Alle Beiträge von Nadine

‼️SOS für SHELDON 😢

Der kleine Kerl ist völlig am Ende und wird nicht mehr all zulange durchhalten können. 🙁
Er ist viel zu dünn, kommt nicht wirklich ans Futter und sitzt in der Hütte.
SHELDON ist sehr unsicher, erstarrt zu Eis, wenn man ihn berührt, aber er schnappt nicht.
Er lässt es einfach über sich ergehen.
WICHTIG:
Sheldon braucht erfahrene Menschen, die bereits Angsthunde bei sich hatten und wissen, dass auch mit diesen Hunden gearbeitet werden müssen und es nicht ausreicht, wenn man dem Hund „nur“ Zeit lässt. Es muss aktiv an der Angst gearbeitet werden und man muss in der Lage sein, einen solchen Hund aus seiner Angstspirale zu befreien. Er braucht positiven input, Interaktion und Vorbilder.

Seine Daten:
Rüde
geb. ca. 2015
Größe: 30cm
viel zu dünn!!

Kontakt: info@prodogromania.de

Ein neuer Tag…

dieser Tag heute erschien wie 2 Ewigkeiten, was zweierlei sagt: zum einen, dass ich das Konzept „Ewigkeit“ nicht verinnerlicht habe, zum anderen, dass wirklich viel passiert ist und wir alle heftig gearbeitet haben. Darum wird der Bericht heute kurz und knackig.. wir haben noch ein straffes Programm in den nächsten Tagen … körperlich und emotional.

Wie jeden Tag gab es 2 Rundgänge… den ersten, um Notfälle schnell finden zu können, den zweiten, um Hunde zu suchen – und zu finden -, um denen, die es nicht so leicht habe, etwas Ruhe und betreutes Essen und Trinken zu ermöglichen.

Zwei tote Hunde waren heute zu beklagen, dafür haben wir aber auch etliche Hunde wieder gefunden die lange Zeit als vermisst galten.

Die super Nachricht: unsere kleine dicke BIFI hat heute nach der Beissattacke riesiges Glück gehabt, denn sie wird ganz bald ausreisen können. Sie hat einen Platz gefunden. HURRAA!!!!!!!!!!!!!!

Für Mobbingopfer Taylor, dem wir auch heute wieder helfen mussten gibt es einige Anfragen.. es läuft…

Der größte Teil des Tages bestand aus elendiger Schlepperei… Wasser, Futter(auffüllung) und Stroh… das Ergebnis am Abend war eine fast unheimliche Stille, die sich über das Shelter legte…. die Hunde schienen das erste Mal seit Tagen auf eine besondere Weise… ja, zufrieden. Es war ganz ruhig, als wir das Gelände verließen… ein gutes Gefühl. Auch wenn wir alle völlig erledigt sind (wo sind die Masseure???).

Morgen werde ich mit Stefan und Mihaela nach Campina in die dortige Tötung fahren.. einige Hund dort sind schwer verletzt oder sehr krank und die Zahl der dort einsitzenden Hund nähert sich bedrohlich der, die dann wieder Tötungen auslösen würde… wir werden aussuchen müssen. Ich freue mich nicht darauf, hoffe aber dennoch vielleicht die ersten zarten Kontakte knüpfen zu können, um das Problem einer befriedigenden Lösung zuführen zu können…

und die KANN nicht heissen: immer wieder Hunde rausholen und immer wieder Hunde nachrücken lassen, ohne etwas nachhaltiges zu tun.

Für Montag steht dann noch ein Besuch beim Bürgermeister von Baicoi auf dem Programm…und dazwischen Hunde suchen, Hunden helfen, Wasser, Futter, Stroh… Strukturen verbessern, ausbessern, nachbessern.

Es wird nicht langweilig… hier in Bucov.

Schlaft gut… unsere Nacht wird kurz.

Eure Jill Melanie Stefan und Patrizia ❤

Bucov Tag 2… ein guter Tag

Heute morgen waren wir um 7.30h im Shelter. Die letzten Zipfel der Nacht verschwanden und die Sonne drängte mit Macht an den Himmel… wir hatten einen atmenberaubenden Sonnenaufgang zu bestaunen auf der Fahrt.

In Bucov angekommen zunächst der übliche Rundgang: alle Hunde ok, wo muss das Wasser freigeschlagen werden (es war Nachts sehr sehr kalt), ist jemand in Not , wo müssen wir helfen, welcher Hund braucht eine Tierarzt.

Nachdem keine grösseren Katastrophen zu beheben waren folgte Rundgang Nr.2… diesmal mit Ruhe, mit Zeit, einzelnen Hunden Aufmerksamkeit zu schenken, andere zu suchen, wieder andere wieder zu finden. Mein Weg führte mich zu einem ehemaligen Welpen Kennel, in dem im November so viele kleine Mäuse herum wuselten… erinnert Ihr Euch? Ein Video von ihnen trug den Untertitel „Momente puren Glücks“. Und so war das Glück gleich wieder spürbar, als ich den kleinen schwarzen Hund wieder traf, der Titelbild eines Beitrag gewesen war – er zog sich damals an den Gitterstäben hoch und schaute in die Shelter-Welt… die Welt die für ihn seine ganze Welt war und bis heute ist. Er LEBT!!! Ich hatte das nicht zu hoffen gewagt. Und er wird nun schnell in die Galerie einziehen und hoffentlich bald ein Zuhause finden.

Mittags waren wir alle ziemlich geschafft und haben uns eine kurze Auszeit genommen.. einfach mit den Hunden mitten auf dem Weg in der Sonne auf dem Boden chillen… es war herrlich. Bifi hat uns köstlich unterhalten (oder wir sie?), die anderen Hunde wurden auch beschmust und gekuschelt und wir haben unsere Gesichter in die Sonne gehalten.

Dann nahte der Höhepunkt des Tages: Trapovorbereitungen…. die Hunde wurden gebracht, Ohrmarken wurden entfernt, sie wurden liebevoll ins Auto gesetzt. Paul Popescu höchst persönlich hat sich um die Versorgung gekümmert und als der Transporter vom Hof rollte… rollten bei uns die Tränen.

Der schönste Teil unserer Arbeit lag greifbar vor uns: all dogs save on the road.

Man kann einige Gefühle – gerade die besonders einmaligen und starken – nicht immer in Worte fassen… hier war es genau so. Da war Erleichterung, da war Abschied, es war erhebend, großartige Freude, Erschöpfung… einfach alles gleichzeitig. Vor allem aber: große DANKBARKEIT………..

Dankbarkeit gegenüber all den Menschen, die Teil dieses wunderbaren Vereins, Teil der Kette sind, die ein Rad im Räderwerk sind, die helfen, diese Transporte möglich zu machen und Dankbarkeit selbst dabei sein zu dürfen.

Viel Zeit sich dem hinzugegen hatten wir nicht. Es gab noch viel zu tun. Noch einmal alle Wasser- und Futternäpfe kontrollieren und: STROH nachfüllen. Damit sind wir immer mehr als großzügig, da Stroh hier über Leben und Tod entscheiden kann.

Die kleinen Geschichten am Rande: unsere wunderbare Catalina hat Emma – eine alte Schäferdame – unter ihren persönlichen Schutz gestellt. Emma ist sehr alt und schwer krank, sie darf nun tagsüber im Büro sein, schön warm und mit der besten Betreuung gesegnet. Mich berührt es jedes Mal so sehr… unsere Tierärzte, die so sehr mit HERZ dabei sind.

Als alles erledigt ist sind wir es auch… völlig KO nach 10 Stunden schleppen, wuchten, tragen, konzentrieren, aufpassen.

Die Sonne geht unter und wir sind heilfroh, dass wir abgeholt werden und endlich etwas essen gehen können.

Während ich das schreibe liege ich schon im Bett und ein Auge ist zugefallen………. und das nächste folgt dem gleich.

Ich wünsche Euch eine gute Nacht und danke Euch… wir spüren Eure guten Gedanken und dass Ihr so bei uns seid.

Das hilft mehr, als Ihr denkt.

Bis morgen, Ihr lieben Menschen

Eure

Jill Wolf Melanie Kaske und die Masseurin des Tages Patrizia

P.S. für die Kritiker meiner „zu positiven“ Berichte: ich kann diese Welt und auch die Bucov-Welt nur durch meine Augen sehe und erzählen und mein Blick richtet sich auf das Positive und ja, wir arbeiten jeden Tag an dem, was nicht gut ist und ja, wir haben tote Hunde gesehen, einige, daran war niemand „schuld“. Niemand, der die Kastrationen der Tiere fordert, fördert, durchführt und bezahlt.

Bucov… der erste Tag

Es ist gut, wieder hier zu sein, fast wie nach Hause kommen.

Ich frage mich, ob ich jemals an diesen Ort fahren werde, ohne dass mein Herz deutlich lauter klopft als üblich – Vor-Freude, Anspannung….

Wir haben nur wenige Stunden heute im Shelter und wollen die Zeit effektiv nutzen….

Wie viele Hunde haben wir wiedergesehen, nicht wirklich ein Grund zur Freude…. aber irgendwie doch. Und man kann fast denken, die Freude ist auf beiden Seiten da.

Zunächst verschaffen wir uns einen Überblick in allen Kennels:

Die Hunde stehen alle gut im Futter, auch die, die im November sehr dünn waren sehen heute gut aus. Schön! Beruhigend! Schlimme Hauthunde sehen wir auch nicht, ein paar Einzelfälle, einige latent gefährdet… wir besprechen die Medikamentengabe mit Irina.

Es werden Leckerchen verteilt … Zeit wird verschenkt und ganz ganz viel Liebe.

Bevor es dunkel wird und damit langsam bitter kalt verteilen wir so gut es noch geht Stroh in den Hütten.

Dann fahren wir ins Hotel… wir haben fast 19 Stunden nichts gegessen, kaum getrunken und müssen noch einkaufen.

Unser Herz wird schwer: wir sehen einen kleinen Hund der alleine auf dem Parkplatz rumläuft. Hunger hat er nicht- aber es ist dunkel und kalt und es ist so schwer, ihn dort zu lassen …

Morgen ist ein neuer Tag … für heute sind wir erledigt, reden noch ein bisschen und werden dann schlafen.

Danke, dass Ihr uns begleitet.

Jill, Melanie & Patrizia ❤

Tja, und dann ist da um 22 Uhr noch ein Notruf aus Baile…

… und es durchzuckt mich mal wieder, weil da ja noch jemand ist, an den ich immer so viel denke, der aber leider durch die Anzahl der Notfälle immer wieder in den Hintergrund gerät.
KENNY…
Owtscharka Mix.
Riesig.
Groß.
Imposant.
Und einfach so ein guter und souveräner Typ.

KENNY war voller Tumore, als er zu uns kam, wurde aufwendig operiert und behandelt, nun setzt ihm das Alter und das Eingesperrtsein im Kennel absolut zu.
Auch seine Zeit rinnt wie Sand durch die Sanduhr und er wird nicht mehr jünger werden. 🙁

Wohin mit so einem großen Kerl?
Mit so einem großen alten Kerl, der nicht mehr so fit zu Fuß ist…?
Ich weiß es nicht.
Ich weiß es wirklich nicht.
Und den Mädels in Baile habe ich versprochen, dass ich schaue und gucke und ihn poste. Und dass wir was finden. Ja, das habe ich gesagt…
Und KENNY haben wir gesagt, dass wir alle an ihn glauben und dass er jetzt noch durchhalten muss, ein wenig.
Es ist sau kalt und nass und er steht da im Zwinger….Es ist so gar nicht fair. 🙁

Aber ich poste dich KENNY, weil wir einfach zeigen wollen, dass die Hoffnung niemals umsonst ist. Dass wir für jeden irgendwie eine gute Lösung finden können. Auch wenn man riesig ist und nicht mehr so ganz fit.
Und weil man einfach darauf zählen muss, dass wenn die Not groß ist und die Lösung ganz weit weg, alle irgendwie mithelfen. Sonst würde ich das hier keinen Tag mehr durchhalten.
Ohne die Hoffnung, dass wir etwas verändern können.
Für KENNYS, und RIDERS und RUSTYS.
Für die großen Jungs, die mir so am Herzen liegen.

http://prodogromania.de/bilder/index.php/Notf-lle/Oldies/kenny

Kontakt: info@prodogromania.de

MAKALO war fast kahl, als Mihaela ihn fand. 😔

Viele Wochen hat er im Vetcontainer verbracht und so langsam sieht sein Fell wieder nach Fell aus.
MAKALO möchte nun schnell sein Zuhause finden, damit er nicht mehr nach draußen ins Kalte muss, sondern direkt ins Auto einsteigen kann.
Leider warten schon viele andere Hunde darauf, in den warmen Container zu können…

http://www.prodogromania.de/bilder/index.php/Ploiesti/R-den/R-den-bis-12-Monate/MAKALO

Kontakt: info@prodogromania.de

Neuer ProDogRomania e.V. YouTube Kanal

Ab heute haben wir einen neuen YouTube Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCVf7pON36QoGJqHMXwC43TA
Dort werden wir möglichst viele Hunde aus unserer Galerie mit Videos vorstellen.

Den Anfang hat unsere kleine Antonella gemacht, die ausreisebereit in Rumänien wartet.

Ihre Beschreibung: http://prodogromania.de/bilder/index.php/Sanctuary/Hundinnen/Hundinnen-unter-einem-Jahr/ANTONELLA

Vermittlungsablauf: http://prodogromania.de/vermittlungs-ablauf/

Pflegestelle werden: http://prodogromania.de/pflegestellen/

Kontakt: info@prodogromania.de