FRED, wegen meiner Figur auch liebevoll Knutschkugel und Mozartkugel genannt!
Bis vor wenigen Wochen lebte ich als Strassenhund in Baile Herculane…meine Unterkunft war der Eingangsbereich eines leerstehenden Hotels. Dort habe ich geschlafen und tagsüber war ich in den Strassen unterwegs, um mir Futter zu beschaffen. Eines Tages kam Mishu vorbei, machte Fotos von mir uns stellte sie ins Internet…Frauchen Yvonne hat sie gesehen und sich sofort in mich verliebt!
Da ich mit meinen ca 10-12 Jahren schon zum älteren Semester gehöre, fragte sich Yvonne ob es wohl gut sei mich aus meinem Lebensbereich zu reissen und in ein Haus zu setzen, doch die ProDogRomania-Leute haben sie überzeugt, dass auch ein älterer Strassenhund alles lernen kann, was das Leben in einer Familie so mit sich bringt und dass es gerade für einen alten Streuner immer schwieriger wird auf der Strasse durchzukommen. Also entschied sich Yvonne, mich nach Deutschland zu holen. Eigentlich sollte ich ja schon vor längerer Zeit mit dem Flieger anreisen, mein Ticket hatte ich schon und ich stand sogar schon fertig für die Reise in meiner Box am Flughafen, doch leider ist bei der Fluggesellschaft ein Fehler passiert und ich durfte nicht mitfliegen. Oh weh, was war ich traurig und mein Frauchen erst, denn nun mussten wir nochmal fünf Wochen warten, bis ich endlich die Reise zu ihr antreten durfte.
Aber dann war es endlich soweit, mit einigen anderen Hundekumpels machte ich mich auf die Fahrt und als wir in Deutschland ankamen, wartete Yvonne schon auf mich! Was war das für eine Freude, wir haben uns gleich gemocht und miteinander geschmust, so als würden wir uns schon ganz lange kennen.
Jetzt lebe ich in Ollendorf mit Frauchen, Herrchen und drei weiteren Hunden und was soll ich sagen, es ist sooooo toll, denn ich muss nicht mehr frieren sondern darf auf dem Sofa oder im warmen Bett schlafen, bekomme jeden Tag ein gut gefülltes Näpfchen und ganz viele Streicheleinheiten…so einen Altersruhesitz hatte ich mir schon lange gewünscht und mein Frauchen hat ganz schön gestaunt, wie schnell ich mich im neuen Zuhause und im Hunderudel zurecht gefunden habe.
So, das war`s von mir, jetzt gehe ich noch ein bisschen nach draussen in den Garten, das ist spannend, denn auf der anderen Seite vom Zaun leben so grosse braune Tiere, die muss ich mir mal genauer anschauen. Sie fressen Gras und bellen können sie auch nicht, Frauchen meint, das sind Schafe!
Was ein Glück, dass die nicht auch noch mit im Haus wohnen, das wäre doch ganz schön eng!