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Kennel 133 in Bucov. Ein Ort, der so weit weg zu sein scheint…

Aniela hat dort heute alle neuen Hunde erfasst und uns geschickt. Jeden einzelnen stellt man ein, sortiert Fotos, sucht die ersten Namen. Und ganz langsam ist man irgendwie mittendrin in Kennel 133. Mitten in der täglichen Sorge von Aniela, dass die Zwerge es packen und überleben, dass sie ein gutes Zuhause finden. Mittendrin in ihren Ängsten. Mittendrin in der dunklen Nacht, die nun auch in Bucov eingetroffen ist. Die Temperaturen ziehen langsam an und die kleinen Stöpsel liegen zusammen in den Hütten.
Hier auf dem Foto sieht man eine Geschwisterbande, die sich Trost und Nähe spendet. Zwischen dem Dreck und dem Stress. Berührend irgendwie.
Mitten in Kennel 133 zu sein, mental, heiĂźt auch, dass man den Plan, um 19 Uhr den Rechner auszumachen, ĂĽber Bord schmeiĂźt und schaut, dass alle eingestellt sind, dass alle einen Namen bekommen und alle Videos online sind. Angetrieben durch das Wissen, dass wir die einzige Chance fĂĽr die Bande sind. Und wenn ich um 19 Uhr Feierabend mache, sind eben nicht alle in der Galerie. Mitten in Kennel 133 zu sein, heiĂźt auch, zu ĂĽberlegen, wie wir die nächsten Impfungen stemmen…
Mitten in Kennel 133 zu sein, heißt auch, der Kollegin vor Ort das Versprechen zu geben, dass alle diese Hunde, für die sie von kleinst auf gesorgt hat, in gute Hände zu übergeben, die diesen Hundekindern ein erfülltes Hundeleben ermöglichen werden.
FĂĽr manche ist es nur ein Zwinger. FĂĽr manche sind es nur Hunde. FĂĽr mich ist es Kennel 133, gefĂĽllt mit Leben, das einfach leben will.

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