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🍀Wir haben es geschafft – Ploiesti 13.04.2018 🍀

39 Hunde haben es geschafft und konnten am 13.04.2018 Ploiesti verlassen…

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Ich möchte an dieser Stelle einfach mal auf einen Text verzichten.. dieser Transport war besonders.. Warum kein Text und warum besonders?
Ich glaube der Blick in diese Gesichter erklärt Vieles..

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http://prodogromania.de/bilder/index.php/geschafft/Ploiesti_13-04-2018

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Wir bedanken uns wieder einmal bei all den Menschen, die uns unterstützen und diese kleinen Wunder wahr werden lassen. Danke an die Endstellen, die Pflegestellen, die Partnertierheime- und Organisationen, die Mitglieder, die Spender, die Teiler, die Mitfieberer.. 💕

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Besonders danken würden wir gerne:

Tierheim Koblenz
Tierheim Ahrweiler
ProVitaAnimale e.V.
Schnauzer Nothilfe e.V.
Tierhilfe Lebenswert e.V.
Tiere brauchen Freunde e.V.

CHINO – Ohne euch schaffen wir das nicht…

CHINO ist durch schwere Zeiten gegangen, aktuell stabilisiert er sich ein wenig. ( Bitte lest dazu Chinos Geschichte hier unten…)
Am Wochenende ist die Rechnung aus der Tierklinik gekommen, 1200€….. 😨‼️
Aber ohne OP, ohne Klinik wäre CHINO nicht mehr bei uns.
Wir brauchen daher dringend eure Hilfe, um diese Rechnung zu wuppen, denn das Geld fehlt uns sonst an allen anderen Ecken.

Wir freuen uns über jede Spende, ist sie auch noch so klein… ❤

📌ProDogRomania e.V.
IBAN: DE81830654080004975464
BIC: GENODEF1SLR
Deutsche Skatbank
Zweigniederlassung der VR-Bank Altenburger Land eG

paypal: info@prodogromania.de
Ganz einfach per SMS spenden:

*** 10 Euro spenden ***

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mit dem Text PDR10
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mit dem Text PDR5
an die Nummer 81190

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CHINO berichtet… 📌
Auch wenn ich erst gut 2 Jahre alt bin, musste mein kleiner Koerper schon viel wegstecken.

Trotzdem hat mich mein Glueck nie ganz verlassen.
Früh plagten mich bereits Blasensteine, die im Laufe der Zeit mein natürliches Bedürfnis mich zu erleichtern in eine wahre Qual verwandelten.
Im Shelter wurde das natürlich unter den ganzen anderen Hunden nicht bemerkt und so versuchte ich tapfer zu sein und diese Schmerzen durchzustehen.
Hatte mich das Shelter doch noch vor viel schlimmeren bewahrt : Vor einigen Monaten wurde durch einen Unfall mein rechtes Hinterbein und meine rechte Hüfte verschoben.
Das war eine schwere Zeit der Bewegungsunfähigkeit für mich.
Doch konnte sich mein Körper hierbei ganz gut selber helfen und es ist schon ansatzweise ein neuer Gelenkskopf zu erkennen. Das Shelter bot mir dafür die nötige Ruhe und Sicherheit.
Doch die Blasensteine blieben mir.
Zum Glück konnte ich mich immer noch in vielen kleinen Dosierungen selbst entleeren.

Dann nahm mein Schicksal eine positive Wendung und ich kam auf eine Pflegestelle nach Deutschland.
Dort wurden meine Blasensteine und die daraus resultierende Blasenentzuedung sofort bemerkt und ich bekam Medikamente und ein Spezialfutter gegen meine Struvitsteine.
Dieses Futter zersetzt die Steine, so dass sie nach und nach abtransportiert werden.

Leider können bei meinem Geschlecht und meiner Grösse kleinere Steine schon ein lebensbedrohliche Harnwegsverstopfung auslösen !

Natürlich passierte mir genau dieses und ein ca 1 cm grosser Stein setzte sich an eine Stelle, an die man weder von aussen noch von innen herankam.
Tapfer und ruhig ertrug ich die vergeblichen Versuche, doch kam ich um eine OP nicht herum.

Dabei wurde ich zum Glueck von all den bloeden Steinen befreit, doch musste mir zum Entfernen des kleine Uebertaeters eine Fistel, also ein 2. Harnwegsausgang, gelegt werden.

Jetzt ruhe ich mich seit ein paar Tagen mit Halskrause, neuen Medikamenten und staendiger Wundpflege der Fistel auf meiner Pflegestelle aus und bekomme jeden Tag Komplimente ueber meine Heilungsfortschritte. Doch die OP hat viel Geld gekostet, das dem Verein nun fehlt.

Könnt ihr helfen, dass auch in Zukunft armen Seelen wie mir geholfen werden kann ?

LANCELOT – Auch für ihn suchen wir immer noch. 🙁

Klar ist er ein großer und kraftvoller Kerl, und kann nicht in eine enge Stadtwohnung vermittelt werden.
Aber wir haben auch beim letzten Besuch wieder gesehen, was er für ein entspannter, souveräner und freundlicher Kerl.
Er wurde von seinem vorherigen Besitzer abgegeben, weil er angeblich unverträglich sei, was wir in keinster Weise bestätigen können…

Sein Leben besteht aktuell aus Warten und Langeweile.  🙁

http://prodogromania.de/bilder/index.php/Baile-Herculane/R-den/R-den-ab-1-Jahr/LANCELOT

Kontakt: info@prodogromania.de

Wir sind echt alle traurig und nicht gut drauf.

Vielleicht schaffen wir es ja heute mal, dass hier nicht direkt wieder losgebrüllt wird, sondern man einfach mal den dringlichen Wunsch unserer Seite versteht, und das hier zur Kenntnis nimmt und für sich kapiert, was eben doch passieren kann, wenn man sich nicht an die Regelungen hält, die wir nach 5 Jahren Erfahrung konzipiert haben.
Ich persönlich bin einfach nur völlig angepisst, anders kann ich es nicht mehr ausdrücken.

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Wir sind fassungslos, traurig, sauer, enttäuscht und am Ende mit unserem Latein.
Wir telefonieren Stunden.
Wir schreiben diverse Emails.
Wir haben Infoschreiben, die zur Kenntnisnahme unterzeichnet werden müssen.
Wir haben einen Schutzvertrag, der sehr genau sagt, dass die Hunde 4-6 Wochen angeleint mit Sicherheitsgeschirr zu führen sind.
Wir erinnern extra nochmal im Transportchat an all die Dinge, die vorher besprochen wurden.
Wir laden an gesicherten Haltepunkten aus, wo direkt Sicherheitsgeschirre passgenau verkauft werden.
Wir laden extra nur in sichere Hundeboxen um.
Wir sagen 400mal, dass die Hunde nicht unangeleint in den Garten gelassen werden dürfen in der ersten Zeit und dass man mit einem neuen Rumi nicht einfach die Haustür aufreißen kann, wie man lustig ist.
Wir erwarten nicht, dass unsere Hunde 24 Stunden am Tag verwöhnt und bespaßt werden, dass jeder das 200€ Hundesofa Zuhause stehen hat und die Hunde das teuerste Futter bekommen, was es auf diesem Planenten zu kaufen wird.

Was wir einfach nur erwarten ist, dass man dem, was wir gebetsmühlenartig sagen, einfach Glauben schenkt.
Wir können die Sätze „Ja, wir haben schon immer Hunde gehabt.“ „Ja, das ist nicht mein erster Hund aus dem Ausland…“ „Ja, ich war schon 24 mal Pflegestelle und weiß was ich mache…“ nicht mehr hören!!

Es ist uns völlig egal, wie viele Seminare und Varianten an §11 man in der Tasche hat. Niemand (!!!!) kann planmäßig das Verhalten eines Hundes voraussagen, gerade wenn der Hund frisch aus dem Ausland hier angekommen ist. Niemand. Und wer das behauptet, beweist sehr eindrücklich, dass er rein gar keine Ahnung und vor allem keinen Funken Verantwortung besitzt.

Hundemädchen CHILI wurde überfahren. Sie ist tot. Sie war gerade mal 3 Wochen hier in Deutschland. Uns sie ist tot, weil man sie ohne Leine laufen ließ. Abgeleint, keinen Gedanken daran verschwendet, was alles passieren könnte.

Wir möchten hier keineswegs jemanden fertig machen oder drauflostrampeln. Es geht uns vielmehr darum, dass man langsam kapiert, was passiert, wenn man unsere Ratschläge, Ansagen und Infos einfach übergeht…
Wenn man unsere Warnungen und Regeln missachtet…

Wir machen das hier nicht zum Spaß!
Wir machen das hier, damit es den Hunden besser geht. Damit sie eine bessere Zukunft haben und nicht, damit sie überfahren werden!!

Jeder, der eine Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, hat verdammt nochmal dafür zu sorgen, dass so etwas nicht passiert. Weil das sind vermeidbare Fehler. Unnötige Fehler. Fehler, die nicht wieder gut zu machen sind.
Fehler, die mit einem Leben bezahlt werden.

Ich habe gerade lange mit der Vermittlerin gesprochen, die CHILI vermittelt hat. Es trifft uns alle, aber sie ganz besonders. Wir haben uns gefragt, was wir besser machen können, damit so etwas nicht passiert. Wo wir noch mehr aufklären und warnen müssen. Wo wir noch mehr Sensibilität erzielen können….
Aber es ist nun mal so, dass die wir aktive Verantwortung abgeben, wenn wir den Hund am Haltepunkt den neuen Besitzern übergeben. Wir vertrauen darauf, dass man sich gut um das Tier kümmert, dass man sorgsam und liebevoll ist. Kontrollieren können wir ab da an nicht mehr alles. Wollen wir auch gar nicht, denn wir haben diese Familie ja sorgsam ausgesucht. Aber nichtsdestotrotz haut es einen immer und immer wieder um, wenn man dann Bilder bekommt, wo der Hund unangeleint nach 2 Wochen durch die Walachei marschiert. Und wenn man dann direkt den Alarmanruf macht, wird man teilweise sogar noch belächelt. „Ich kenne doch meinen Hund…“ „Das was nur ganz kurz zur Probe…“ „Ach, der ist so entspannt….“
In solchen Momenten möchte ich gerne den Hörer an die Wand schmeißen und eine Runde heulen.

Wir sind mit unserem Latein am Ende. Es liegt vielleicht gar nicht an uns, sondern einfach an der völligen Selbstüberschätzung, die uns Menschen leider mit in die Wiege gelegt wird.

CHILI es tut uns von Herzen leid, dass dein Leben nur so kurz war. Dass du so von uns gehen musstest.
Wir haben das so nicht gewollt und wollten nur das Beste für dich.
Es tut uns so unfassbar leid, dass wir unser Versprechen nicht einhalten könnten.
Bitte finde deinen Frieden, du hast es so verdient… 💔

Es kommt phasenweise nun wieder die Frage auf:

„Warum sollen wir denn einen Hund aus Baile adoptieren oder Pflegestelle werden, wenn es denen da eh so gut geht….“

Wenn so argumentiert wird, reagiere ich persönlich immer ein wenig angesäuert, denn ich frage mich:
Wie soll es denn nun gemacht werden?

Das Tierheim in Baile steht dort nun seit knapp 4 Jahren, immer wieder wurde und wird gebaut, immer wieder konnten schon viele Fehler verbessert werden.
Das Team vor Ort hat nun auch einiges an Erfahrung, gerade der Sohn von Mishu, Alex, kennt die Hunde richtig gut, setzt die Gruppen sehr gut zusammen, achtet darauf, dass es wenig Stress gibt.
Unsere beiden Tierärztinnen sind greifbar, schauen nach den Notfällen. Wir gucken, dass wir mit jedem Transport eine gute Mischung an Hunden ausreisen lassen können. Wir haben die Verantwortung dort gerne übernommen und sorgen uns darum, dass es allen den Umständen entsprechend gut geht.
Wenn das der „Lohn“ nun ist, dass man nun keinen Hund mehr aus Baile „retten“ muss und die Hunde nun quasi dort in den Nachteil rutschen, dann kann man die tägliche Arbeit ja quasi doch gleich direkt lassen…

Ziel einer nachhaltigen Tierschutzarbeit sollte es sein, dass man nach den Jahren auch einen Fortschritt sieht, sonst würde ich mich als Spender durchaus fragen, was der ganze Spaß denn bringen soll…

Und zu der Aussage: „Ja, in Baile gehts den Hunden doch gut…“
…Welcher Hund soll sein Leben in einem relativ engen Betonzwinger verbringen? Ohne richtige Bezugsperson, ohne Spaziergänge, ohne ausreichend sozialen Kontakt?

*Neuer Kindergarten eröffnet*

Heute war ein schöner Tag für unsere Kleinsten im Sanctuary. Sie durften von den provisorischen Ausläufen in einen neuen schönen Kennel umziehen. Auch die gesunden Hunde aus dem Veterinärbereich konnten hier nun in einem für sie sicheren Bereich umziehen. Die kleinen Hundehütten passen hier wunderbar hin – danke für eure Spenden.

In einem Monat sind wir zu dritt (Claudia Dreist, Sandra Erxleben und Gudrun Capeller) wieder vor Ort und werden sie euch alle vorstellen, sofern sie noch nicht in der Galerie sind.

***Trapo 27.03.2018 – wenn alle zusammen halten***

Am 23.03. sollte unser letzter Trapo vor Ostern starten. Petrus meinte es aber nicht gut mit uns und in Ploiesti war ein starker Wintereinbruch. An eine Abfahrt war nicht zu denken. Über das Wochenende konnte nicht gestartet werden, es musste am Montag mit dem zuständigen rumänischen Veterinäramt geklärt werden, wann es möglich wäre. Die Entscheidung kam Montag Nachmittag: letzte Trapomöglichkeit vor Ostern ist MORGEN – am Dienstag 27.03.18!

Wir waren alle geflasht, denn statt für eine Trapoorganisation eine Woche und mehr Zeit zu haben, musste nun alles in wenigen Stunden erfolgen. Alle Tracespapiere mussten neu ausgestellt werden – das war dann Nachtarbeit.

Und können überhaupt alle Haltepunkte, Partnervereine, Adoptanten und Pflegestellen mal eben auch unter der Woche??? Nein, alles andere wäre auch zu einfach gewesen. Für jeden Hund wurde nach Lösungen gesucht und gefunden. Tierhilfe Lebenswert stellte spontan einen Haltepunkt zur Verfügung und am Ende nicht nur das, sie sind auch noch ungeplant als Gastheim für 6 Hunde anstatt nur für 2 Hunde eingesprungen. Danke nach Spardorf. <3 <3

Unser normaler Haltepunkt in Koblenz ging aufgrund eines dortigen Seminars nicht. Kein Haltepunkt für Raum NRW geht nicht – 12 Hunde mussten hier raus. Montag Abend ich zu meinen Nachbarn, ob wir ihren Garten nutzen dürfen, da würde der Trapo so gerade drauf passen (mit Rasennutzung …). Sicherheit ist für uns wichtig, daher kam nur ein gesichertes Grundstück in Frage. Sie sagten sofort ja. Tolle Nachbarschaft. <3

So konnten nach vielen Mails, Telefonaten undund am Dienstag 46 Hunde starten. Bianca war kurz vorher von ihren Adoptanten abgesagt worden und hat nun eine Pflegestelle gefunden.

Welpe Linette ist ganz kurzfristig mit eingestiegen – auch hier Danke nach Spardorf – denn sie hätte nun zeitnah von einer Pflegestelle in den Shelter wechseln müssen, um wieder für kranke Welpen auf der Pflegestelle Platz zu haben.

Oma Naree wollte zwar nicht gerne aus dem Trapo aussteigen, aber ab jetzt darf sie ihr Seniorenleben genießen. Wir sind sehr dankbar.

Und für mich persönliches war bei diesem Trapo das Highlight, dass Ashilen zu 4 Animals! e.V. reisen durfte. Letztes Jahr im April waren bereits Mutter und Tochter ausgereist und Ashilen alleine zurück geblieben. Ich musste immer wieder an sie denken – und Alex von 4 Animals! auch. Sie fand eine Pflegestelle und nun durfte Ashilen nach reisen. In wenigen Tagen sehen sich Mutter mit beiden Töchtern wieder – eine wunderschöne Familienzusammenführung.

Danke an alle, die an diesem – doch sehr arbeitsintensiven Transport – mit geholfen haben. Danke an Aniela Ghita & Mihaela Teodoru für ihren stetigen Einsatz. Ohne euch wären die Hunde verloren.

Danke an die vielen Ticketspender, Adoptanten, Pflegestellen, Rettungspaten und Pflegehundhilfen. Danke an unsere Partnvereine, die in den letzten Tagen mit uns an einem Strang gezogen haben:
– Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
– Tierschutzverein Menschen für Tiere Landau e.V.
– TSV 4animals! e.V., Dortmund
– Tierschutzverein Tierhilfe Lebenswert e.V.

Alle Glücksnasen vom 27.03.2018: http://prodogromania.de/bilder/index.php/geschafft/Ploiesti_27-03-2018

Danke an unser tolles Team – die alle an unterschiedlichen Stellen mithelfen, damit alles gelingen kann.

Wir wünschen euch allen ein schönes & harmonisches Osterfest.